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Archiv der Kategorie ‘Hardware’

Nils Berenbold

Thunderbolt 3 unterstützt USB 3.1 und 5K Bildschirme

schrieb am 7. Juli 2015Nils Berenbold
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copyright Apple Inc

Am 2. Juni stellte Intel an der Computex in Taipeh Details zu Tunderbolt 3 vor. Die neue Version der Schnittstelle integriert USB 3.1 und bietet eine Datenübertragungsrate von bis zu 40 GBit/s. Damit lassen sich ein 5K Bildschirm oder zwei 4K Monitore betreiben. Erste Produkte sollen Ende dieses Jahres auf den Markt kommen.
Bislang schien es nicht allzu gut bestellt um Thunderbolt. Kabel und Peripheriegeräte waren teuer und daher auf eine Marktnische beschränkt. Außer Apple rüstete kaum ein Hersteller seine Computer mit Thunderbolt-Anschlüssen aus. Nachdem das neue MacBook ausschließlich auf USB-C setzte, schien das Schicksal von Thunderbolt besiegelt. Doch nun hat Intel einen Schritt getan, der dem Standard wieder eine Zukunft eröffnet: Bei der dritten Version der Thunderbolt-Schnittstelle setzt der Chiphersteller auf Kompatibilität zu USB 3.1 und dessen Typ-C-Anschluss. Damit ist jeder Thunderbolt-3-Port auch ein USB-Port.

USB-C und doppelte Geschwindigkeit

Der neue USB-C-Stecker hat den Vorteil, dass er sich beidseitig einstecken lässt. Allerdings erfordert er einen Adapter, um ältere Geräte anzuschließen.
Existierten unter Thunderbolt 2 nur die teuren aktiven Kabel mit in den Steckern verbauten Controllern, wird es künftig zusätzlich billigere passive Kabel geben. Diese bieten aber bloß die halbe Geschwindigkeit ihrer aktiven Pendants. Die Kabellänge von höchstens drei Metern war bisher ein weiterer Schwachpunkt. Ab 2016 sollen optische Kabel auf den Markt kommen, die viel größere Distanzen überbrücken. Die Rede ist von 60 Metern.

Wie ein normaler USB-3.1-Port lädt der Thunderbolt-3-Anschluss batteriebetriebene Geräte mit bis zu 100 Watt. Peripheriegeräte ohne Batterie oder Stromkabel speist er im Betrieb mit maximal 15 Watt. Die Stromversorgung funktioniert in beide Richtungen. Der Thunderbolt-Port des Computers kann beispielsweise auch Strom von einem angeschlossenen Gerät beziehen.
Bei der Geschwindigkeit stellt die dritte Version des Thunderbolt-Standards alles Bisherige in den Schatten. Die maximal 40 GBit/s dank vier PCIe-3.0-Lanes sind das Doppelte von Thunderbolt 2 und das Vierfache von USB 3.1.

Ein 5K Bildschirm oder zwei 4K Monitore

Ein Anwendungsgebiet, das solche Bandbreiten benötigt, sind hochauflösende Monitore. Bislang mussten 5K Bildschirme mit zwei DisplayPort-Anschlüssen verbunden werden. Dies liegt daran, dass DisplayPort in der verbreiteten Version 1.2 eine maximale Datentransferrate von 17,28 GBit/s bietet. Eine Auflösung von 5120 x 2880 Pixeln erfordert bei einer Bildwiederholrate von 60 Hertz und 8 Bit Farbtiefe aber eine Bitrate von 21,23 GBit/s. Auch Thunderbolt 2 konnte diese Datenmenge nicht bewältigen. Darum verkauft Apple sein Thunderbolt-Display seit 2011 unverändert mit QHD-Auflösung. Dies könnte sich nun ändern. Tunderbolt 3 unterstützt den Betrieb eines 5K Displays oder zweier hintereinander geschalteter 4K Bildschirme. Ein 5K Monitor, der nur eine DisplayPort-Schnittstelle besitzt, lässt sich allerdings nicht mit voller Auflösung betreiben: Der neue Thunderbolt-Standard nutzt wie sein Vorgänger DisplayPort 1.2 und nicht die schnellere Version 1.3.

Bisher konnte sich Thunderbolt trotz offensichtlicher Vorteile nicht durchsetzen. Die Integration von USB 3.1 ist eine Chance, den Durchbruch zu schaffen. Notebook-Herstellern bietet sie die Möglichkeit, durch Verzicht auf Schnittstellen Platz zu sparen. Hochauflösende Bildschirme werden ihren Teil zum Erfolg beitragen. Ob es klug von Intel ist, DisplayPort nicht in der aktuellen Version 1.3 zu unterstützen, steht jedoch auf einem anderen Blatt.

 
Nils Berenbold

Datenrettung: Lösungen für den Mac und externe Datenträger

schrieb am 25. Juni 2015Nils Berenbold

Die Notwendigkeit von Backups sehen die meisten Nutzer meist erst ein, wenn zum ersten Mal wichtige Daten unwiederbringlich verloren gehen. Was können Mac-User in so einem Ernstfall tun? Und welche Präventivmaßnahmen kann man ergreifen?

Wenn der Mac von einer Schadsoftware beziehungsweise einem wie auch immer gearteten physischen Schaden befallen wird oder einer der externen Datenträger zum Beispiel durch Erschütterung oder verschüttete Flüssigkeit den Geist aufgibt, ist guter Rat meist teuer. Besonders ärgerlich ist es, wenn auf einem tadellos funktionierenden Rechner Daten durch Eigenverschulden verloren gehen – zum Beispiel, wenn man Dateien auf einen anderen Speicher verschieben möchte. Ebenso leicht verschwinden Dokumente, Projektdateien, Bilder und Videos im Falle einer Formatierung, in deren Vorfeld man sich nicht ausreichend um Sicherheitskopien gekümmert hat. Sollten wichtige Dateien weder auf dem Backup-Speicher in der Cloud oder auf der externen Festplatte noch im Papierkorb zu finden sein, steht dem Nutzer verständlicherweise der Angstschweiß auf der Stirn.

Hilfe bei verlorengegangenen Dateien

Gecrashte Datenträger, beschädigte Festplatten und sonstige Härtefälle sind häufig ein Fall für professionelle Dienstleister. Ist beispielsweise eine Festplatte anders als die darauf vorhandenen Daten nicht mehr zu retten oder kann die Festplatte des Macs beziehungsweise ein externes Pendant womöglich repariert werden, muss der Fachmann in einem staubfreien Raum Hand anlegen. Diagnosen und professionelle Hilfe findet man im World Wide Web unter anderem bei Anbietern wie DRN. Der nachfolgende Link führt direkt zur Datenrettung.

Im Falle versehentlich gelöschter Dateien kommt die Hilfe ebenfalls aus dem Netz. Für die Mac-Betriebssysteme gibt es eine ganze Reihe von Hilfsprogrammen und Tools, die bei der Wiederherstellung verloren geglaubter Daten helfen sollen. Die Anwendungen, die man in großer Zahl und häufig völlig kostenlos im Internet findet, ziehen gelöschte Office-Dateien, Bilder, Musik oder Videos wieder aus der Versenkung hervor. Wenn ein größerer Datensatz einmal verlorengeht, kann es jedoch sein, dass nicht alle Dateien (vollständig) wiederhergestellt werden können.

Bild: © istock.com/ kadrajserap

 
Andreas

SSD-HDD Adapter-Kit v2 von hardwrk

schrieb am 2. August 2011Andreas

Vor einer Zeit habe ich bereits einen Erfahrungsbericht über das hardwrk SSD-HDD-Adapter-Kit verfasst. Mit dem Adapter-Kit ist es möglich zwei Massenspeicher (SSD und/oder HDD) in das MacBook (Pro) zu verbauen. Dazu wird das SuperDrive in ein externes Gehäuse verlagert und Anstelle des Superdrive ein Adapter eingebaut, der eine 2,5″ SSD oder HDD aufnehmen kann.

Nach vielen Rückmeldungen zum Adapter-Kit und zum externen SuperDrive-Gehäuse (das keinen großen Zuspruch fand), habt das Team von hardwrk sowohl den Adapter als auch das externe SuperDrive Gehäuse überarbeitet bzw. ersetzt. Trotz des neueren Laufwerks, was optisch hochwertiger wirkt, bleibt der Preis von 79,00 EUR unverändert. Passend zum Kit sind auch alle benötigten Werkzeuge weiterhin enthalten.

 
Andreas

Apple aktualisiert Final Cut Pro und Time Capsule

schrieb am 21. Juni 2011Andreas

Apple hat heute “still und heimlich” eine neue Version seiner Videoverarbeitungssoftware Final Cut Pro und dem Massenspeicher Time Capsule veröffentlicht. Anders als sonst üblich, wurde dafür der Apple Online Store nicht offline geschalten, aber ganz Apple-üblich fand die Aktualisierung an einem Dienstag statt :)

Die neue Version Final Cut Pro X ist jetzt vollständig in 64 bit umgesetzt, nutzt die GPU der Grafikkarte und setzt auf Multithreading … Performance pur! Final Cut Pro X integriert laut Golem Funktionen, die bisher nur in den Produkten Apple Motion, Soundtrack Pro und Color enthalten waren (die offiziellen Release-Notes sind eher spärlich …). Erhältlich ist Final Cut Pro X nur noch über den Mac App Store für 239,99 €*. Ich bin bisher glücklicherweise immer mit sehr viel günstigeren iMovie* ausgekommen :)

Eine weitere Neuerung ist die 3 TB große Festplatte in der Time Capsule*. Es gibt nun eine 2TB und eine 3TB-Version zwischen 279,00 € und 479,00 €.

Nutzt ihr für eure Datensicherung eine Time Capsule? Für mich wäre eine externe Festplatte nicht ausreichend sicher …

Update vom 27.06.2011

Noch ein Grund mehr für mich nicht auf die Time Capsule als Backup-Medium zusetzen, denn wie Golem berichtet, sind die in der Time Capsule verbauten Festplatten keine Server-Festplatten. Apple behauptet dagegen, dass die in der Time Capusle enthaltene Festplatte Servernieveau besitze …

* = Affiliate-Link

 

Zunächst möchten wir uns recht herzlich bei allen Teilnehmern unserer Gewinnspiel-Umfrage “Schützt ihr euer iOS-Gerät (iPhone, iPad, iPod touch) vor unberechtigten Zugriffen?” bedanken. Insgesamt haben 85 Teilnehmer bei der Umfrage mitgewirkt. Das Ergebnis der Umfrage (Anzahl der Stimmen von 85) zeigt, dass über 62% aktiv einen Passwortschutz nutzen. Die restlichen 38% nutzen keinen bzw. sind sich nicht sicher, ob sie einen benutzen.

Verlost haben wir bei der Umfrage einen SSD-HDD-Adapter von hardwrk. Auf den Gewinn darf sich Niklas freuen, der bereits per Email informiert wurde.

 

Vor gut zwei Wochen habe ich zwei SSD HDD Adapter Kits von hardwrk zum Test erhalten – an dieser Stelle vielen Dank dafür! Nachdem ich mir ein dazu passende SSD von Intel mit 120GB bestellt* hatte, konnte ich in der vergangenen Woche das Adapter Kit selbst testen und einbauen.

Das SSD HDD Adapter Kit besteht aus dem eigentlichen HDD Adapter, der die Festplatte (HDD) aufnimmt, einem externen DVD-USB-Gehäuse für das SuperDrive und die entsprechenden Schraubendreher, sowie einer ausgedruckten (schwarz/weiß) Bauanleitung.

Die Anleitung beschreibt sehr detailliert, in welchen Schritten vorzugehen ist und dass ein unerfahrener “Bastler” für den Umbau ca. 2 Std. Zeit einplanen sollte. Ich habe den Umbau in ca. 45 min erledigt.

Mittels des hardwrk SSD HDD Adapter Kits wird die original Festplatte im MacBook (Pro) durch eine schnellere Solid State Disk (SSD) ausgetauscht. Dadurch erreicht man zum einen eine höhere Performance und zum anderen ein etwas höhere Datensicherheit, da es in der SSD keine mechanischen Defekte mehr geben kann (z.B. defekte Lese).

Nachdem die Originalfestplatte des MacBook (Pro) durch die SSD ersetzt wurde, besteht die Möglichkeit das SuperDrive durch den mitgelieferten HDD-Adapter mit der Original HDD zu ersetzen (siehe Bild), was ich auch gemacht habe. Das SuperDrive habe ich in das im Lieferumfang enthaltene externe USB-DVD-Gehäuse eingebaut.

Mögliche Nutzungs-Modi

Das eigentlich Spannende kommt nach dem Einbau – die Entscheidung über die optimale Kombination der beiden Festplatten. Aus meiner Sicht ergeben sich folgende Nutzungsmöglichkeiten:

  1. SSD als Systemfestplatte und HDD als Speicherort für Benutzerdaten (so schlägt es auch hardwrk vor)
  2. SSD mit Snow Leopard und HDD mit Leopard oder anderem Betriebsystem
  3. SSD mit Mac OS X Installation und HDD für Time Maschine Backup
  4. zwei mal SSD oder HDD für RAID-Modus

Unabhängig von der vorgeschlagenen Lösung kann man sich an die Migrations- und Installationsanleitung von hardwrk orientieren, die zeigt, wie das System für Lösung 1 einrichten lässt.

Ich habe mich zunächst für die 2. Variante entschieden. Dazu habe ich Mac OS X Snow Leopard über das nun extern verbaute SuperDrive auf die SSD installiert und anschließend über den Migrationsassistenten alle benötigen Programme und Daten auf die neue Festplatte übertragen. Anders als in der Migrationsanleitung von hardwrk beschrieben, benötigt man dazu nicht unbedingt ein Time Maschine Backup, sondern kann die Migration direkt von der Originalfestplatte aus durchführen.

Wenn die Migration nicht bereits während der Installation stattfindet, kann es sein, dass ihr euch einen weiteren Benutzer anlegen müsst, um die Benutzerdaten auf die neue SSD zu übertragen. Ich habe mir dazu den temporären Benutzer “migrationsassistent” angelegt.

Insgesamt hat das ganze Prozedere (Umbau, Installation, Updates und Migration) ca. 4 Std. in Anspruch genommen. Bisher konnte ich wirklich fühlbare Geschwindigkeitsvorteile beim Starten des Macs und beim Versetzen in den Sleep-Modus, sowie beim Arbeiten bemerken. In den nächsten Tagen wird ich zeigen, ob ich mein SuperDrive “vermisse” und es wieder einbauen werde … im Moment jedenfalls nicht.

Fazit

Ich hatte bereits vor einiger Zeit über das hardwrk SSD HDD Adapter Kit berichtet und dabei unterschiedliche Kommentare erhalten. Es gab Anmerkungen, dass der Preis von 79,00 EUR nicht gerechtfertigt sei, das es den HDD Adapter um einiges günstiger gibt, man eine Umbauanleitung bei ifixit.com finden kann, das externe DVD-USB-Gehäuse schlechte Qualität hätte und die beigefügten Werkzeuge separat kaufen könnte.

In einigen Punkten muss ich den Kommentaren zustimmen. Das USB-DVD-Gehäuse ist nicht wirklich hochwertig (räumt auch hardwrk ein) und es schützt das SuperDrive nicht vor Stau und Schmutz (vorne komplett offen). Der eigentliche HDD Adapter macht auf mich einen sehr soliden Eindruck und die mitgelieferten Werkzeuge hätte ich mir ebenfalls kaufen müssen, aber diesen Gang kann man sich glücklicher Weise sparen :)

Wer auf der Suche nach einer solchen Lösung ist (zwei Festplatten im MacBook (Pro)) und dabei nicht unbedingt ein hochwertiges externes USB-DVD-Laufwerk benötigt, ist mit dem hardwrk SSD HDD Adapter Kit gut beraten.

Gewinnspiel

Und nun habt ihr die Möglichkeit ein SSD HDD Adapter Kit von hardwrk im Wert von 79,00 EUR zu gewinnen. Dazu müsst ihr nur an der Umfrage “Schützt ihr euer iOS-Gerät (iPhone, iPad, iPod touch) vor unberechtigten Zugriffen?” teilnehmen und dabei eure Email-Adresse hinterlassen. Das Gewinnspiel endet am 15.06.2011 – viel Erfolg beim Mitmachen!

 
Andreas

Günstige SSD-HDD Lösung für MacBook Pro

schrieb am 22. Februar 2011Andreas

Wer seinem MacBook nachträglich eine SSD Festplatte spendieren möchte, kann dazu auf das “hardwrk SSD HDD Adapter Kit für MacBook Pro” zurückgreifen. Um beim MacBook Pro eine SSD zu spendieren muss man allerdings auf das SuperDrive-Laufwerk verzichten, jedoch steht es nach dem Ausbau als externes Laufwerk mit separaten USB-Gehäuse (im Lieferumfang enthalten!) wieder zur Verfügung.

Neben der SSD lässt sich auch eine konventionelle Festplatte mit dem Adapter-Kit betreiben. Empfehlungen für SSDs und HDDs gibt es auf der Herstellerseite. Das Kit besteht aus den Komponenten:

  • 1x hardwrk SSD HDD Adapter
  • 2x Wiha Feinmechanik-Schraubendreher
  • 1x Externes USB-DVD Laufwerksgehäuse
  • 1x Elektrotechnikspachtel
  • 1x gedruckte Einbauanleitung (wahrscheinliche das Wichtigste!)

Das Kit ist zu einem Preis von 75,00 EUR erhältlich und in Kombination mit einer 64GB SSD für ca. 120,00 EUR verspricht der Anbieter SSD-Genuss für unter 200,00 EUR!

Hat zufällig jemand von euch dieses Kit bereits bestellt oder getestet?

 

Wie Golem heute berichtet, stellt der Elektronik Hersteller iHome auf der CES 2011 die Tage einen Akku-betriebenen Lautsprecher mit AirPlay-Unterstützung vor. Der Lautsprecher mit der Bezeichnung iW1 AirPlay enthalt 2 Stereolautsprecher mit Hochtönern und wird über ein Lithium-Ionen-Akku betrieben. Über die dazugehörige Basisstation kann der iW1 AirPlay geladen werden.

Neben der AirPaly-Unterstützung lassen sich via USB-Anschluss auch Docking-Stations für iPhone* und iPad* anschließen. Gesteuert wird der iW1 AirPlay mit Apple kostenloser Remote App. Weiter Features die der Hersteller aufzählt sind:

  • Multi-Room-Audio – mehrere Lautsprecher drahtlos im Haus verteilen
  • Statusanzeige für Akku
  • Kompatibel mit der iHome App

Derzeit gibt es leider noch keine Angaben zum Preis oder zum Lieferzeitpunkt, jedoch können sich Interessenten über Email informieren lassen.

* = Affiliate-Link

 
Andreas

Mac mini als Media Center – Teil 1 Anforderungen

schrieb am 31. März 2010Andreas

Mit dem heutigen Beitrag starten wir eine umfangreiche Artikelserie zum Thema Mac mini als Media Center. Ich möchte euch zeigen, wie ich aus meinem Mac mini ein Media Center gemacht habe und wie ich dabei vorgegangen bin.

Zunächst stellt sich die Frage warum sich der Mac mini als Media Center eignen sollte und warum man nicht auf das Apple TV zurückgreift, da es doch genau für diesen Anwendungsfall entwickelt wurde. Diese Frage ist berechtigt, aber für mich kurz zu beantworten:

  1. Das Apple TV hat kein DVD Laufwerk
  2. Für das Apple TV benötigt man noch einen weiteren Rechner mit iTunes
  3. Der Mac mini ist kompakt, relativ leise und sieht gut aus ;)
  4. Der Mac mini ist im Gegensatz zum Apple TV eine “offene Plattform” und kann weitere Aufgaben übernehmen
  5. Der Mac mini lässt sich mit Peripherie leichter erweitern
  6. Der Mac mini hat mehr Leistung als das Apple TV (wichtig bei TV-Aufnahmen oder weiterer Nutzung als Server)

Diese Liste lässt sich noch weiter ausführen, aber ich denke es ist bereits deutlich, dass der Mac mini viele Vorteile mit sich bringt. An dieser Stelle möchte ich jedoch noch kurz erwähnen, dass mit dem Apple TV ein Client-Server basiertes Media Center-Modell verfolgt wird, d.h. es gibt irgendwo einen leistungsstarken Media Server auf den dann unter Umständen mehrere Apple TVs zugreifen können (entsprechende Netzwerkinfrastruktur vorausgesetzt). Mit dem Mac mini als Media Center verfolgen wir eher das All-in-One-Modell, wobei man später auch Apple TVs als Ergänzung einsetzen kann. Als Nächstes möchte ich noch kurz darauf eingehen, was ein Media Center eigentlich ist und wer ein solches benötigt.

Was ist ein Media Center und wer braucht so etwas?

Laut Definition bezeichnet man ein Media Center eigentlich als Home Theater Personal Computer (kurz: HTPC). Dieser PC bzw. in unserem Fall Mac soll die klassischen HiFi-Geräte ersetzen und deren Aufgaben übernehmen, da er durch seinen modularen Aufbau sehr flexibel ist. Der Begriff Media Center hat sich vor allem durch Microsofts Media Center Edition (HTPC-Softwarelösung) durchgesetzt.

Ein Media Center ist somit ein “normaler” Computer, der einen DVD-Player, einen Video-Rekorder, einen CD-Player etc. ersetzen und zudem auf weitere Inhalte wie IPTV zugreifen kann. Als besondere Anforderung sollte er eine kompakte Bauform besitzen und einen sehr niedrigen bis gar keinen Geräuschpegel besitzen.

Daraus ergibt sich eigentlich auch schon die Antwort auf die Frage für wen ein Media Center interessant ist – für alle diejenigen, die ihre Filme, Musik, Fotos etc. digital und zentral speichern und an einem großen Display, Fernseher oder über einen Projektor wiedergeben wollen.

Welche Anforderungen sollte ein Media Center erfüllen?

Genau diese Frage sollte man sich zu Beginn stellen, bevor man auf der Suche nach der für sich passenden Lösung geht. Bisher ist das Verständnis für ein Media Center ein Computer mit Software- (Media Center Software, Mediathek-Verwaltung, etc.) und Hardware-Komponenten (TV-Karte, Fernbedienung, etc.), die ihn dann zum Media Center machen. Die nachfolgende Mindmap soll zeigen, was für mich alles zu einem Media Center gehört.

Neben dem Computer, in unserem Fall ein Mac mini, gehört für mich auch ein Soundsystem, ein Fernseher, weitere Peripherie und natürlich Software zu einem Media Center. Diese Komponenten werden somit alle in dieser Artikelserie behandelt.

Die Ausgangssituation

Die nachfolgende Abbildung soll die Ausgangssituation für diese Artikelserie veranschaulichen und ist gleichzeitig Grundlage für die spätere System- und Komponentenwahl.

Wie man der Abbildung entnehmen kann, gibt es bereits ein Netzwerk mit den folgenden Komponenten:

Neu hinzugekommen ist der Mac mini (Late 2009) für 549,00 €* den ich mir mit folgender Konfiguration gekauft habe:

  • 2,26 GHz Intel Core 2 Duo
  • 160 GB HDD
  • 2 GB RAM
  • 8x Superdrive-Laufwerk mit Double-Layer-Unterstützung
  • NVIDIA GeForce 9400M mit MiniDVI- und MiniDisplayPort-Ausgang
  • Zusätzlich eine Magic Mouse für 69,00 €
  • Zusätzlich ein Apple Wireless Keyboard* ebenfalls für 69,00 €
  • Eine Apple Remote in weiß habe ich bereits, wer noch keine hat muss die Alu-Variante zusätzlich bestellen

Das soll es erst einmal zu den Anforderungen und der Ausgangssituation gewesen sein. Im nächsten Teil wird es um die erste Inbetriebnahme des Mac minis gehen und wie man den Mac mini an ein Fernsehgerät bekommt.

Weitere Anregungen, Fragen und Wünsche sind jederzeit in den Kommentaren willkommen!

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Andreas

Fußball-WM Geld-zurück-Garantie

schrieb am 26. März 2010Andreas

Elgato, Hersteller für TV-Lösungen am Mac und PC, bietet seine TV-Lösung EyeTV DTT Deluxe Fußball Edition ab dem 06. April bis zum 11.06.2010 für ca. 90 € an. Wenn die Deutsche Nationalelf die WM 2010 gewinnt, erstattet Elgato den Käufern, die Ihr gekauftes Produkt bis 25.06.2010 Online registriert haben müssen, den vollen Kaufpreis zurück.

Ab dem 06. April 2010 kann man sich für diese Aktion bei Elgato registrieren. Wer auf der Suche nach einer DVB-T TV-Lösung für seinen Mac ist, starkes Vertrauen in die Deutsche Fußball Nationalmannschaft hat und dabei auch eine sehr gute Software (EyeTV 3) sucht, sollte sich überlegen dieses Angebot wahrzunehmen!

Ich bin bereits stolzer Besitzer vom equniux DVB-T Lösung “Tubestick” mit der Software-Lösung “The Tube”.

 
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