Zu Weihnachten verlosen wir heute gleich zwei Preise. Zum einen noch einmal einen timeEdition pocket USB-Stick von der Living-E AG und zum anderen den iPod tricc cube von mactastic.
Die Software ist auf einem USB-Stick installiert und läuft neben Mac OS X auch unter Windows und Linux. Mit timeEdition pocket können beliebig viele Kunden, Projekte und Aufgaben verwaltet werden. Die Software eignet sich besonders für Freiberufler und Selbstständige, die für Ihre Kunden eine genaue Zeitabrechnung benötigen.
Der tricc cube bietet neben eine iPod-Dock und allen notwendigen Adapter auch ein integriertes Radio, eine Fernbedienung und natürlich auch eine Uhr
Hier noch mal die wichtigsten Details in Übersicht:
- iPod Docking Station mit iPod Ladefunktion
- USB Dock zur Wiedergabe von MP3 Player
- Audio Eingang zum Verbinden eines CD Players oder digital Audio Player
- Fernbedienung
Jeder, der uns ein Weihnachtsgedicht aufsagt, nimmt an der Verlosung teil.
Der glückliche Gewinner ist Nickolas Gündling.

Der Beitrag wurde am Montag, den 24. Dezember 2007 um 00:01 Uhr veröffentlicht und wurde unter Adventskalender 2007 abgelegt. Du kannst die Kommentare zu diesen Eintrag durch den RSS 2.0 Feed verfolgen. Du kannst einen Kommentar schreiben, oder einen Trackback auf deiner Seite einrichten.

Am 24. Dezember 2007 um 00:41 Uhr
oh, etwa erster?
Die MightyMouse
Die MightyMouse ist sonderbar,
(Sogar für die Gelehrten)
denn all zu oft in einem Jahr,
verliert Sie ihre Fährten.
Das Scrollrad das setzt manchmal aus,
und will nicht so wie ich,
die Seitentasten sind schon mal ein
eigener Schnack für sich.
Sie ist zwar schön, doch nicht so leicht
für jeden zu bedienen,
kann zwar wie keine andere Maus,
ne zweite Taste mimen,
Doch will ich nen Klick auf Rechts und Links
zur ein- und selben zeit,
so sagt die Maus mir ins Gesicht: ” Noch
nichtmal zur Weihnachtszeit”.
Sie ist zwar schön und sieht gut aus,
mit Bluetooth läuft sie gar,
doch hat sie auch ein par wehwechen,
verbessert die doch mal.
Nichtsdestotrotz wünsch ich mir dies Jahr zum Weihnachtsschmaus,
nichts anderes als ne funkelnagelneue MightyMouse.
Mit Multitouch Scrollrad und leicht muss sie sein,
obwohl das ist mir fast egal, ich nutz sie nur daheim.
Doch von Apple muss sie sein, sie passt zu meinem Rest,
in diesem Sinne, guten Rutsch, und ein fröhliches Weihnachtsfest
Am 24. Dezember 2007 um 02:09 Uhr
Selbstgedichtet und darum nunr kurz und bündig
Es brennen die Kerzen am Baum,
das ist wie in jedes Kindes Traum.
Gesungen werden die herzlichen Liederstrophen,
und die kleinen Kinder hoffen,
dass der arme Dave
endlich mal was bei Free Mac Software gewinnt
Am 24. Dezember 2007 um 02:15 Uhr
aufsagen kann ich es hier zwar nicht
aber schreiben das geht sicherlich.
weihnachten das ist ein fest,
bei dem ich am commputer sitz.
einen tannenbaum hab ich nicht,
drum brennt an meiner maus das licht.
geschenke möcht ich zwar haben,
da muss ich erst den weihnachtsmann fragen.
da der aber hier nicht erscheint,
wer ich wohl im netz sein.
da ist er bestimmt zu finden,
und wird vieleicht etwas bringen.
so träume ich weiter und glaube daran—–vieleicht gibt es doch einen weihnachtsmann——ich wünsche allen ein schönes fest—-
Am 24. Dezember 2007 um 08:22 Uhr
Am Weihnachtssonntag kam er zu mir,
In Jack und Schurzfell, und roch nach Bier
Und sprach zwei Stunden zu meiner Qual
Von Zinsen und vom Kapital;
Ein Kerl, vor dem mich Gott bewahr!
Hat keinen Festtag im ganzen Jahr.
Frohes Fest
Am 24. Dezember 2007 um 10:22 Uhr
Mein Favorit unter den Weihnachtsgedichten
When the last Kalendersheets
flattern to the winterstreets
and Dezemberwind is blowing
then is everybody knowing
that it is not allzuweit
she does come the Weihnachtszeit
All the Menschen, Leute people
flippen out of ihr warm Stüble
run to Kaufhof, Aldi, Mess
make Konsum and business
Kaufen this und jene Dings
and the Churchturmglocke rings
Manche holen sich a Tännchen
when this brennt, they cry „Attention“
Rufen for the Feuerwehr
please come quick to löschen her
Goes the Tännchen of in Rauch
they are standing on the Schlauch
In the kitchen of the house
mother makes the Christmasschmaus
She is working, schulling, bakes
hit is now her Yoghurtkeks
And the Opa says als Tester
We are killed bis to Silvester
Then he fills the last Glas wine
yes, this is the christmastime
Day by day does so vergang
and the Holy night does come
You can think, you can remember
this is immer in Dezember
Then the childrenlein are coming
candle- Wachs is abwärts running
Bing of Crosby Christmas sings
wihle the Towerglocke rings
and the angels look so fine
well this is the Weihnachtstime
Babyeyes are big and rund
the family feels kerngesund
when unterm Weihnachtsbaum are hocking
then nothing can them ever shocking
They are so happy, are so fine
this happens in the Christmastime
The animals all in the house
the Hund, the Katz, the bird, the mouse
are turning round the Weihnachtsschmaus
enjoy this days as never nie
well they find Kittekat and Chappi
in the Geschenkkarton von Pappi
The family begins to sing
and wieder does a Glöckchen ring
zum song vom grünen Tannenbaum
the Traenen rennen down and down
Bis our mother plötzlich flennt:
The christmas- Gans im Ofen brennt!
Her nose ident this very fine
Ende of thWeihnachtstime
Am 24. Dezember 2007 um 10:22 Uhr
4 Wochen lang ist der Advent,
4 Wochen in denen ein Kerzlein brennt,
4 Wochen der Entspannung und Ruhe
4 Wochen in denen man Gutes tue
4 Wochen wo man sich macht bereit,
auf die schöne Weihnachtszeit.
Am 24. Dezember 2007 um 10:24 Uhr
Ein Gedicht von Theodor Storm, das, wie ich finde, das Besondere an dieser Zeit sehr sehr gut wiedergibt:
Vom Himmel in die tiefsten Klüfte
Ein milder Stern herniederlacht;
Vom Tannenwalde steigen Düfte
Und hauchen durch die Winterlüfte,
Und kerzenhelle wird die Nacht.
Mir ist das Herz so froh erschrocken,
Das ist die liebe Weihnachtszeit!
Ich höre fernher Kirchenglocken
Mich lieblich heimatlich verlocken
In märchenstille Herrlichkeit.
Ein frommer Zauber hält mich wieder,
Anbetend, staunend muß ich stehn;
Es sinkt auf meine Augenlider
Ein goldner Kindertraum hernieder,
Ich fühl’s ein Wunder ist geschehn.
Frohe Weihnachten!
Am 24. Dezember 2007 um 11:50 Uhr
Es treibt der Wind im Winterwalde
die Flockenherde wie ein Hirt,
und manche Tanne ahnt, wie balde
sie fromm und lichterheilig wird,
und lauscht hinaus, den weißen Wegen
streckt sie die Zweige hin - bereit,
und wehrt dem Wind und wächst entgegen
der einen Nacht der Heiligkeit.
Schöne Weihnachtszeit
Am 24. Dezember 2007 um 12:41 Uhr
Sitz hier rum in meinem Keller
Denk bei mir: Jetzt denk doch schneller
Und nicht gar so ungelenk
Sonst wird’s nichts mit dem Geschenk
Free Mac Software hat - nicht mager
Zwei Geschenke heut auf Lager
Brauchen könnt’ ich beide gut
Doch kein Reim sich finden tut
Noch bevor ich mich blamier
Schweig ich lieber, jetzt und hier
Wünsche Euch ein frohes Fest
Free Mac Software is the best
Am 24. Dezember 2007 um 13:01 Uhr
Willst du eine Kugel sein
ziehe Arm und Beine ein!
Am 24. Dezember 2007 um 13:15 Uhr
nun hocke ich hier und zocke
und sehe diesen bloger
ein gedicht soll sein- ach herje
da spür ich schon die gicht.
ich merk das reimt sich schlecht
drum ists mir so gar nicht recht
und komme schon zu einem ende und sah
dass weihnachten schon ist da
Am 24. Dezember 2007 um 13:38 Uhr
Die heilige Nacht
Gesegnet sei die Heilige Nacht,
Die uns das Licht der Welt gebracht! -
Wohl unterm lieben Himmelszelt
Die Hirten lagen auf dem Feld.
Ein Engel Gottes, licht und klar,
Mit seinem Gruß tritt auf sie dar.
Vor Angst sie decken ihr Angesicht,
Da spricht der Engel: “Fürchtet euch nicht!
Ich verkünd’ euch große Freud:
Der Heiland ist euch geboren heut.”
Da gehn die Hirten hin in Eil,
Zu schaun mit Augen das ewig Heil;
Zu singen dem süßen Gast Willkomm,
Zu bringen ihm ein Lämmlein fromm. -
Bald kommen auch gezogen fern
Die Heil’gen Drei König’ mit ihrem Stern.
Sie knien vor dem Kindlein hold,
Schenken ihm Myrrhen, Weihrauch, Gold.
Vom Himmel hoch der Engel Heer
Frohlocket: “Gott in der Höh sei Ehr!”
Am 24. Dezember 2007 um 14:34 Uhr
Dieses Gedicht habe ich mir für dieses Jahr herausgesucht:
Der Baum in der Wüste
Als Maria mit dem Kinde,
Nach Ägypten auf der Flucht,
Von des Tages Wandrung müde,
in dem Schatten Ruhe sucht,
Da sie zu des heil’gen Kindleins
Labung bang nach Früchten spät:
Schaut sie endlich in der Wüste
einen Baum, der einsam steht.
Seine Zweige schwer belastet
Sind mit Früchten reich geschmückt,
Was die liebevolle Mutter
Ob des Kindleins hoch entzückt.
Wie sie sich dem Baume nahet,
Von den Früchten pflücken will,
sieht sie, dass zu hoch sie hangen,
Und sie weint betrübet still.
Doch des Baumes schlanke Zweige
Neigen nun zur Erde sich,
Gleich als ob sie freundlich sprächen:
Heilige Maria, brich!
Brich die Früchte, die wir bieten
Dir und dem geliebten Kind,
Dem wir, gleichwie des Erschaffnen
Alle, untertänig sind.
Und Maria brach die Früchte
Und pries Gottes Allmacht laut,
Niederkniend voll der Demut,
Als das Wunder sie geschaut.
Franz von Pocci 1807 - 1876
Am 24. Dezember 2007 um 15:29 Uhr
Wenn vom Baum die Blätter fallen
und der Herbstwind fegt durchs Land,
fülln sich langsam die Regale,
Weihnachtsduft durchzieht das Land.
Wo ich hinseh Weihnachtsmänner,
Spekulatius, Marzipan.
Kann´s schon langsam nicht mehr sehen!
Warum tun sie uns das an?
Nicht mehr lang, ihr werdet´s sehen,
steht der Hase unterm Baum,
hängt die Eier an die Nadeln,
schlimmer werden kann´s ja kaum!
Am 24. Dezember 2007 um 16:00 Uhr
Es blaut die Nacht, die Sternlein blinken
Schneeflöcklein leis’ herniedersinken.
Auf Edeltännleins grünem Wipfel
häuft sich ein kleiner, weißer Zipfel.
Und dort, vom Fenster her, durchbricht
den tunklen Tann ein warmes Licht.
Im Forsthaus kniet bei Kerzenschimmer
die Försterin im Herrenzimmer.
In dieser wunderschönen Nacht
hat sie den Förster umgebracht.
Er war ihr bei des Heimes Pflege
seit langer Zeit schon sehr im Wege.
Drum kam sie mit sich überein:
Am Niklasabend muß es sein.
Und als das Rehlein ging zur Ruh’
das Häslein tat die Augen zu,
erlegte sie - direkt von vorn -
den Gatten über Kimm’ und Korn.
Vom Knall geweckt rümpft nur der Hase
zwei, drei, viermal die Schnuppernase
und ruhet weiter süß im Dunkeln
derweil die Sterne traulich funkeln.
Und in der guten Stube drinnen,
da läuft des Försters Blut von hinnen.
Nun muß die Försterin sich eilen,
den Gatten sauber zu zerteilen.
Schnell hat sie ihn bis auf die Knochen
nach Waidmannssitte aufgebrochen.
Voll Sorgfalt legt sie Glied auf Glied,
was der Gemahl bisher vermied,
behält ein Teil Filet zurück
als festtägliches Bratenstück
und packt darauf - es geht auf vier -
die Reste in Geschenkpapier.
Da tönt’s von fern wie Silberschellen,
im Dorfe hört man Hunde bellen.
Wer ist’s, der in so später Nacht
im Schnee noch seine Runden macht?
Knecht Ruprecht kommt mit goldnem Schlitten
auf einem Hirsch herangeritten.
“He, gute Frau, habt Ihr noch Sachen,
die armen Menschen Freude machen?”
Des Försters Haus ist tief verschneit,
doch seine Frau ist schon bereit:
“Die sechs Pakete, heilger Mann,
’s ist alles, was ich geben kann.”
Die Silberschellen klingen leise,
Knecht Ruprecht macht sich auf die Reise.
Im Försterhaus die Kerze brennt,
ein Sternlein blinkt - es ist Advent!
(Loriot)
Am 24. Dezember 2007 um 16:17 Uhr
Wißt ihr noch, wie es geschehen?
Immer werden wir’s erzählen:
wie wir einst den Stern gesehen
mitten in der dunklen Nacht,
mitten in der dunklen Nacht.
Stille war es um die Herde.
Und auf einmal war ein Leuchten
und ein Singen ob der Erde,
daß das Kind geboren sei,
daß das Kind geboren sei!
Immer werden wir’s erzählen,
wie das Wunder einst geschehen
und wie wir den Stern gesehen
mitten in der dunklen Nacht,
mitten in der dunklen Nacht.
(Hermann Claudius, 1939 - mitten in dunkler Nacht!)
Am 24. Dezember 2007 um 19:04 Uhr
Am heil’gen Christtagabend
Den Kindern man beschert,
Da ist denn eitel Freude
An Wägelchen und Pferd.
Am heil’gen Christtagabend
Obgleich ich längst kein Kind,
Hat man mir auch bescheret,
Gut wie die Menschen sind.
Man gab mir einen Kummer,
Man gab mir eine Qual,
Die tief am Leben naget,
Das längst schon geht zu Tal.
Man gab mir die Gewissheit
Mein Streben sei verkannt,
Und ich ein armer Fremdling
In meinem Vaterland.
Man hat beim nah’nden Winter
Genommen mir das Nest,
Und hieß mich, weiter wandern
Für meines Lebens Rest.
Doch ist’s der Lauf der Zeiten;
Ein Trost nur stellt sich dar:
Bin ich auch nichts geworden,
Ich blieb doch, der ich war.
Am 24. Dezember 2007 um 19:07 Uhr
Das ist der liebe Weihnachtsbaum.
Ja solch ein Baum!
Der grünt bei Schnee, der glänzt bei Nacht
wie die himmlische Pracht,
trägt alle Jahre seine Last,
Äpfel und Nüsse am selben Ast,
Zuckerwerk obendrein -
so müßten alle Bäume sein!
Nun hat ihn gebracht der Weihnachtsmann,
drei Kinder steh’n und seh’n ihn an.
Das erste spricht:
“Der ist doch Weihnacht das Schönste, nicht?”
Das andre: “Woher an Äpfeln und Nüssen
Gold und Silber wohl kommen müssen?
Ich denk mir, das Christkind faßte sie an,
gleich war Gold oder Silber dran.”
Das dritte: “Christkind müßte einmal
den ganzen Wald so putzen im Tal;
dann würde gleich aller Schnee zergeh’n,
und dann - das gäb ein Spazierengeh’n!”
Am 24. Dezember 2007 um 20:17 Uhr
O schöne, herrliche Weihnachtszeit!
Was bringst du Lust und Fröhlichkeit!
Wenn der heilige Christ in jedem Haus
teilt seine lieben Gaben aus.
Und ist das Häuschen noch so klein,
so kommt der heilige Christ hinein,
und alle sind ihm lieb wie die Seinen,
die Armen und Reichen, die Grossen und Kleinen.
Der heilige Christ an alle denkt,
ein jedes wird von ihm beschenkt.
Drum lasst uns freuen und dankbar sein!
Er denkt auch unser, mein und dein!
Am 24. Dezember 2007 um 21:03 Uhr
Die Lichter brennen am Weihnachtsbaum,
Waldnadelduft erfüllt den Raum.
Wir lauschen der Stille. Der Frieden hält
weitweiße Flügel über der Welt.
Und tief im Herzen quillt warm und weich
der ewige Born aus dem Himmelreich.
Am 24. Dezember 2007 um 22:53 Uhr
Markt und Straßen stehn verlassen,
Still erleuchtet jedes Haus,
Sinnend geh´ ich durch die Gassen,
Alles seiht so festlich aus.
An den Fenstern haben Frauen
Buntes Spielzeug fromm geschmückt,
Tausend Kindlein stehn und schauen,
sind so wunderstill beglückt.
Und ich wandre aus den Mauern
Bis hinaus ins freie Feld,
Hehres Glänzen, heil´ges Schauern!
Wie so weit und still die Welt!
Sterne hoch die Kreise schlingen,
Aus des Schnees Einsamkeit
Steigt´s wie wunderbares Singen -
O du gnadenreiche Zeit!
Am 24. Dezember 2007 um 23:04 Uhr
Weihnacht?
Weiße Weihnacht? - Ach wie herrlich.
Glatte Straßen - Zu gefährlich.
Spaziergang durch den Winterwald…
Ohren, Nase, Füße: kalt.
Geschenke kaufen für die Lieben?
Keine Wunschzettel geschrieben!
Kling, mein Glöckchen, klingeling?!
Die Kassen klingeln fröhlich: bing…
Bummeln über’n Weihnachtsmarkt…
Glühweinkater - mittelstark.
Lobgesang von Engelschören?
Im Radio ‘White Christmas’ hören.
Weihnachtslieder selber singen…
CD bringt rauschfrei sie zum Klingen.
Edeltanne, reich geschmückt…
Für fünfzig Euro? Wohl verrückt!
Echte Kerzen, Tannenduft…
Brandgeruch liegt in der Luft.
Gänsebraten, Knödel, Soße…
Um die Hüfte spannt die Hose.
Frieden, Ruh’, Besinnlichkeit…
Hektik, Stress und meistens Streit.
Dies’ Gedicht erscheint gemein?
Stimmt - es kann auch anders sein:
Auf der Jagd nach den Geschenken
könntest du mal daran denken,
die Asphaltzeitung* dir zu kaufen.
Und auch, nicht stumm vorbei zu laufen,
wenn jemand dir ein Lächeln schenkt,
weil er grad an was Schönes denkt.
Lach doch zurück, hab etwas Mut,
es kostet nichts und tut so gut.
Gehst an der Kirche du entlang,
halt ein, lausch auf den Glockenklang.
Und hörst du Chorgesang erklingen,
was hindert dich dran, mitzusingen?
Du trinkst den Punsch nicht gern allein?
Lad einfach deinen Nachbarn ein.
Von Hektik hast du jetzt ‘genuch’?
Lehn dich zurück und lies ein Buch!
Und könnt’ vielleicht in ein, zwei Ecken
man eine Staubflocke entdecken?
Schalt’s Licht aus und verlass dich drauf:
Bei Kerzenschein fall’n sie nicht auf.
Kurz: Öffne deine Sinne weit!
Für dich und and’re nimm dir Zeit!
Dann wird auch dir, ’s verspreche ich,
‘irgendwie so weihnachtlich’.
Weihnacht!
Verfasser: mir nicht bekannt
Am 24. Dezember 2007 um 23:16 Uhr
Eher was lustiges:
Kein Schnee
Der Weihnachtsmann mit seinem Schlitten,
hat noch niemals so gelitten,
kein Schnee für seines Schlitten Kufen,
er muss den Pannendienst wohl rufen.
Der Engel vom ADAC,
sagt auch verzweifelt nur, oh ne,
für Schlitten hab ich keine Reifen,
das müssen leider sie begreifen.
Ein grosser Laster muss nun her,
der Schlitten ist ja furchtbar schwer,
der Weihnachtsmann, er schuftet fleissig,
doch überall ist Tempo 30.
So kommts Geschenk nicht pünktlich an,
es ärgert sich ein jedermann,
dem Weihnachtsmann wirds schon ganz flau,
denn nun steckt er im Riesenstau.
Die Rentiere stehn da und lachen,
was macht der Alte bloss für Sachen,
sie könnten sich vor Freude biegen,
er hat vergessen, wir könn fliegen.
So kriegt auch diesmal jedes Kind,
ganz sicher sein Geschenk geschwind,
denn würde das mal nicht so sein,
der liebe Gott liess es schon schnein.