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Tobias

Ist Mac OS X wirklich besser als Windows Vista?

schrieb am 27. Dezember 2007Tobias

Etwas scherzhaft haben wir vor rund einem Jahr ein lustiges Video mit dem Vergleich zwischen Windows Vista und Mac OS X vorgestellt. Heute, also rund ein Jahr später, fragt Benjamin mit seinem Kommentar sehr ernsthaft nach den Unterschieden der beiden Systeme bzw. nach einem Vergleich verschiedener Funktionen.

Da wir mittlerweile eine große Community Mac-Begeisteter ansprechen, möchte ich die Frage gern an Euch weitergeben. Als Mac-Umsteiger und weiterhin Windows-Nutzer (meist beruflich) könnt ihr sicher einige Punkte zu den nachfolgenden Fragen aufzählen.

Was schätzt Ihr an Mac OS X und wo liegen die Vorteile? Welche Nachteile gibt es?

PS: Ich bin (beruflich) selber in beiden drei Welten unterwegs und werde auch meine Meinung dazu abgeben.


 

 

24 Reaktionen zu “Ist Mac OS X wirklich besser als Windows Vista?”

  1. Janko
    Am 28. Dezember 2007 um 11:12 Uhr

    also ich habe mit Vista auch Beruflich zu tun und muss sagen, es ist wirklich müll…
    die grafischen effekte sind tatsächlich meistens störend als gut (was bringt mir das die fenster in 3d hintereinander zu sehen? gar nichts, kann ich auch nix drauf sehen weil ja immer nur eins vorne ist) und das schlimmste ist, die oberfläche ist immer noch “brüchig”…

    bei einem Laptop mit vorinstalliertem vista geht nach dem Starten immer erstmal das Bild komplett schwarz, bevor der desktop zu sehen ist, das vorher das bild eingeblendet wird ist somit völliger humbug….
    Und das System fühlt sich einfach nicht “flüssig” an…

    Mac OS X Leopard hat viele sachen die besser sind als unter Tiger, hat aber auch seine Schwächen. Insgesamt fühlt sich das System auf nem aktuellen iMac schneller an, einige Kinderkrankheiten werden mit den nächsten Updates aber schnell behoben sein. Die Programme integrieren sich viel besser in das Bild des Systems und ich habe viele gute Möglichkeiten mein System auf meine Bedürfnisse anzupassen. Ausserdem hat man viel häufiger dieses “it just works” gefühl.. auch und gerade beim Einrichten von neuer Hardware usw….

    hatte gerade vor kurzem zwei Kunden die mich angerufen haben wegen Mac Support… (Druckerinstallation). Und beide haben den Termin wieder abgesagt… “Ich hab nochmal geschaut und das dann selber hinbekommen”…
    das ist mir bei Windows noch nie passiert :)

  2. Dradts
    Am 29. Dezember 2007 um 05:38 Uhr

    Ich finde, mit OS X 10.5 hat Apple einen großen Schritt rückwärts in Richtung Windows gemacht. Das OS fühlt sich nicht mehr nach “Mac” an. Überall sind Fehler versteckt oder Funktionen nicht zu Ende gedacht (Stacks). Die Mac-typischen abgerundeten Bildschirmecken sind ebenfalls verschwunden, und viele Sachen sehen einfach nur kitschig aus, bringen aber keine Vorteile (3D-Dock, transparente Menüleiste) – dabei gäbe es genügend Schwachstellen, die man stattdessen im OS hätte ausbessern können. Ich hoffe mal, dass der Leopard mit kommenden Systemupdates wieder etwas zulegt.

  3. Tobias
    Am 29. Dezember 2007 um 15:01 Uhr

    Also ich muss sagen, dass ich das Gefühl habe das Leopard wirklich etwas eingebüßt hat. Ich habe das Gefühl das die Geschwindigkeit des System unter Tiger etwas schneller war. Das Dock und die Menuleiste finde ich auch nicht so gut. Glücklicherweise gibt es einige Programme mit denen man das Problem beheben kann. Meine Menüleiste sieht wieder aus wie in Tiger und das Dock habe ich auch angepasst.

    Da kommen wir aber zu einem anderen Punkt. Die (freien) Programme die es für Mac OS X gibt, sind nicht so zahlreich wie unter Windows, dafür aber häufig überlegen. Das Betriebssystem regt viele Entwickler dazu an, intuitive und innovative Bedienkonzepte umzusetzen. CoverFlow ist das beste Beispiel. Diese System hat meines Wissens nicht Apple selber entwickelt, sondern stammt ursprünglich von einer kleinen Softwarefirma. Mittlerweile ist es Standard auf dem iPhone und iPod touch und ein integraler Bestandteil von OS X.

    Es gibt eigentlich keine Aufgabe die ich nicht mit meinem Mac erledigen kann. In meinem ersten Mac-Jahr hatte ich noch ein virtuelles Windows laufen, dass mittlerweile komplett vom Rechner verschwunden ist. Ich brauche es einfach nicht.

    Um Spiele zu spielen brauche ich keinen Rechner den ich jedes Jahr aufrüsten muss, sondern nutze dazu eine Spielkonsole. Diese bieten hervorragende Grafik und die Spiele laufen dort in jedem Fall. Zugegeben, mittlerweile ist meine Xbox auch verschwunden, da ich derzeit nicht mehr spiele.

  4. Darki
    Am 10. Januar 2008 um 17:58 Uhr

    Eins kann ich sagen, das mir Mac OS X gar nicht gefällt. Es ist zu jeder Software, die ich gern nutze inkompatibel, spielt keine exotischen Formate ab, nicht zum Spielen geeignet. Konsolen sind nur für manche Spiele gut, wenns in Kombination Tastatur und Maus zu tun hat, völlig langsam. Weiterhin ist die Hardware teurer als für einen PC, völlig unlogisch. Schnelles arbeiten, wie surfen, Office Anwendungen, brennen und was drucken werden simultan langsam durchgeführt. Das Wechseln des Browsers ist ein weiteres Problem, Informationen innerhalb von ein paar Sekunden abzufragen ist nicht möglich. Konsolen sind auch moderne HTPCs

  5. Mario
    Am 12. Januar 2008 um 23:07 Uhr

    Ich bin vor kurzem auf Mac umgestiegen. Dies vor allem wegen der Qualität der Notebooks (Verareitung etc).

    Somit kenne ich nur OS X 10.5 Leopard, welches auf meinem MacBook 2.2 Ghz, 2Gb Ram läuft. Ich bin mit dem System sehr zufrieden. Was ich schätze, ist das gute Handling beim arbeiten mit vielen offnen Applikationen bzw Fenstern. Auf Windows fühlt man sich da sehr schnell eingeengt. Weiter überzeugen die kleinen Features wie das Dashboard, welches im Gegensatz zu Vista´s Sidebar auch wirklich zu gebrauchen ist.
    Dazu kommen noch weitere Vorzüge, welche mich als jahrelangen Windows-Benutzer (..und von Mac total abgeneigt gewesen) zu einen begeisterten Apple-User machen.

    Trotztdem bin ich noch von Windows abhängig und installierte deshalb eine Vista-Version auf eine 2. Partition (mittels BootCamp). Genial wie Vista auf dem MB läuft – oft denke ich sogar besser als Leopard.
    Doch kann das sein? Mich dünkts teilweise ja. Diese Annahme deckt sich wohl auch mit den obigen Beiträgen ab – evt waren auch meine Ansprüche an Mac so hoch (es soll ja angeblich das “beinahe perfekte System” sein, welches nicht abstürtzt, keine Fehler hat und Windows sowieso überlegen ist ;-) ).

    Obwohl ich bei Vista keine “Spaces” etc habe, gefällt es mir sehr gut um damit zu arbeiten. Mac OS X kommt mir dagegen eher schwerfälliger vor.
    Als abstraktes Beispiel, der Vergleich zwischen einem Pferd und einem Elefant:

    Vista (Pferd) rennt zwar nur in eine Richtung, dies aber schnell, leichtfüssig und zielbewusst.
    OS X Leopard (oder eben der Elefant) kennt zwar genialste Möglichkeite Abkürzungen zu finden und ist extrem wendig – bleibt aber ein etwas schwerfälliger Elefant.

    - das Ziel erreichen meiner Meinung nach beide etwa gleichzeitig.

    I finde daher, das Vista gut mithalten kann, auch wenn es dem System an deren Genialität fehlt, welche OSX besitzt.
    Doch die Neuerungen, welche Vista mitbringt (auch wenn sie iPhoto etc nachgeahmt sein sollten), sind mehrheitlich sehr gut gelungen. Spielereien wie 3dFlip sind zwar auch dabei – aber ehrlich, ist das mit “CoverFlow” nicht so etwas ähnliches??

  6. th3nightw4lk3r
    Am 25. Januar 2008 um 14:33 Uhr

    ich bin grade zufällig(google :D ) auf diese Blog gestossen! interresiert mich für mac os x! will es mal ausprobieren und es erstmal parael zu win vista nutzen! könntet ihr mir dazu ein paar tips und agumente geben? danke
    cu
    th3nightw4l3r

  7. heinzchen
    Am 25. Januar 2008 um 22:56 Uhr

    Hallo zusammen,

    also ich bin seid Weinachten 2007 Umsteiger auf OsX. Ih war Jahrelang Windows verfechter, aber seid ich mein MBPro habe, will ich es nicht mehr missen.

    Ich hab mir mal Windows Vista 32 und 62Bit angeschaut. Dieses Ding, was sich Betriebssystem schlägt, hat auf meinem Rechner so ca. 45min. Überlebt. Danach war es wieder weg…. Also ich bin ja neuling auf dem Gebiet osx und kann nur sagen, dass ich mich ab dem ersten tag sehr sehr gut zurechtgefunden habe. Geh zwar ein paar sachen noch suchen, aber das geht schon….

    Was mir nicht sogut gefällt, das mein imovie auf einmal nicht mehr läuft, aber das scheint laut diverser Foren normal zu sein.

    Kann im Vergleich OSX zu Vista nur sagen das mein klarer Favorit osx ist. Wie gesagt Vista hat bei mir nur 45min überlebt (War froh als ich meine HDD wieder Vista frei hatte.
    CU

  8. Osterhase
    Am 21. Februar 2008 um 01:13 Uhr

    Mohoin

    also ich kann nur sagen osx ist einfach nur geil. hab meinen macbook seit 2 monaten und bin sehr zufrieden. ich oknnte dieses windows gedöns auch einfach nicht mehr anner backe haben.
    vista kenn ich zwar nicht aber xp war voll der müll

    haut rein tschö tschö

  9. Mindjet bleibt up-to-date im Projektmanagement unter OSX Leopard » Beitrag » Mindjet.de Blog
    Am 7. April 2008 um 14:15 Uhr

    [...] habe, nutze ich privat die Vorteile des nativen Betriebssystems OS X von Apple, die zum Teil kontrovers diskutiert werden. Insofern kann ich mit den vielen Nutzern von MindManager mitfühlen, die in ihrem [...]

  10. iNsAnE
    Am 1. Mai 2008 um 19:40 Uhr

    Also ich bin selber Switcher, war aber schon immer am Mac interessiert und wollte auch schon sehr lange Weg von Windows. Nun da ich´s endlich geschafft, bin ich mehr als zufrieden. Hab auch einen radikalen Switch gemacht. Windows Rechner weg und direkt nur Mac benutzt. Und? Mir fehlte nichts, nichts hab ich vermisst…
    War sofort begeistert von der Geschwindigkeit (kenne nur Leopard) und Stabilität . Und das es einfach Simpel ist. Es erklärt sich von selbst ;)
    Natürlich darf man vom Mac auch keine Wunder erwarten und wie jedes komplexe System hat auch Mac fehler, aber die sind meist weniger schwerwiegend bzw. nicht so nervend wie die, die unter XP oder Vista auftreten. Und im großen und ganzen ist es einfach nur empfehlenswert! Einmal mit nem Mac gearbeitet, will man nichts anderes mehr. Die vielen Windows User überschätzen Mac leider zu oft und erwarten viel zu viel. Wenn man zum Mac wechselt, sollte man es einfach nicht mit XP oder Vista vergleichen, denn es ist ein eigenes (besseres ;) ) System.

  11. Chris
    Am 7. Juli 2008 um 17:07 Uhr

    Ich arbeite prinzipiell mit jedem Computer, weil es einfach ein Arbeitsgerät ist. Spielen tu ich nur mehr noch sehr selten, und da ist es egal ob dies nun Win oder Mac ist, wenn das Spiel selber einen Fehler hat, dann kann auch der Rechner nichts dafür.

    Windows oder im speziellen Vista, ist für mich so als ob man das Rad neu erfinden wollte. Dieses Elypsenförmige Ding jetzt ist zwar nett aber ohne eine entsprechende Rechnerleistung und dem gewissen KnowHow, ist es ein urwald den man erst einmal aufräumen muss. Dabei habe ich die alten XP-Versionen alle schon auf Vista, mit windows Binds oder einer entsprechenden Sidebar so ergänzt dass sie weit ihrer Zeit voraus waren.

    Zu Mac: ich bleibe sicher noch so lange bei der Tiger Version bis ich keine negativen Sachen mehr von der Leopard version höre. (guter Tipp). Es gibt wunderbare Programme die einfach laufen..laufen …laufen… und wenn es einmal ein Prob gibt, dann nutzt man den support… und da bekommt man dann auch eine Antwort, und man schildert sein Problem, und das ist behoben, oder mit dem nächsten Update. und man hat viel Freude. Bei Windows hab ich mehr Zeit beim durchforsten verschiedener Foren zugebracht um etwaige fehler zu beheben. Beim Mac funktioniert es einfach.

    Aber ich möchte jetzt Vista nicht schlecht machen, es passt wie es ist, aber wenn einer ernsthaft arbeiten möchte, dann sollte er sich ein gutes Werkzeug gönnen.

  12. Maxwel
    Am 5. September 2008 um 08:53 Uhr

    Hey…

    Ich will mir heute nen iMac 2,8GHz;4GB;24″; kaufen. Habe bisher nur WIN benutzt. Jetzt wollte ich wissen, ich habe bei Apple gelesen, das es paralleles Desktop for Mac gibt. Funktioniert das wirklich so gut?? Oder ist VMWare besser?

    MFG

    Maxwel

  13. Andreas
    Am 8. September 2008 um 09:06 Uhr

    Es kommt schon etwas darauf an, was genau du mit der Virtualisierungslösung machen möchtest. Prinzipiell sind die beiden Lösungen vom Leistungsumfang sehr ähnlich.

    Vielleicht reicht die aber auch schon eine der freien Alternativen. VirtualBox ist vor wenigen Tagen gerade in einer neuen Version erschienen.

    Am besten schaust du dir selbst einmal die Produkte an. Auf Macnotes gibt es auch einen etwas ausführlicheren Bericht dazu.

  14. Lichtdiamant
    Am 30. November 2008 um 01:23 Uhr

    Auf jeden Fall Mac OS X :D
    Windows ist immer so kompliziert (naja, net wirklich, aber man muss so viele Fehlermeldungen anschauen, so viele Einstellungen machen bei denen man als unerfahrener Benutzer erstmal schauen muss und man muss immer alles über Fenster verschieben und abspeichern, da kann man nicht so schnell Drag and Droppen :( )…
    UNd die Grafik ist da ja auch tausendmal besser (zum. bei Tiger), obwohl ich bei Leopard die Rückentwicklung auch bemerkt habe. Das Dock finde ich zwar cool, aber die Ordner… Naja, zum Glück gibt es Programme wie iCompo oder CandyBar, mit denen man sich sein eigenes Design erstellen kann ;)
    Allerdings ist Leopard bei mir sehr viel schneller als Tiger (mag aber auch an der zugeballerten Festplatte liegen).
    Vista ist außerdem wirklich der totale MacRip (ein sehr schlechter). Die Programme sollen ja den dreifachen Speicher benötigen wie unter XP und nur so ne Geschichten. Also Apple hat zwar auch nicht umedingt was super tolles mit Leopard geschaffen, aber Vista wurde ja wohl aufm Zeichenblatt von nem Dreijährigen erstellt -_-…

    Und alle die was gegen Mac haben, könnens sich entweder net leisten und sind neidisch oder haben die Einstelleung “kenn ich nicht, kann ich nicht, will ich nicht!!!!”
    Ich muss zugeben, am Anfang hab ich auch oft geflucht, weil ich Windows gewöhnt war und viele Formate nicht gingen oder Progs und Spiele, doch nach ca. einem Monat war ich schon ein richtiger Maclover und konnte alles was auch mit einem Windoof PC gehen würde :D ! Auf Mac OS X ging alles so schnell und leicht auf dem Windoof PC hat es zwei Jahre gedauert bis ich den PC halbwegs mochte -_-…

  15. Meneifal
    Am 7. Januar 2009 um 20:49 Uhr

    Mit dem Mac kann man nicht gamen (ok Boot Camp, virtal dings da usw) aber kein Dx10.

  16. Matisse Groening
    Am 27. November 2009 um 22:27 Uhr

    Also ich habe sehr oft erlebt, dass man sich einen Mac holt, dann XP oder Vista parallel laufen läßt und ihn dann wieder verkauft, solange man noch viel dafür bekommt. Für viele ist das eine Fehlentscheidung und ein Browser ist ein Browser, und eine DVD-Software ist eine DVD-Software. Man vergißt oft, wie wenig die Leute heutzutage mit den Kisten machen.

    Tatsächlich ist es so, wie es hier auch schon geschrieben wird, dass man nicht einfach was wieder ändern kann, wenn einem etwas beim OS X oder einer Nachfolgeversion nicht paßt. Es gibt kaum Einstellungsmöglichkeiten, weil eben die Dinge auch sehr oft einfach so funktionieren. Ein Mac ist kaum eine Herausforderung. Das ist bei Linux anders. Da fahren alle sofort drauf ab und wollen cool sein. Und dann nerven sie mich ständig mit mach dies und mach das. Ein Mac ist total langweilig. Das ist einfach die Wahrheit. Linux ist auch ziemlich schlecht, allerdings mit Ubuntu hat OS X einen richtigen Konkurrenten bekommen. Also genau genommen mit Linux Mint. Ein Mac ist zum Einschalten und Ausschalten. Und das ist auch was. Und für komplizierte Studioprogramme die weniger Ärger machen weil weniger Hardwarevariationen. Aber für den heutigen Computernutzer, der Mails liest und bei Ebay zockt? Den Mac dann bitte bei Hood und nicht bei Ebay verkaufen.

  17. Michael
    Am 2. Januar 2010 um 22:26 Uhr

    Wenn ich mich an meinen Computer setze, dann will ich keine Herausforderung.Was ist das denn für ein Unsinn? Auch will ich nichts an den Grundeinstellungen ändern, ich will damit Arbeiten, Surfen, Musik und Filme schauen, und ab und zu mal ein kleines Spielchen.

    Wenn einem etwas an seinem Betriebssystem nicht passt, dann hat man das Falsche ausgewählt. Entweder man findet sich damit ab, oder man bastelt sich sein eigenes. Oder nicht?

    Ich benutze momentan Ubuntu, davor war ich jahrelang Windows Benutzer, und bald kommt mein erstes Macbook Pro.

  18. Dirk
    Am 17. Februar 2010 um 14:26 Uhr

    War ebenfalls jahrelanger PC-Nutzer und bin es in der Arbeit immer noch.
    Habe vor etwa 2 Jahren mit einem gebrauchten MacBook angefangen – Dann über das erste AluUniBody MacBook bis gestern zum aktuell stärksten 15,4″ MacBook Pro.

    Mir gefällt besonders diese leere, schlichtheit, effizienz, die ich mit Windows nie hinbekommen habe, eben als bestes Beispiel das navigieren mit den Fingerkombinationen durchs Web – zack 2 Finger runter oder rauf und die Site scrollt, zack 3 Finger vor und zurück und man lädt weiter oder gelangt zurück. Da spar ich mir am Tag schonmal mindestens ne Stunde in der ich meinen Finger auf die Scrollleiste zielen muss…..

    Desweiteren einfach auch (aktuell zumindest noch) keine Resourcen vernichtenden Antivirensoftware, guter Firewall im Mac tuts auch ;)

    Das Installieren der Programme einfach mit einem Zug rübergezogen und nicht (zumindest in 90%) der Fälle nicht 1000% auf Okay/Weiter/Bestätigen klicken….

    Die über alle Maßen erhabene Verarbeitungsqualität der aktuellen Alu-MacBooks und ich habe schon sehr viele Laptops in der Hand gehalten selbst die einzig wahren IBM/Lenovos kommen da nicht ran, vorallem bei der Tastatur nicht.

    Negative Sachen die mir jetzt in den Jahren als Mac-User aufgefallen sind, dass auch Mac OSX 10.4/5/6 sich aufhängen kann oder mal länger nicht reagiert.
    Das es einfach wenig Programmalternativen gibt, die welche es aber gibt sind gut, jedoch fehlt mir immer noch ein IM-Client der so funktioniert wie Adium, aber Videochat einstellungen unterstützt (jaja ich weiß iChat, hab aber keine Lust auf mobileme €€)
    Es keine Ausschneidentaste gibt… komm ich manchmal bis jetzt noch nicht so klar damit ;)
    Mir einfach schnell mal so Kleinigkeiten fehlen wie z.B. “Neue Verknüpfung erstellen” und mit einem Dateipfad zu belegen.

    Das war es so zu meiner Erfahrung, ich hoffe ich konnte damit noch ein bisschen Klarheit schaffen
    Liebe Grüße Dirk

  19. Chris
    Am 28. Februar 2010 um 22:32 Uhr

    ausschneidetaste: command (links und rechts neben leertaste) +x

  20. Dirk
    Am 1. März 2010 um 09:44 Uhr

    @ Chris: Und funktioniert das auch im Finder ?! ;-) meines Wissens nicht.

    mfG Dirk

  21. Henning
    Am 2. März 2010 um 17:58 Uhr

    Probiert doch mal zum Verschieben von Dateien das Tool Move to. (Freeware)
    Einmal als Dienst eingebunden habt ihr das im Kontextmenü und müsst nur noch den Zielordner wählen :-)

    Und Dirk die Verknüpfung trägt beim Mac den Namen Alias.
    Einfach einen Alias erstellen (oder mehrere der gleichen Datei) und hinsetzen, wo immer du ihn haben magst.

  22. Lucky1911
    Am 4. Mai 2011 um 23:29 Uhr

    letztendlich bleibt dem windows system das microsoft interne programm direct-X vorbehalten, eine tatsache, die mich als “zocker” schon sehr interressiert. ich programmiere und arbeite mit dem pc zwar mehr als ich “zocke”, aber das ist echt ein pluspunkt von microsoft mit denen die anderen anbieter nicht mithalten können. auch direct-draw, -3d und die i/o wird über die direct-schnittstelle ausgeführt. ich will nicht sagen, dass man spiele nicht auch unter mac/linux zum laufen bringen kann, aber windows bleibt eben dieser “plug-and play”-effect vorbehalten. zwar gibt es auch andere gute schnittstellen wie z.B. opengl (stichwort minecraft, ein spiel in java geschrieben), aber die nachfrage bestimmt nun mal das angebot, und der markt verlangt eindeutig einen trend zu den direct-x schnittstellen

  23. Jon
    Am 17. August 2011 um 10:14 Uhr

    Ich bin vor ca 1,5 Jahren auf ein MacBookPro 15″ intel 2,53Ghz 4GB Ram und Snow-Leopard also Mac OSX 10.6 nach ca 18 Jahren Windows XP und Vista umgestiegen und muss zuerst mal sagen, dass ich es keinen einzigen Tag bereut habe. Ein Teil der Zufriedenheit hängt natürlich nicht an einem schlechten Windows, sondern der in der Regel lausigen Laptopqualität der meisten Windowsrechner. Das MBP mit Unibody ist da einfach eine andere Kategorie, wo ich finde, dass auch gute Laptops von Toshiba oder Sony nicht mithalten können. Das hängt garnicht so sehr an der Akkulaufzeit, sondern an vielen Kleinigkeiten, wie Bildschirm Tastatur, Touchpad, extrem leiser Lüfter, niedriges Gewicht und der geniale Stromanschluss und natürlich das stabile Alugehäuse des Laptops selber.
    Ich habe jahrelange Erfahrung mit Windows von den ersten Anfängen an. Das einzige stabile System war eigentlich XP aber mit einem ungeheuren Ressourcenverbrauch, den man erstmal erheblich reduzieren musste. Man hatte sich natürlich über die Jahre an die ganzen Windowsmacken gewöhnt und wusste damit umzugehen und eigentlich ist die Zumutung die Windows da bedeutet, erst beim Umstieg auf OS X deutlich geworden. Das OSX ist für mich so, wie ein Betriebsystem sein muss. Als normaler User ist alles verständlich und einfach über die Oberfläche erreichbar, keine besonderen Kenntnisse sind erforderlich aber wer mehr kann und tun will, hat eine professionelle Unix-Umgebung und viele Hilfen, z.b. zur Automatisierung von Arbeitsabläufen, die selbst ein Nicht-Informatiker verstehen und anwenden kann und der Versuch eine Skriptsprache zu entwickeln, die semantisch wie grammatikalisch das beschreibt was sie tut. Überhaupt sind die Versuche Programme so zu gestalten, dass man ohne vertiefte EDV-Kentnisse die Einstellungen konfigurieren kann sehr lobenswert und häufig auch erfolgreich.
    Für Umsteiger gibt es einige Veränderungen und Dinge die etwas gewöhnungsbedürftig sind, z.b. dass Programme nicht durch Schliessen des Programmfensters beendet werden. Auch der Finder (entsprechend Windows Explorer) funktioniert etwas anders und ist mehr als bei Windows das eigentliche Instrument zur Erreichbarkeit von Dateien. Eine Registry gibts nicht, das Installieren und Deinstallieren von Programmen gestaltet sich erheblich einfacher. Allerdings muss man sich mit dieser, im Prinzip Unix-basierten, Struktur ein wenig beschäftigen. Letztlich ist aber alles viel klarer strukturiert und aufgeräumt. Programme werden einfach nach dem Entpacken dadurch installiert, dass man sie in den Programm-Ordner verschiebt.
    Wirklich gut ist der Automator, der es ermöglicht auch ohne vertiefte Programmierkentnisse , Arbeitsabläufe zu vereinfachen oder Funktionen, die einem fehlen mal eben selbst zu erstellen, z.b. habe ich mir kürzlich das Installieren einer Scansoftware einfach dadurch erspart, dass ich mir die Kopierfunktion vom Scanner zum Drucker selbst gebastelt habe. Hat mich vielleicht 5 Minuten gekostet und ging auf jeden Fall schneller als die Suche und Installation einer geeigneten Scan-Software.
    Viele Sachen sind einfach vorhanden und funktionieren, ohne dass man sich grosse Gedanken machen muss oder zusätzliche Software installieren müsste. Für normale Anwender die nur surfen, ihre Briefe und Texte schreiben bringt OS X eigentlich alles mit, was man dazu braucht. Gewohnte Windows-Programme funktionieren aber in der Regel, z.b. Office ist günstig erhältlich und funktioniert einwandfrei.Besonders auffallend ist die Stabilität, mir ist der Rechner in all den Monaten trotz intensiver Nutzung noch nicht einmal abgestürzt.
    Total gut ist auch die Einrichtung von Netzwerken, Internet etc. Das funktioniert alles weitgehend von selber und bedarf normalerweise nur geringfügiger Eingriffe. Der grosse Vorteil eines auf die Hardware abgestimmten Betriebssytems soll auch nicht unerwähnt bleiben, das spart ungeheuer Ressourcen und Hauptspeicher. Man soll sich also durch die durchschnittliche Ausstattung mit Ram und Prozessor nicht wundern, der Mac braucht einfach weniger. Allerdings muss auch gesagt werden, dass die neuen MBP wirkliche Hochleistungsmaschinen sind, die aus einem Laptop einen wirklich, auch für Windowsverhältnisse, extrem leistungsfähigen Rechner machen. Wer viel mit Photoshop oder sonstiger Bildbearbeitung, Videos etc arbeitet sollte über eine Aufrüstung auf 8GB Ram nachdenken.
    Kommen wir zu den Problemen oder Nachteilen, die es auch gibt, wobei manches nicht OSX-spezifisch ist. Ausnahmslos alle Browser haben ein fettes Memory-Problem und belasten manchmal den Prozessor extrem. Ich hatte das Problem auch schon bei Windows und leider hat es sich bei OSX nicht wesentlich verbessert. Ich kann nach vielem Testen und Diskutieren in den Foren nur sagen, dass man am besten überhaupt keine Ad-Ons oder Plugins instaliiert, ganz besonders kein Adblock. Dann hält sich der Speicher-Verbrauch in erträglichen Grenzen. Ich finde Safari einen sehr guten Browser, aber man kann problemlos Opera oder Firefox installieren, wenn einem das lieber ist. Ganz problematisch ist der Flash-Player, der manchmal die Prozessorleistung auf über 100% treibt. Dann bleibt nichts anderes übrig als ihn, wie schon in Windows zu killen. Allerdings geht das auf einem Unixsystem natürlich einfach und schnell. Ein Nachteil mag auch der hohe Preis sein, man kann sagen dass er so 40% über einem ungefähr vergleichbaren Windowssystem liegt. Man sollte dabei aber nicht vergessen, dass man einen Mac sehr lange haben wird, denn die Hardware ist robust und die Kapazitätsreserven so gross, dass auch neue Entwicklungen auf einem etwas älteren Mac laufen werden. Der normale User braucht erstmal keine zusätzliche Software und zusätzliche Software ist meist billig (abgesehen natürlich von Profisoftware wie Adobe, Logic etc.) So relativiert sich der scheinbar hohe Preis ein wenig.
    Wegen möglicherweise fehlender Programme, die man von Windows gewohnt ist, sollte man nicht vor einem Umstieg zurückschrecken, einige braucht man wirklich nicht und die, die man braucht gibts (mit einigen bedauerlichen Ausnahmen, z.b. Lexware) auch für den Mac.
    Es gäbe noch viel zu vergleichen, aber so als erster Erfahrungsbericht soll das mal reichen.

  24. Emre
    Am 20. Oktober 2011 um 14:04 Uhr

    ich habe früher auch windows genutz aber nach der zeit ist das betriebssystem so scheiße lahm das macht dann einfach keinen spaß mehr mit dem deswegen habe ich mir n Imac und Macbook pro gekauft klar ist das von der anschafung her sehr schwierig aber es lohnt sich wirklich.

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