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Archiv der Kategorie ‘Allgemein’

Nils Berenbold

Datenrettung: Lösungen für den Mac und externe Datenträger

schrieb am 25. Juni 2015Nils Berenbold

Die Notwendigkeit von Backups sehen die meisten Nutzer meist erst ein, wenn zum ersten Mal wichtige Daten unwiederbringlich verloren gehen. Was können Mac-User in so einem Ernstfall tun? Und welche Präventivmaßnahmen kann man ergreifen?

Wenn der Mac von einer Schadsoftware beziehungsweise einem wie auch immer gearteten physischen Schaden befallen wird oder einer der externen Datenträger zum Beispiel durch Erschütterung oder verschüttete Flüssigkeit den Geist aufgibt, ist guter Rat meist teuer. Besonders ärgerlich ist es, wenn auf einem tadellos funktionierenden Rechner Daten durch Eigenverschulden verloren gehen – zum Beispiel, wenn man Dateien auf einen anderen Speicher verschieben möchte. Ebenso leicht verschwinden Dokumente, Projektdateien, Bilder und Videos im Falle einer Formatierung, in deren Vorfeld man sich nicht ausreichend um Sicherheitskopien gekümmert hat. Sollten wichtige Dateien weder auf dem Backup-Speicher in der Cloud oder auf der externen Festplatte noch im Papierkorb zu finden sein, steht dem Nutzer verständlicherweise der Angstschweiß auf der Stirn.

Hilfe bei verlorengegangenen Dateien

Gecrashte Datenträger, beschädigte Festplatten und sonstige Härtefälle sind häufig ein Fall für professionelle Dienstleister. Ist beispielsweise eine Festplatte anders als die darauf vorhandenen Daten nicht mehr zu retten oder kann die Festplatte des Macs beziehungsweise ein externes Pendant womöglich repariert werden, muss der Fachmann in einem staubfreien Raum Hand anlegen. Diagnosen und professionelle Hilfe findet man im World Wide Web unter anderem bei Anbietern wie DRN. Der nachfolgende Link führt direkt zur Datenrettung.

Im Falle versehentlich gelöschter Dateien kommt die Hilfe ebenfalls aus dem Netz. Für die Mac-Betriebssysteme gibt es eine ganze Reihe von Hilfsprogrammen und Tools, die bei der Wiederherstellung verloren geglaubter Daten helfen sollen. Die Anwendungen, die man in großer Zahl und häufig völlig kostenlos im Internet findet, ziehen gelöschte Office-Dateien, Bilder, Musik oder Videos wieder aus der Versenkung hervor. Wenn ein größerer Datensatz einmal verlorengeht, kann es jedoch sein, dass nicht alle Dateien (vollständig) wiederhergestellt werden können.

Bild: © istock.com/ kadrajserap

 
Nils Berenbold

Zubehör für deine Appe Watch

schrieb am 30. April 2015Nils Berenbold
Apple-Watch

© Apple

Euphorie, Exklusivität, Promotion – Apple findet immer wieder Wege, die Käuferschaft zu überzeugen und zu begeistern. Unter der Leitung des neuen CEO Tim Cook brachte Apple nun die exklusive Smartwatch „Apple Watch“ heraus, die viel in der Fachpresse diskutiert und gelobt wurde. Wer sich bereits zu den glücklichen Besitzern zählen kann, ist auch auf der Suche nach Zubehör und Accessoires. Fünf interessante Zubehörteile werden im folgenden Artikel vorgestellt.

Mit einem Preisniveau, welches zwischen 649 und 18.000 Euro für die teuerste Edition schwankt, befindet sich ein recht hoher Wert am Handgelenk, welcher geschützt werden will. Und auch, wenn Apple verspricht, dass das verbaute Saphirglas kratzerunempfindlich sei, so empfiehlt es sich doch, auf den Schutz einer zusätzlichen Displayabdeckung zu bauen. Hier empfiehlt sich der Echtglasschutz von Arktis Pro. Dabei handelt es sich um eine 9-fach gehärtete Echtglasschicht, die eine perfekte Haptik bietet und die Bedienung nicht einschränkt. Mit ca. 15 Euro fällt diese Anschaffung gering aus.

Standfest und edel präsentiert sich der Griffin WatchStand. Für rund 30 Euro gibt es eine Plattfdorm, die sich in der Höhe zu einer Säule verjüngt. Der Hingucker ermöglicht eine stilvolle Aufbewahrung der iWatch, wenn sie gerade nicht gebraucht wird. Und auch eine Aussparung für das originale Ladeteil von Apple ist vorhanden, damit der Apple Watch nicht der Strom ausgeht.

Weniger auffällig und dennoch praktisch kommt das Invisible Air Case daher. Wie es der Name bereits vermuten lässt, soll das Produkt das Gehäuse der Smartwatch schützen. Das Accessoire ist dünn und leicht und wurde aus dem typischen Silikon gefertigt. Ähnlich wie ein Bumper schmiegt es sich um die Apple Watch. Mit gerade einmal 13 Euro erscheint es als sinnvolle Investition.

Individualisierung scheint auch bei Apple ein Punkt zu sein, der bei der smarten Uhr angegangen und durchgesetzt werden soll. Hilfreich sollen dabei die wechselbaren Armbänder sein. Doch die von Apple angebotenen Originale schlagen mit meist verhältnismäßig hohen Preisen zu Buche. Lukrativer erscheinen da die Angebote von Fremdanbietern, beispielsweise das Johnny Palermo Armband für gerade einmal 19 Euro. Es führt in Sachen Design das konventionelle Uhrendesign fort – aus klassischen Materialien und mit Dornschließe – unauffällig und pragmatisch, egal ob zum Hemd oder zum Poloshirt.

Hochwertiges Aluminium und schlankes Design sind Attribute, die den Spigen Applewatch-Stand S330 auszeichnen. Dabei verbindet der schicke Alltagshelfer Wertigkeit mit Funktionalität. Passende Aussparungen für das Originalladegerät runden das Accessoire gelungen ab – für 29 Euro sicherlich eine kostengünstige und stylische Methode.

Ein leider noch nicht verfügbares Gadget, doch sicher lohnenswert: Die Welcome HD Smart Home Camea von Netatmo. Hierbei handelt es sich um ein Sicherheitsgadget, welches neben einem eingebauten Thermostat mit einer intelligenten Überwachungskamera für daheim oder im Büro aufwartet. Diese erkennt vertraute Gesichter und schlägt bei unbekannten Personen sofort Alarm. Eine Nachricht mit passendem Beweisvideo gibt´s dann direkt auf das Smartphone – oder eben auf die iWatch.

 
Nils Berenbold

Zukunft von Rückfahrkameras – Monitor dank iPhone & Co.

schrieb am 28. April 2015Nils Berenbold
© aloiswohlfahrt – pixabay.com

© aloiswohlfahrt – pixabay.com

Es gibt Tausende von Apps für das Apple iPhone. Oft handelt es sich um Spiele oder Unsinn, wobei natürlich auch Nützliches für den beruflichen und privaten Alltag mit dabei ist. Seit Kurzem hat man die Möglichkeit, das Display des Smartphones als Monitor für die Rückfahrkamera im Auto zu nutzen. Alles, was man dafür braucht, sind eine spezielle Kamera zum Nachrüsten und die entsprechende App fürs Handy.

Die Rückfahrkameras der Zukunft

Dass man den Pkw mit einer Rückfahrkamera für mehr Sicherheit und Komfort im Straßenverkehr – speziell beim Parken – nachrüsten kann, ist hinlänglich bekannt. Speziell für größere Autos, Transporter, Wohnmobile, Geländefahrzeuge und intensiv oder beruflich genutzte Fahrzeuge bietet die Rückfahrkamera mehr Übersichtlichkeit und vermag im Ernstfall sogar Unfälle zu vermeiden. Bisher musste man zum Nachrüsten aber nicht nur die Kamera kaufen, die an der Rückseite montiert wird und die Bilder aufnimmt, sondern sich auch mit einem TFT-Farbmonitor fürs Fahrzeuginnere ausstatten. Das hat sich jetzt geändert. Wer z. B. eine Kennzeichenhalterung für die Rückfahrkamera einsetzt, kann diese per WiFi mit dem iPhone verbinden und den Smartphone-Bildschirm als Monitor nutzen. Die Voraussetzung hierfür ist, dass ein Sender für die drahtlose Internetverbindung mit gekauft wird und dass man die daran gekoppelte, kostenlose App auf das iPhone oder das iPad herunterlädt.

Wie funktioniert das Ganze?

Im Hinblick auf die Rückfahrkameras in Kombination mit dem iPhone-Monitor hat sich der Hersteller LUIS hervorgetan. Die deutsche Firma wurde 1999 gegründet und hat sich den in Eigenregie entwickelten Fahrassistenzsystemen sowie den Sicherheitslösungen verschrieben. Moderne Designs, variable Kameralösungen und innovative Technologien sollen den Fahrern das Leben leichter machen. Was steckt dahinter? Die LUIS T5 Rückfahrkamera für iOS Systeme – unterstützt von Smartphones und Tablets aus dem Hause Apple – macht es möglich, per Handy zu sehen, was sich hinter dem Auto abspielt. Das Rückfahrsystem setzt auf eine kleine Kamera, die wahlweise als Nummernschildkamera zum platzsparenden, kaum sichtbaren Anbringen erhältlich ist. Hochwertige Rückfahrkameras des Herstellers sind mit einem Shutter zum Schließen bei schlechtem Wetter ausgestattet. Neben der Kamera zum Nachrüsten benötigt man den WLAN-Sender, der eingebaut ist oder dazugekauft wird. Dann lädt man die kostenfreie App auf das iPhone herunter und wählt in den Smartphone-Einstellungen die Verbindung “WLAN LUIS” aus. Nach einmaliger Passworteingabe wird die Verbindung zwischen der Rückfahrkamera und dem Mobiltelefon aufgebaut. Das Handydisplay zeigt dann bei der Benutzung der Kamera an, was hinter dem Auto vor sich geht.

Fazit

Diese Methode hat ihre Vorteile, denn nicht jeder verfügt über einen TFT-Monitor oder will für ihn Geld ausgeben. Nutzt man die LUIS Rückfahrkamera mit WiFi Sender und App, entstehen keine Zusatzkosten. Da viele ohnehin ihr iPhone überall hin mitnehmen, erscheint sein Einsatz als Monitor logisch und gestaltet sich unkompliziert. Es ist jedoch wichtig, dass das Handy ein großes Display mit hoher Auflösung besitzt, damit alles deutlich erkennbar ist. Zudem mag es von Fall zu Fall zu Verbindungsstörungen zwischen Sender und Handy kommen. Nicht zu vergessen ist, dass man das Smartphone am Armaturenbrett strategisch anbringen muss und nicht jede Halterung die waagerechte Aufstellung (für queren Bildschirm) ermöglicht.

 
Nils Berenbold

Fernwartungstools im Vergleich

schrieb am 3. April 2015Nils Berenbold

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Fernsteuerung von Computern wird nicht mehr nur noch von Firmen betrieben, es ist auch für Privatpersonen interessant.
Je nachdem ob man zuhause die Downloads starten will, ein bestimmtes Dokument auf seinem Rechner sucht oder auch sehen will wie weit der Movie Maker mit dem Rendern des letzten Urlaubsvideos ist.
Das alles ist in der heutigen Zeit ohne Probleme möglich, dazu gibt es diverse Fernwartungstools, die entweder sehr simpel zu bedienen sind oder allerdings etwas mehr Aufwand benötigen bevor sie funktionieren.
Ich werde hier die wichtigsten und gängigsten vorstellen.

Teamviewer

Teamviewer ist die Lösung der Wahl wenn es um einfaches aufsetzen von Fernwartung geht. Auf der Kundenseite muss nicht mit IP-Adressen und Konfigurationen in Routern und Firewalls gehandhabt werden. Es wird einfach nur ein kleines Tools gestartet, zwei Zahlenfolgen übermittelt und der Gegenüber kann auf den Computer zugreifen.
Teamviewer gibt es für sämtliche Plattformen, Windows, Mac, Linux und selbst für iOS und Android, die Apps kann man allerdings nur zum Fernsteuern benutzen.

Teamviewer gibt es sowohl als Dienst der immer im Hintergrund läuft und sich über einen Teamviewer-Account steuern lässt oder als one click App welche jederzeit beendet werden kann.

Teamviewer, im gegensatz zu den anderen Apps, ist für private Kunden gratis und erfordert von Firmenkunden eine Lizensierung.

RealVNC

RealVNC ist einer der verbreitetsten VNC Clients überhaupt, es gibt Ihn für diverse Plattformen. RealVNC setzt auf die bewährte VNC Technik welche 1998 entwickelt wurde.
VNC arbeitet nach dem Client-Server-Modell. Das Server-Programm bietet Bildschirmausgaben und Eingabemöglichkeiten mittels Maus und Tastatur an, die das Client-Programm darstellen und nutzen kann.
VNC ist auch für Firmen gratis, im Gegensatz zu Teamviewer welches von Firmenkunden gekauft werden muss.

UltraVNC

Als alternative für RealVNC gibt es auch noch UltraVNC, der von den Einstellungen deutlich umfangreicher ist, daher für Laien auch deutlich schwieriger zu Konfigurieren ist.
Ein kleines Tutorial welches den Einstieg in UltraVNC zeigt finden Sie hier.

Eine Zusammenfassung des Guides zum Installieren finden Sie hier.

Apple Remote Desktop

Apple Remote Desktop ist ähnlich wie Windows Remote Desktop nur das diese Software nur für Macs benutzt werden kann.
Es lässt einen jegliche Aktionen ausführen als würde man selber direkt vor dem Mac sitzen.

Die App gibt es sowohl direkt bei Apple als auch im Mac App Store.

Microsoft Remote Desktop

Die gängige Software die seit Jahren in Microsofts Windows zu finden ist gibt es auch für den Mac, somit kann man zwar nicht den Mac fernsteuern, allerdings vom Mac aus einen Windows PC fernsteuern.

Die App dafür selber gibt es im Mac App Store.

Alternativen

Wer allerdings nur auf seine Daten im Heimnetz zugreifen will, der braucht nicht zwingend eine Steuerungssoftware. Die gängigste Lösung hierfür ist eine VPN-Verbindung, die allerdings etwas komplizierter einzurichten ist.
Durch VPN kann man sich von extern in sein Heimnetzwerk einwählen und agiert somit als Client in seinem Heimnetz selbst wenn man im Büro oder im Cafe um die Ecke sitzt.

Gängige NAS Systeme haben oft schon VPN-Server installiert die nur noch aktiviert werden müssen.
Das Synology DS215j zum Beispiel ist eine günstige Lösung die all das bietet. Es hat ein eigenes OS mit einem eigenen App Store in dem nur noch der VPN-Server heruntergeladen und aktiviert werden muss.

Auf seinem Mac richtet man danach den VPN-Zugang als neue Netzwerkschnittstelle ein, dies funktioniert über die Systemsteuerung.
Cisco IPSec und L2TP über IPSec kann OS X von Haus aus, für OpenVPN wird eine externe Software wie Tunnelblick benötigt.

Wenn Ihr noch mehr Tools kennt, die ich hier vergessen habe, hinterlasst mir doch einen Kommentar.

 
© istock.com/Chesky_W

© istock.com/Chesky_W

Es kann einem schon ein wenig Angst und Bange werden, wenn man an die vielen Arbeitsprozesse denkt, die unsere elektronischen Geräte ganz ohne unser Zutun ausführen. Ein immer größeres und wichtigeres Thema wird Machine-to-Machine (kurz M2M). Doch was verbirgt sich eigentlich hinter diesem Begriff?

Vor allem im geschäftlichen Bereich ist M2M schon länger eine feste Konstante. Man versteht darunter die automatische Kommunikation zwischen zwei Endgeräten. In der Gebäudetechnik, dem Transportwesen oder in der Produktion erfolgt der Informationsaustausch ohne menschliche Beteiligung regelmäßig. Bei der Kontrolle und Wartung von Maschinen aller Art stellen sich die Geräte nach dem Empfang der aktuellen Informationen selbstständig untereinander auf die Änderungen ein – das spart Zeit, Arbeitskraft und Geld.

Die Gerätekommunikation funktioniert aber auch in kleinerem Rahmen und fand in den letzten Jahren verstärkt Eingang in den IT- und Mobilfunkbereich. Im Internet findet man schon recht viele Anbieter von M2M Lösungen – exemplarisch kann an dieser Stelle O2 genannt werden. Mit der richtigen Strategie und der passenden Software ergibt sich hier eine echte Optimierungschance.

M2M-Anwendungsgebiete in unserem Alltag

Die Modernisierung in unseren eigenen vier Wänden und insbesondere die Nutzung mobiler Endgeräte wie Smartphones und Tablet-Computern hat dafür gesorgt, dass heute eine Vielzahl von Kommunikationsprozessen zwischen den von uns genutzten Geräten von uns unbemerkt passiert. Manche Prozesse sind jedoch auch von uns vorherbestimmt. So ist es beispielsweise theoretisch möglich, dass eines der Endgeräte, sobald man in einen bestimmten Umgebungsradius des eigenen Zuhauses eintritt, die Kaffeemaschine oder die Heizung aktiviert. Neben derlei Annehmlichkeiten gibt es selbstverständlich viele weitere praktische Anwendungsgebiete, die uns im Alltag Zeit einsparen oder sogar für mehr Sicherheit sorgen können. Alarmanlagen und automatische Rollläden lassen sich ebenfalls automatisch über ein Endgerät steuern.

 
Andreas

Die Zukunft des Lernens: E-Learning im Aufwind

schrieb am 10. Dezember 2014Andreas

Digitales Lernen erfreut sich immer größerer Beliebtheit. Auch in Deutschland, das lange Zeit eher verhalten auf den neuen Trend reagierte, scheint der Knoten geplatzt: Die E-Learning-Branche verzeichnet mittlerweile Wachstumsraten im zweistelligen Bereich und erreicht einen Jahresumsatz von rund 582 Million Euro. Auch der Stellenmarkt wächst entsprechend rasant, die rund 250 Deutschen E-Learning-Anbieter beschäftigen rund 8.500 Mitarbeiter, in den Stellenportalen wächst die Nachfrage nach entsprechendem Fachpersonal. Kein Wunder, denn der junge Wachstumsmarkt hat das Potential.

Spielerisch mehr wissen

Ein Grund für den Erfolg: Gute E-Learning-Angebote digitalisieren nicht einfach die analogen Stoffe, sondern bereiten sie ganz neu auf. Die digitalen Medien ermöglichen es, mit neuen Verfahren zu experimentieren, wie wir schneller, einfacher und vor allem motivierter lernen können.

Einer der wichtigsten Trends im E-Learning ist daher die Gamification oder Gamifizierung. Wissen soll nicht mehr stumpf gebüffelt, sondern spielerisch erlernt werden und Spaß machen. Dafür werden Elemente aus Computerspielen auf das Lernen übertragen: Die süchtig machende Magie von Games, die Spieler stundenlang hoch motiviert an den Bildschirm fesseln, soll für das Lernen genutzt werden. Studien zeigen zum Beispiel, dass es beim Lernen genauso wie beim Spielen ein sehr hoher Motivationsfaktor ist, wenn man deutlich sichtbare Fortschritte erzielen kann, für die man belohnt wird. Fortschrittsbalken, Erfahrungspunkte und Ranglisten gehören daher zu den typischen Game-Elementen in E-Learning-Angeboten. Dennoch kann man es auch übertreiben: Momentan setzen so viele auf den Gamification-Trend, dass die Gefahr besteht, dass alles mit Game-Elementen überladen wird, wo sie keinen Sinn machen.

Lernerfolg durch Storytelling

Einer weiterer prägender Trend im E-Learning ist das Vermitteln von Wissen mithilfe von Geschichten, was in Fachkreisen Storytelling genannt wird. Eingebunden in eine spannende Story steigt nicht nur die Motivation, sich über längeren Zeitraum mit neuen Lerninhalten zu beschäftigen – gerade Erwachsene benötigen zudem eine gewisse Relevanz, um neue Informationen dauerhaft im Langzeitgedächtnis zu speichern. Ohne jeden Kontext oder konkreten Bezug zum eigenen Leben werden neue Inhalte oft schnell wieder vergessen, weil ihnen der Zusammenhang fehlt. Die Informationen in eine einfache Geschichte zu verpacken, ist ein altbekannter Kniff von Gedächtniskünstlern, um diese Schwierigkeiten zu umgehen. Das geläufigste Beispiel dafür sind Eselsbrücken, die einen einfachen Merksatz bilden, den jeder einfach im Kopf behält (zum Beispiel „Mein Vater erklärt mir jeden Sonntag unseren Nachthimmel“, um sich die Reihenfolge der Planeten Merkur, Venus, Mars, Jupiter, Saturn, Uranus und Neptun im Sonnensystem zu merken).

Studien bestätigen, dass das menschliche Gehirn seine Aktivität erhöht und Aufmerksamkeit fokussiert, wenn wir einer Geschichte folgen. Im E-Learning können diese Vorteile ausgenutzt und mit Grafiken, Sounds und Videos unterstützt werden, um das Lernen leichter und unterhaltsamer zu machen.

Digitale Revolution in der Schule

Die jüngste Entwicklung und das nächste große Ding ist das sogenannte Mobile Learning (kurz M-Learning). Mit mobilen Technologien wie Smartphones und Tablets kann jederzeit und überall auf Wissen zugegriffen und gelernt werden. Dem individuellen Wissensdrang sind keine Grenzen mehr gesetzt. Ganze Forschungsgruppen untersuchen derzeit fieberhaft, wie die neuen Technologien das Lernen verändern, und was das für Bildungseinrichtungen wie Schulen bedeutet. Denn obwohl fast die Hälfte aller Deutschen mittlerweile ein Tablet oder Smartphone, schleppen die Schüler pünktlich zum Schulstart immer noch ihre dicken Schulbücher mit in den Unterricht. Die Diskussion um ein technologisches Update der Schulen ist aktueller denn je, denn die digitale Revolution stellt das Bildungssystem nicht nur vor eine finanzielle Herausforderung. Die größte Herausforderung ist die Frage, wie die unübersehbaren Vorteile der neuen Technologien in das bestehende Bildungssystem integriert werden können – oder ob nicht das Bildungssystem, wie wir es heute kennen, am Ende ausgesorgt hat und von Grund auf neu gedacht werden muss. In Zeiten von mobilen Technologien und sozialen Medien wird es jedenfalls immer schwieriger, Jugendliche für den alten Frontalunterricht zu begeistern, der in vielen Schulen immer noch die Norm ist. Wer da gegen das Internet wettert, das angeblich die Konzentrationsfähigkeit der Jugend ruiniere und sie verdummen lasse, unterschätzt die gewaltigen Chancen der digitalen Medien für das Lernen. Es wird nur einfach anders aussehen, als wird es bisher gewohnt sind.

 
Andreas

Brokervergleiche – einer für alle

schrieb am 20. Juni 2014Andreas

Die Zeiten, in denen ein Brokervergleich nur für eine Handelsgattung galt, gehören zunehmend der Vergangenheit an. Ein Portal, welches sich mit Software für ein bestimmtes Betriebssystem beschäftigt, fokussiert sich auch nicht ausschließlich auf ein Thema, beispielsweise Zeichenprogramme, sondern bietet eine Übersicht über alle zur Verfügung stehenden besonderen Anwendungen. So verhält es sich auch im Bereich der Brokervergleiche für Finanzdienstleistungen. Das macht auch Sinn. Kaum ein Anleger wird sich nur mit CFDs oder nur mit Forex oder nur mit Aktien beschäftigen. Warum sollte er also zwischen den unterschiedlichen Vergleichsportalen hin- und herklicken müssen, wenn er auf einem Portal, beispielsweise auf Aktiendepot.com, auch Informationen zum Forexhandel findet.

Quelle: youngbrokers.net

Quelle: youngbrokers.net

Ohne Brokervergleich geht nichts mehr

Völlig unabhängig davon, in welchem Handelssegment ein Trader einen neuen oder seinen ersten Broker sucht, ein neutraler Vergleich ist inzwischen die einzige Lösung, um aus der Vielzahl der Anbieter den geeigneten herauszufiltern. Spielen bei den Onlinebrokern für Aktien und den Direktbanken häufig die Kosten eine übergeordnete Rolle, verschiebt sich das Entscheidungskriterium bei Brokern für Forex, CFDs oder binäre Optionen in ganz andere Richtungen. Hier liegt der Fokus der Anleger beispielsweise darauf, ob ein kostenloses Demokonto zur Verfügung gestellt wird oder ob es sich bei einem Forexbroker um einen Market Maker oder ein Non-Dealing-Desk handelt. Ein weiterer Ansatz ist gerade für fortgeschrittene Anleger die Frage nach der Anzahl der handelbaren Basiswerte.

 

Rasche Gegenüberstellung statt mühsamer Suche

Der Vorteil eines Online-Brokervergleichs liegt natürlich in erster Linie in der Schnelligkeit, mit der die wesentlichen Unterschiede zwischen den einzelnen Anbieter deutlich werden. Alle primären Entscheidungskriterien, Kosten, Anzahl der Werte oder die Mindesthandelsgrößen sind auf einen Blick ersichtlich. Dies gibt aber noch keine Auskunft über die Qualität des Anbieters. Umfangreiche Brokeranalysen legen den künftigen Tradern alle Stärken und Schwächen der einzelnen Finanzdienstleister offen. Darüber hinaus wird natürlich auch die Seriosität der Unternehmen unter die Lupe genommen. Für einen Aktienbroker mit Sitz in Deutschland mag dies nur zweitrangig sein. Im FX-Handel und im CFD-Handel haben viele der Firmen ihren Sitz allerdings im Ausland. Als Anleger hierzulande möchte man schon gerne wissen, wie es um die Regulierung oder die Sicherheit der Kundengelder bestellt ist. Auch wenn zahlreiche der Unternehmen in Deutschland eine Zweigniederlassung unterhalten, bedeutet dies nicht zwangsläufig, dass die gesamten geschäftlichen Aktivitäten durch die Bafin reguliert werden. In der Summe addieren sich die Anbieter für den Aktienhandel, Forex- und CFD-Handel in eine Größenordnung, die eine individuelle Suche und einen individuellen Vergleich unmöglich werden lassen. Vergleichsportale, die hier (fast) alle Handelssegmente auf einer Plattform bündeln, sind für Anleger zukunftsweisend.

 
Andreas

Depotvergleiche – das gilt es, zu beachten

schrieb am 18. Juni 2014Andreas

So, wie es zu einem Thema inzwischen unzählige Programme oder Apps gibt, so haben Anleger gleichermaßen unzählige Depotvarianten zur Auswahl. Natürlich unterscheiden sich diese voneinander, nicht jedes Depot ist für jeden Anleger gleichermaßen geeignet. Es lassen sich allerdings zwei grobe Unterscheidungen treffen.

Quelle: businessbrokerbible.com

Quelle: businessbrokerbible.com

Onlinebroker mit Vorteilen gegenüber Filialbanken

Auch wenn man mit pauschalen Urteilen vorsichtig sein sollte, so lässt sich festhalten, dass die Onlinebroker und Direktbanken in den allermeisten Fällen deutlich günstiger kalkulieren als die Banken und Sparkassen in der Fläche. Die Letztgenannten halten an der alten Tradition fest, für die Depotverwaltung Gebühren zu berechnen. Diese Gebühren hängen prozentual vom Depotvolumen ab. Die meisten Direktbanken verzichten heute auf eine Depotverwaltungsgebühr. Alternativ berechnen sie diese als Flatrate, losgelöst vom Depotbestand. Analog verhält es sich mit den Transaktionskosten. Die herkömmlichen Institute berechnen auch hier eine vom Ordervolumen abhängige Größe, die eine Mindestcourtage bedingt, allerdings nach oben maximiert ist. Die ersten Onlineanbieter sind zu einer Flatrate, losgelöst von der Auftragsgröße, übergegangen. Als eine völlig neue Variante am Markt bietet sich eine Art Abo an. Für einen festen monatlichen Betrag können die Anleger eine bestimmte Anzahl von Trades ausüben. Dies schließt nicht nur den XETRA-Handel, sondern auch den Handel an Auslandsbörsen und das außerbörsliche Geschäft mit ein.

Die Details

Neben den grundlegenden Unterschieden zwischen Filialbanken und Direktbanken sollten Anleger aber auch auf einige Details achten. Wer über den normalen Wertpapierhandel hinaus im Bereich Forex und CFD traden möchte, dem bietet sich die Chance, seine Erfahrungen und Trades mit anderen Anlegern zu teilen. Der Begriff dafür lautet „social trading“. Was es genau damit auf sich hat, wird auf der Homepage http://www.depotvergleich.com/social-trading/ detailliert geschildert. Auf was es bei der Depotauswahl aber definitiv ankommt, zeigen diese Stichpunkte:

  • Keine Depotverwaltungsgebühr
  • Möglichst feste Transaktionskosten
  • Kostenloses Musterdepot
  • Umfangreiche Analystenkommentare, Charts und Kursziele
  • Große Anzahl an Partnern für den außerbörslichen Handel
  • Umfangreiche Handelsmöglichkeiten an Auslandsbörsen
  • Über den klassischen Handel mit Aktien und Anleihen hinausgehendes Angebot für Zertifikate, Futures, Exchange Trading Funds und Optionen.

Für Anleger, welche ihren Vermögensaufbau und Vermögensausbau mithilfe von Fonds gestalten möchten, greifen noch weitere Kriterien.

  • Möglichst große Auswahl an Fonds und Fondsgesellschaften.
  • Keine Beschränkung auf einige wenige Anbieter
  • Hohe Rabatte auf den Ausgabeaufschlag, möglichst völliger Verzicht darauf.

Nicht alle der hier aufgeführten Kriterien sind für jeden Anleger gleichermaßen relevant. Je breiter der Anbieter jedoch aufgestellt ist, um so besser kann sich ein Anleger vom Einstieg in das Börsengeschehen zum Börsenprofi entwickeln. Ähnlich wie die Auswahl des individuell optimalen Computerprogramms legt die Auswahl des individuell optimalen Brokers den Grundstein für erfolgreiches Traden.

 

Der Forex- und CFD-Handel gehört zu den absoluten Gewinnern im Kapitalanlagesegment, was die Zuwachszahlen an Kunden und bewegten Geldern angeht. Immerhin ist das Volumen im Forexgeschäft inzwischen auf über fünf Billionen US-Dollars täglich im Jahr 2012 angestiegen. Damit stellt sich der Devisenhandel als größter Marktplatz der Welt dar. Kein Wunder also, dass auch immer mehr private Anleger die Chance nutzen möchten, mit relativ niedrigen Einsätzen überdurchschnittliche Gewinne zu erzielen. Der Forexhandel kann allerdings nicht per Fax oder Telefon abgewickelt werden, sondern setzt einen Computer voraus. Der Trader nutzt die Handelsplattform direkt.

CFD-Handel

Quelle: investor-verlag.de

So unterscheiden sich die Anbieter

Bei den Handelsplattformen muss zwischen zwei Varianten unterschieden werden. Zum einen existieren Umgebungen, die per Download auf einem Rechner installiert werden müssen. Die Alternative dazu stellen webbasierte Lösungen dar, die keinen Download erfordern. Grundsätzlich laufen alle Plattformen auf windowsbasierten Geräten. Häufig finden sich zwar Downloads für Windows, Mac-User müssen aber auf webbasierte Umgebungen zurückgreifen. Etwas anders verhält es sich erfreulicherweise bei den Einsatzmöglichkeiten mobiler Endgeräte, seien es Tablets oder Smartphones. Hier stellten fast alle Broker ihren Kunden inzwischen Apps sowohl für iOS als auch für Android zur Verfügung und demonstrieren, dass sie sehr wohl erkannt haben, dass iOS ein wichtiges Betriebssystem darstellt. Besonders kundenorientierte Anbieter differenzieren noch einmal zwischen Apps für iPhones und iPads. Einer der Broker, der sich definitiv auch an Mac-User wendet, stammt aus den USA und ist unter dem Namen Interactive Broker bekannt. Eine ausführliche Darstellung findet sich auf dem Fachportal forexhandel.org.

Betriebssystem ein Auswahlkriterium

Bei der Wahl des geeigneten Brokers ist das Betriebssystem sicher ein Kriterium, auch wenn alle Anbieter Lösungen zur Verfügung stellen, die den Handel mit jedem Rechner erlauben. Ein vielleicht wichtigerer Ansatz ist die Möglichkeit, auf einem kostenlosen Demokonto erste Erfahrungen im Trading diesen Arten von Derivaten zu sammeln. Nicht nur der Devisenhandel, auch der Handel mit Differenzkontrakten erfordert Marktkenntnisse und die Fähigkeit, Charts zu lesen und Handelssignale zu erkennen. Neben Demokonto ist daher auch ein umfangreiches Aus- und Weiterbildungsprogramm als Entscheidungsmerkmal zugunsten eines Anbieters zu berücksichtigen. Für den Einstieg selbst spielt die Anzahl der handelbaren Basiswerte zunächst eine untergeordnete Rolle. Am leichtesten lässt sich der Handel mit Basiswerten erlernen, die keine allzugroße Volatilität besitzen. Dazu zählen Bluechips und die sogenannten Majors unter den Devisenpaaren wie EUR / USD oder USD /GBP. Die Anzahl der Broker ist inzwischen fast schon unübersichtlich. Bei der Auswahl sollten Interessenten daher grundsätzlich auf einen Brokervergleich zurückgreifen, um sicherzugehen, dass sie einen soliden und seriösen Partner wählen.

 
Andreas

Shopping über das Smartphone – voll im Trend

schrieb am 29. Januar 2014Andreas
Shoppen mit dem Smartphone

© Jupiterimages/Photos.com/Thinkstock

Etwa 25 % aller Smartphonebesitzer haben es mindestens einmal getan. Der Einkauf per Smartphone erfreut sich zunehmender Beliebtheit und wird von immer mehr Handybesitzern genutzt. Die Nutzer sehen mobiles Shopping als attraktive Einkaufsvariante, es ist abzusehen, dass zukünftig immer mehr Verbraucher diese Möglichkeit zum Einkauf nutzen werden.

Mobiles Shoppen – fast überall

Zwar kann man noch nicht die Brötchen beim Bäcker online einkaufen, der Trend zum Shopping über das Smartphone wird jedoch zunehmend flächendeckender.

Schon im Jahr 2000 träumten die Onlinehändler vom Mobile Shopping. Was lange ein Traum war, wird jetzt zur Realität und zwar in hohem Tempo. Die Umsätze im Bereich der mobilen Anwendungen steigen rasant an, der Anteil der Handy-Einkäufer in Deutschland hat sich in einem Jahr mehr als verdoppelt. Das Potenzial wächst mit, denn immer mehr Menschen besitzen ein Smartphone und zwar in immer jüngerem Alter. Genial am Mobile Shopping ist für den Kunden die Möglichkeit zum Preisvergleich direkt im Geschäft. Ist es woanders günstiger, dann wird dort eingekauft.

Zahlen mit dem Handy

Eine andere Variante des Mobile Shoppings funktioniert ein wenig anders: Verschiedene deutsche Supermarktketten und Discounter haben die Handy-Zahlung in ihren Filialen eingeführt, bis zum Jahr 2015 soll diese Möglichkeit flächendeckend eingeführt werden. Der Zahlvorgang ist denkbar einfach, allerdings braucht der Kunde die entsprechende App, die das Geschäft zur Verfügung stellt. Nachdem der User registriert ist und seine Kontodaten übermittelt hat, ist die Zahlung per Handy möglich. Nur eine vierstellige Geheimzahl muss noch eingetippt werden. Bezahlt wird per Abbuchung vom übermittelten Bankkonto.

Damit die Kunden Lust auf diese neue Bezahlform bekommen, werden Coupons zum Download bereitgestellt. Damit können bestimmte Produkte günstiger eingekauft werden, der Rabatt wird an der Kasse automatisch abgezogen und zwar auch dann, wenn nicht mit dem Smartphone bezahlt wird.

Übrigens: Nicht nur das Shopping über das Smartphone ist bereits jetzt möglich, auch das Lernen per Smartphone bekommt zunehmende Popularität.

 
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