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Archiv der Kategorie ‘iPad’

Andreas

Die fünf besten Winter Apps für iOS

schrieb am 10. Dezember 2014Andreas
Bild von https://www.flickr.com/people/mbeo52/

Bild von https://www.flickr.com/people/mbeo52/

Wenn man mal darüber nachdenkt, was den Winter eigentlich so angenehm macht, dann wohl hauptsächlich die Tatsache, dass man in den kalten Monaten so schön viel Zeit für sich selbst hat. Während man den Sommer über wirklich eine Menge Zeit in Aktivitäten mit Freunden investiert, was natürlich auch seine guten Seiten hat, so ist doch der Winter eine eher besinnliche Zeit, die man auf dem Sofa zuhause oder zumindest innerhalb der eigenen vier Wände gemütlich verbringt. Dies ist auch die beste Gelegenheit dazu, mal wieder nach den neuesten Apps Ausschau zu halten oder altbewährte Klassiker für sich zu entdecken, die dafür sorgen werden, dass man die kalte Jahreszeit auf keinen Fall gelangweilt, sondern dafür bestens unterhalten und informiert übersteht. Hier sind fünf beliebte Beispiele für iOS Apps.

1. World Winter Games

Nicht jeder hat die Gelegenheit dazu, im Winter Sport zu treiben, schließlich liegt nicht überall Schnee und Wintersport an sich ist eine teure Angelegenheit, die man sich nicht unbedingt immer leisten kann. Wie gut, dass es die App World Winter Games 2014 für iOS gibt. Damit kann man sich nämlich verschiedene Wintersportarten aufs iPhone oder iPad holen und zum Beispiel bei der Abfahrt, in der Halfpipe oder in der Bob Bahn das simulieren, was man sonst direkt auf der Piste machen könnte. Grafisch gesehen bekommt World Winter Games zwar nicht unbedingt die volle Punktzahl, doch wenn es um den reinen Spielspaß geht, kann man damit gut etwas anfangen.

2. Casino Apps

Der Winter ist eine gute Zeit, um sich auf klassische Spiele zurück zu besinnen, beispielsweise Poker oder Glücksspiele wie Black Jack oder Roulette. Diese bekommt man in der Regel heute ganz praktisch in online Casinos wie Casino Classic oder 32Red geboten. Man eröffnet sich ein Konto, zum Beispiel im 32Red Online Casino, und kann sich daraufhin über einen entsprechenden Link über das mobile Spielen informieren. Für iOS stehen hier die beliebtesten Spiele der Internetseite zur Verfügung, die man nach dem Download auf Tablet oder iPhone genießen kann. Das Schöne daran ist: mit ein bisschen Glück und Geschick kann man am Ende sogar etwas gewinnen.

3. Immer etwas Warmes im Bauch

Die kalte Jahreszeit können wir vor allem dazu nutzen, uns mal so richtig die Bäuche vollzuschlagen. Niemand hinterfragt es, wenn man sich zu dieser Zeit an Keksen und Bratengerichten versucht und auch die warmen Getränke, ob alkoholisiert oder nicht, dürfen auf keinen Fall zu kurz kommen. Wie gut, dass es da die passende App gibt, denn mit Winter-Rezepte-Drinks kann man sich zuhause all die leckeren und dampfenden Gebräue zusammen mixen, die man sonst auch im Gedränge auf dem Weihnachtsmarkt bekommt, nur ohne die Kälte und die Ellbogen im Rücken. Für iOS steht die App zur Verfügung und sorgt dafür, dass man in Bezug auf Feuerzangenbowle, Glühwein, Tee- und Kaffeespezialitäten in diesem Winter die Nase vorne hat.

4. Die Schönheit des Winters oder doch lieber eine Flucht nach Hawaii?

Im Winter ist es draußen teilweise wunderschön, wenn die Natur aus normalen Wiesen und Wäldern eine reine Winterwunderwelt macht. Wer sich diese Natur ansehen möchte, ohne dabei zu frieren, sollte die App Eiskalt auf sein iPhone oder iPad laden. Diese wurde vom russischen Fotografen und Künstler Vasilij Cesenov geschaffen, der mit einer ganz speziellen Technik Landschaften und Pflanzen ablichtet, die ausdrucksstark und eisig zugleich sind. Die Bilder kann man sich übrigens auch als Hintergrundfotos speichern. Für all diejenigen, die genug davon haben, die Winterwelt draußen vor dem Fenster zu betrachten, ist hingegen die App Hawaii Beaches  zu empfehlen. Diese holt einem die wunderbaren Strände der pazifischen Inselgruppe mit Videos aufs Smartphone und Tablet. So kann man in der kalten Jahreszeit getrost mal abtauchen und sich vorstellen, an einem paradiesischen Strand zu liegen.

5. Praktische Tipps für den Winter

Doch auch die negativen Seiten des Winters sollte man nicht außer Acht lassen, denn dies ist auch die Jahreszeit der tückischen Erkältungen und anderer kleiner Probleme, die man so im Sommer gar nicht kennt. Da ist es praktisch, die richtige App dabei zu haben, wenn man sich schnell selber helfen muss, weil die Apotheke schon geschlossen ist oder man nicht gleich zum Arzt laufen möchte. Mit der App Erkältungs-Tipps beispielsweise bekommt man all die wichtigen Informationen aufs iPad und iPhone, die man sich nur wünschen kann, egal ob selbstgemachte Kräutertees oder alte Heilmittel, am Ende wird man so vielleicht schneller wieder gesund, als man es erwartet hätte.

Dies sind nur ein paar Empfehlungen für typische Winter Apps, die die unterschiedlichen Bedürfnisse der Nutzer in der kalten Jahreszeit befriedigen sollten. Wenn man sich mal im Netz umsieht, findet man natürlich noch tausende anderer Vorschläge, doch hiermit sollten die wichtigsten Bereiche erst einmal abgedeckt sein. Ein bisschen was zum Spielen, für das leibliche Wohl, Ablenkungsmanöver und praktische Tipps. Da sollte eigentlich kaum noch ein Wunsch offen bleiben.

 
Andreas

Mehr als das Auge sieht: die geheimen Features von iOS 8

schrieb am 11. November 2014Andreas
Mehr als das Auge

© istock.com/ymgerman

iOS 8 ist nun seit einigen Wochen draußen und inzwischen auf den meisten iPhones und iPads angekommen. Seit Erscheinen haben findige Nutzer einige Funktionen entdeckt, die nicht auf den ersten Blick offensichtlich sind. Wir stellen ein paar der interessantesten Features vor.

  • Datenvolumen kontrollieren: Das Internet wird sowohl bei Heimanschlüssen als auch mobil immer günstiger und wichtiger. Dementsprechend steigt der Volumenverbrauch. Um diesen besser in den Griff zu kriegen, können iOS-8-User bestimmten Apps nur noch den Internetzugriff per WLAN erlauben. Unterwegs sind die ausgewählten Programme dann offline.
  • Manche Menschen haben etwas zu verbergen. Dazu gehören sicher auch einige iOS-Nutzer. Mit iOS 8 kann man Bilder und Videos verstecken. Das war auch schon vorher möglich, doch nur mithilfe spezieller Apps. Apple hat den Bedarf erkannt und die Funktion ins Betriebssystem eingebaut. Immerhin: Die Bezeichnung “Fotos ausblenden” klingt nicht ganz so verschwörerisch wie wenn Apple sie “Fotos verstecken” genannt hätte – was der tatsächliche Sinn der Funktion ist.
  • Und es geht direkt weiter mit der Geheimniskrämerei: Fotos und Videos können sich nun per Timer nach einiger Zeit selbst zerstören.
  • Der Akkuverbrauch ist nach wie vor der größte Kritikpunkt bei allen heutigen Smartphones. iOS 8 offenbart nun, welche Apps welche Menge an Energie verbrauchen. Das ist nützlich, da man per Task-Killer die richtigen Übeltäter stoppen kann.
  • Das Kameraprogramm verfügt nun über eine Zeitraffer-Funktion, was zu Zeiten von iOS 7 ebenfalls nur per Zusatz-App möglich war.
  • Nachrichten über Programme wie WhatsApp oder Telegram können jetzt direkt beantwortet werden, ohne dass die App geöffnet werden muss. Das schont die Rechenleistung, den Akkuverbrauch und ist vor allem sehr komfortabel.
  • Den Finger von links nach rechts ziehen: So lautet die “Einen Schritt zurück”-Funktion in den Menüs von iOS 8. Bei Android war das per Button (hart oder soft) schon länger möglich. Apple hat jetzt nachgezogen.
iOS 8 für iPhone und iPad

© istock.com/hocus-focus

Schon diese kleine Auswahl zeigt, dass die neuen Features sowohl nützlich als auch interessant sind. Zudem versprechen sie eine Steigerung des Bedienkomforts. Also genau das, woran Apple sich schon seit Urbeginn messen lassen möchte. Mit dem iPhone 6 wurde ein weiterer Schritt in diese Richtung getan, und iOS 8 passt sich hervorragend an.

Infos: iOS 8 ist mit allen iPhones bis einschliefllich des 4S kompatibel (chronologisch rückwärts betrachtet). Bei den Tablets stehen iPad 2, Air und Mini auf der Liste (sowie deren neuere Versionen wie das Air 2); selbst der iPod Touch der fünften Generation ist iOS 8 ready.

 

Apple bietet in seiner Tablet-Reihe drei verschiedene Modelle an; da fällt die Wahl des “richtigen” iPads nicht leicht. Neben verschiedenen Systemeigenschaften spielen auch der Preis und der Einsatzzweck eine entscheidende Rolle bei der Auswahl.

Wie unterscheiden sich die drei Modelle technisch und preislich?

 

iPad Air iPad (Retina) iPad mini (Retina) iPad mini
Display
HxBxT
9,7″
240×169,5×7,5mm
9,7″
241,2×185,7×9,4mm
7,9″
200×134,7×7,5mm
7,9″
200×134,7×7,2mm
Auflösung 2048 x 1536 px
bei 264 ppi
2048 x 1536 px
bei 264 ppi
2048 x 1536 px
bei 264 ppi
1024 x 768 px
bei 163 ppi
Gewicht
(WiFi/Cellular)
469g/478g 652g/662g 331g/341g 308g/312g
Prozessor A7 Chip Dual-Core A6X Chip A7 Chip Dual-Core A5 Chip
Laufzeit 10 Stunden
SIM-Karte Nano-SIM Micro-SIM Nano-SIM Nano-SIM
Kapazitäten
Preis
(WiFi/Celluar)
16GB (479/599 €)
32GB (569/689 €)
64GB (659/779 €)
128GB (749/869 €)
16GB (379/499 €) 16GB (389/509 €)
32GB (479/599 €)
64GB (569/689 €)
128GB (659/779 €)
16GB (289/409 €)

In der Tabelle haben wir die wesentlichen Unterschiede der einzelnen Modelle zusammengefasst. Hierbei wird deutlich, dass diejenigen Nutzer, die eine Hohe Speicherkapazität benötigen sich entweder für das iPad Air oder das iPad mini mit Retina Display entscheiden müssen. Denn beim iPad und iPad mini ohne Retina Display werden lediglich 16GB angeboten.

Das iPad Air und iPad mini mit Retina Display unterscheiden sich im Wesentlichen in den Abmaßen. Das iPad mini ist 4cm kürzer und 3,5cm schmaler. Die Gewichtsunterschiede sind nur marginal. Trotz der geringen Unterschiede ist das iPad mini mit Retina Display ca. 90 EUR teurer als das vergleichbare iPad Air.

Soll die Entscheidung zwischen iPad Air und iPad mini fallen, sollte man beide Geräte einmal „in die Hand nehmen“, um zu testen, welche Größe einem besser liegt. Denn beim kleineren iPad mini wird auf weniger Fläche die gleichen Anzahl an Pixeln angezeigt, wodurch die Icons, Symbole und auch die Tastatur etwas kleiner ausfallen als beim iPad Air.

Wenn der Preis entscheidet

Sucht man einen preiswerten Einstieg in die iPad-Welt, landet man schnell beim iPad mini ohne Retina Display ab 289 EUR für die WiFi only-Variante oder dem etwa 90 EUR teureren iPad. Für die 90 EUR mehr erhält man ein Retina-Display und einen stärkeren Prozessor. Dafür ist das iPad auch größer und doppelt so “schwer” wie das iPad mini.

Für ca. 10 EUR mehr kann auch noch der Blick auf das iPad mini mit Retina-Display lohnen. Denn für bereits 389 EUR bekommt man das kleinste iPad mit hoher Auflösung und mehr Leistung.

Mit oder ohne UMTS/LTE?

Soll das iPad der ständige Wegbegleiter sind, wird man nicht ohne UMTS/LTE-Modul auskommen. Zu schnell wächst im WiFi-only-Mode die Frustration, wenn das iPad unterwegs ohne Internet auskommen soll – ich spreche hier aus Erfahrung :) Wer hingegen das iPad nur für das heimische Wohnzimmer anschafft, kann getrost auf UMTS/LTE verzichten und somit 120 EUR sparen!

Wenn der Preis nicht entscheiden soll!

Möchte man trotz leeren Geldbeutels sein Wunsch-iPad mit UMTS/LTE und großer Speicherkapazität haben, kann man heute das iPad bereits ab 1 EUR mit passendem Mobilfunkvertrag bei den unterschiedlichen Providern oder Online-Portalen wie hier bei Sparhandy bekommen. Dadurch wird das iPad zwar nicht billiger, aber es lässt sich bequem in Raten zusammen mit dem Mobilfunkvertrag bezahlen.

 
Andreas

Buchvorstellung: Mac und iPad für Fotografen

schrieb am 22. Februar 2014Andreas

Der Fotojournalist Sascha Erni hat vor Kurzem beim dpunkt.verlag das Buch Mac und iPad für Fotografen herausgebracht, das wir euch nun vorstellen möchten. An dieser Stelle vielen Dank an Sascha und den dpunkt.verlag die uns ganz unkompliziert und schnell ein Exemplar zur Verfügung gestellt haben.

Inhalt und Zielgruppe

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Mac und iPad für Fotografen” richtet sich an alle Mac-Nutzer, die sich über ihren Arbeitsablauf mit Bildern Gedanken machen. Dazu zählen nicht nur Fotografen, die ihren Lebensunterhalt mit der Fotografie verdienen sondern auch ambitionierte Hobby-Fotografen und all diejenigen, die ihre Bilderflut, wo auch immer sie herkommen mag.

Das Buch gliedert sich in 11 Kapitel und behandelt dabei die Themen:

  1. Die Wahl der Hilfsmittel
  2. RAW, JEPG oder beides?
  3. Digital Asset Management vs. Ordnerstrukturen
  4. Parametrische Bildbearbeitung
  5. Aus der Kamera auf den Mac
  6. Organisation der Fotosammlung
  7. Arbeitsabläufe erstellen
  8. Fotos unterwegs mit dem iPad
  9. Farbmanagement
  10. Fotos veröffentlichen
  11. Realitiy Check: So arbeitet der Autor

Die Wahl der Hilfsmittel

Besonders überrascht hat mich, dass der Autor als erstes mit der Datensicherung beginnt. Das ist eigentlich nicht verwunderlich, da nichts Schlimmeres als der Datenverlust drohen kann. Aber oft wird dieses Thema erst zum Ende behandelt. Sascha Erni macht das anders und aus meiner Sicht auch richtig.

Gelungen ist auch der Abschnitt zum Thema “Der richtige Mac”, in dem Sascha Erni die verfügbaren Modelle mit Vor- und Nachteilen gegenüberstellt.

RAW oder JEPG?

Obwohl ich mich nicht zu den Fotografen zähle, sondern Fotos oft als Dokumentations- und Erinnerungswerkzeug nutze, habe ich schnell erfasst, welche Auswirkungen die Entscheidung für oder gegen RAW bzw. JEPG hinsichtlich der Softwarewerkzeuge und der eigenen Arbeitsabläufe haben kann. Die Vor- und Nachteile beider Welten werden objektiv dargestellt und lassen den Leser unvoreingenommen wählen.

Bibliothek oder Ordnerstruktur

Das es sich bei der Entscheidung die Bilder in Mediatheken oder mittels Ordnerstrukturen zu organisieren keineswegs um eine rein philosophische Fragestellung handelt, macht der Autor sehr gut in einem eigenen Kapitel deutlich. Dabei geht er auf verschiedene Softwarewerkzeuge wie Adobes Lightroom, Apples Aperture, Googles Picasa etc. ein. Aber auch die Verwaltung via Ordnerstrukturen und den neuen Möglichkeiten des Finders in Mac OS X 10.9 alias Maverick werden vorgestellt.

Parametrische Bildbearbeitung

In diesen Kapitel stellt Sascha Erni die Vorzüge aber auch Grenzen der Bildbearbeitung mittels “Rezepten, Einstellungen und Entwicklungsparametern” vor. Denn bei der parametrischen Bildbearbeitung bleibt das Original unangetastet und es werden bei Bedarf “Abzüge” erstellt. Bei der Auswahl der entsprechenden Softwarewerkzeuge weißt er auch deutlich auf das s.g. Vendor-Lock-in, d.h. die Abhängigkeit zu einem Softwareanbieter die mit der Entscheidung für eine Softwarelösung entsteht, hin. Wichtig hierbei: das Wechseln zwischen verschiedenen Tools ist leider nicht so einfach möglich und mit Aufwand verbunden. Daher gilt: Drum prüfe, wer sich ewig bindet!

Aus der Kamera auf den Mac

Was augenscheinlich recht simpel erscheint – Bilder auf den Mac via SD-Card oder USB-Kabel zu übertragen, kann mit der entsprechenden Strategie optimiert werden. Sascha Erni stellt verschiedene Werkzeuge wie myTracks (Verwaltung von GPS-Daten) vor und bettet sie verschiedene Import-Workflows ein, die dem Leser grafisch dargestellt werden.

Organisation der Fotosammlung und Arbeitsabläufe erstellen

Nachdem in den ersten Kapiteln viele wichtige Grundlagen behandelt wurden, stellt der Autor nun an konkreten Beispielen aus der eigenen Praxis vor, wie sich Fotosammlungen effektiv verwalten lassen. Dabei werden abhängig von den gewählten Softwarewerkzeugen auch verschiedene Workflows erarbeitet mit denen die Bildbearbeitung am Mac systematisiert werden kann. Bei diesen Workflows werden die verschiedenen zuvor beschriebenen Konzepte wie Backup-Strategien, automatisierte Verschlagwortung, Archivierung, Aufbau der Bilddatenbank etc. integriert. Die schematischen Darstellungen der Workflows bieten einen hervorragenden Überblick über die einzelnen Schritte der Workflows und fördern das “Ausprobieren und Nachmachen”.

Das iPad als Arbeitswerkzeug

Die Einsatzmöglichkeiten des iPads werden in einem eigenen Kapitel behandelt. Das iPad lässt sich lt. Sascha Erni gut für die Bildbearbeitung und RAW-Entwicklung unterwegs und als digitales Portfolio einsetzen. Wie auch in den anderen Kapiteln werden verschiedene Programme bzw. iPad Apps wie z.B. PhotoRaw oder SmugMug vorgestellt. Wie sich zudem Apples Programme wie iPhoto, iTunes und iCloud optimal in den Workflow integrieren lassen, stellt der Autor ebenfalls vor.

Fotos veröffentlichen

Ein Kapitel das auf keinen Fall fehlen darf, ist die Veröffentlichung von Fotos. Neben dem Veröffentlichen auf verschiedenen Plattformen, wie Flickr, Facebook & Co., das sich beispielsweise über Zusatzmodule oder Plugins in den verschiedenen Programmen wie Adobe Lightroom bewerkstelligen lässt, stellt Sascha Erni auch Self-Publishing-Dienstleister wie Blurb, die sich ebenfalls direkt aus Programmen wir Adobe Lightroom nutzen lassen, vor.

Vor- und Nachteile des Buches

Ich habe lange überlegt, was ich als nachteilig bezeichnen könnte, aber für mich als Nicht-Fotograf sind alle Themen von der Auswahl des richtigen Macs, die Entscheidung für oder gegen RAW bzw. JEPG, die Tücken des Farbmanagements, die “richtige” Backup-Strategie, Organisation der Bildersammlungen etc. umfänglich vorgestellt worden. Das mag vielleicht ein versierter Fotograf und Mac-Nutzer in dem ein oder anderen Kapitel anders sehen, aber aus eigenen Erfahrungen als Autor weiß ich nur zu gut, dass man nie für alle Leser die gewünschte Detailtiefe erreichen kann.

Mir hat außerdem sehr gefallen, dass Sascha Erni nicht einfach Kapitelweise Hard- und Software vorgestellt hat, sondern dem Leser (Software-)Lösungen basierend auf Arbeitsabläufe und Grundsatzentscheidungen in der Fotografie vorstellt. Dadurch werden die erwähnten Programme mehrmals im Buch mit unterschiedlichen Funktionen gegenübergestellt. Das führt dazu, dass sich der Leser abhängig von der Arbeitsaufgabe das für sich passende Programm auswählt und mit anderen kombinieren kann, ohne sich auf nur eine Software zu “versteifen”.

Fazit

Das Buch “Mac und iPad für Fotografen” hält, was der Titel verspricht. Der inhaltliche Aufbau ist sehr gut durchdacht und wird durch eine Vielzahl von Abbildungen und schematischen Darstellungen unterstützt. Der Leser bemerkt schnell, dass sich der Autor Sascha Erni bereits länger sowohl mit der Fotografie als auch mit der Arbeit am Mac und iPad auskennt. Diese Tatsache wird auch noch einmal im letzten Kapitel “Realitiy Check” deutlich, wo der Autor seine eigenen Workflows vorstellt.

Das gedruckte Buch ist für 24,90 EUR und die E-Book-Variante für 19,99 EUR erhältlich. Dafür erhält der Leser fundiertes Wissen ohne viel Prosa komprimiert auf 222 Seiten. Für alle Fotografen, egal ob Einsteiger oder Profi, die ihre Arbeitsabläufe systematisieren und/oder optimieren möchten, ist das Buch eine klare Kaufempfehlung. Wer jedoch eine Einführung in Photoshop erwartet, wird enttäuscht.

 
Andreas

iOS 7 was kann es wirklich?

schrieb am 25. September 2013Andreas

Image02Besitzer entsprechender mobiler Endgeräte hatten nun einige Tage Zeit, die neue Betriebssystemversion iOS 7 auf Herz und Nieren zu prüfen. Die Vorgängerversion stand zuletzt in dem Ruf, angestaubt und im Vergleich zur aktuellen Konkurrenz nicht mehr intuitiv genug zu sein. Hat sich das nun geändert? Was bietet iOS 7 den Anwendern wirklich?

iOS 7 was kann es wirklich?

© Comstock Images/Thinkstock

So funktioniert die neue Oberfläche

Mit einem aktuellen iPod, iPad und natürlich iPhone lässt sich das Betriebssystem iOS 7 nutzen. Mit dieser performanten Schnittstelle zwischen Hardwarekomponenten und Anwendungssoftware lassen sich die Vorteile der Handy Internet Flat, über die man sich beispielsweise bei Netzclub informieren kann, voll ausnutzen. Optisch wurde das mobile Betriebssystem generalüberholt, was nicht bei allen Anwendern auf Wohlwollen stieß! Zu uneinheitlich, mal grell und dann wieder karg, sei die neue Oberfläche! Gewohnheitstiere werden das Gros der bisherigen Funktionen an ihrem gewohnten Platz vorfinden, während sich alle neuen Features ganz natürlich in das bestehende Gefüge eingliedern. Durch einen Doppelklick auf den zentralen Home-Button werden die Applikationen in einer Übersicht mit ihren letzten Inhalten angezeigt. Beim Surfen fällt auf, dass man sich anscheinend von Google Chrome hat inspirieren lassen – die Anordnung und Funktionsweise der Tabs lassen zumindest darauf schließen. Optisch überarbeitet und damit ein wenig klarer sind auch die Buchstabentasten.

Neue Features in iOS 7

Ein neues Kontrollzentrum mit zum Teil dreidimensionaler Grafikanzeige, ein diffiziler Kompass, eine praktische Wasserwaage, neue Kamerafunktionen mit dazugehöriger App und viele weitere nützliche sowie nutzlose Anwendungsmöglichkeiten sind in dem neuen Betriebssystem enthalten. Der vergrößerte Funktionsumfang birgt allerdings auch einen Nachteil: Der Akku wird logischerweise stärker gefordert und leert sich daher recht zügig. Dem kann man allerdings entgegenwirken! Schaltet man im Kontrollfenster beispielsweise die Datei-Austausch-Funktion “Air Drop” aus und regelt die Bildschirmhelligkeit ein wenig runter, kann man sein Smartphone oder Tablet wieder einige Minuten länger nutzen!

 

MacOSXScreencastGemeinsam mit MacOSX Screencast haben wir uns in unserem aktuellen Screencast mit der Wiedergabe von Flash-, WMV- und AVI-Videos auf dem iPhone und dem iPad befasst. Dabei haben wir uns verschiedene Player (z.B. VL Player (Pro)) angeschaut und getestet.

Viel Spaß mit unserem Screencast!

 
Andreas

Neuer Screencast: Was ist neu in iOS6?

schrieb am 14. Oktober 2012Andreas

In unserem neuen Screencast “Was ist neu in iOS6″ stellen wir euch gemeinsam mit macosxscreencasts.de die interessantesten der über 200 Neuerungen in Apples iOS6 zusammengefasst vor. Neben der neuen Karten-App stellen wir euch die Facebook-Integration, die neuen Anwendungen Photo-Stream, Passbook und Panorama vor.

Zusätzlich zeigen wir euch die neuen Funktionen in iOS Safari, Mail mit VIP, neue Telefonoptionen u.v.m. iOS6 ist für iPhone4*, iPad2* und iPod touch* Gen. 4 oder neuer erhältlich. Wir wünschen euch viel Spaß mit unserem Screencast.

* = Affiliate-Link

 

gesponserter Artikel

Fotobücher und Kalender lassen sich mit Hilfe verschiedenster Programme und Online-Diensten selbst erstellen – abhängig vom jeweiligen Dienst bzw. Software mehr oder weniger professionell. Die Schweizer Bookfactory bietet mit ihrer neuen kostenlosen iPad App eine weitere Möglichkeit professionell Fotobücher und Kalender zu gestalten. Was die App kann und ob sich ein Fotobuch (bzw. ein Kalender) wirklich in 5 Minuten erstellen lassen, hat die ambitionierte Hobby-Fotografin Jeannine für uns in diesem gesponserter Artikel getestet.

Die Bookfactory iPad App im Überblick

Foto-Projekte lassen sich in die drei Kategorien „Fotobuch“, „Ringbindung“ und „Kalender“ gliedern. Neben der Produkt-Kategorie unterstützt ein Wizzard bei der Auswahl des Formates und verschiedenen Vorlagen. Am Ende lässt sich das zusammengestellte Projekt automatisch oder manuell mit Bildern befüllen.

Bilder lassen sich direkt vom iPad, über SD-Karten mittels iPad Camera Connection Kit oder über Facebook zum Projekt hinzufügen. Bei der Ausrichtung und Gestaltung von Fotobüchern oder Kalendern lassen sich Bilder automatisch an einem Raster ausrichten oder falls gewünscht manuell positionieren.

In der rechten Sidebar werden die Elemente des Projektes aufgelistet und die aktuell ausgewählte Seite bzw. das Kalenderblatt hervorgehoben. Somit lässt sich besonders bei größeren Projekten leicht navigieren. Vorteilhaft ist auch die automatische Erkennung der Bildauflösung für das jeweilige Projekt. Dadurch kann bereits während der Bearbeitung vermieden werden, Bilder mit zu geringer Auflösung zu verwenden.

Das Einarbeiten in die iPad fällt sehr leicht, da die Oberfläche sehr übersichtlich und intuitiv bedienbar ist. Über eine Vorschauansicht lassen sich jederzeit alle Bearbeiten-Funktionen ausblenden und das bereits entstandene Werk begutachten. Für den ersten Einstieg empfiehlt sich auch das kurze Vorstellungsvideo, dass den gesamten Funktionsumfang der App anschaulich vorstellt.

Fotokalender mit der Bookfactory iPad App

Für ein erstes Test-Projekt habe ich mich für einen Fotokalender entschieden. Mit Hilfe des Projekt-Wizzards ist die entsprechende Vorlage – bestehend aus Produkt-Kategorie, Format und Template – in wenigen Sekunden erstellt. Die für den Kalender ausgewählten Bilder hatte ich zuvor via SD-Karte auf’s iPad übertragen. Neben verschiedenen Rahmenformen (Oval, Rund, Rechteckig und “Runde Ecken”) lassen sich auch Texteigenschaften wie Schriftart, Schriftfarbe und Größe einstellen. Bei der Schriftgröße muss man allerdings mit Pfeiltasten arbeiten, was gerade bei einer großen Schrift etwas “anstrengend” werden kann – hier wäre eine direkte Eingabe der Schriftgröße sinnvoll.

Das Zuweisen, Verschieben und Formatieren von Bildern mittels Fingern funktioniert überraschend gut, wobei ein exaktes Verhalten mittels Tastatur oder Maus nicht erwartet werden darf. Die Projekt-Vorschau war für meinen Geschmack etwas zu pixelig, aber das liegt vielleicht auch an der begrenzten Leistungsfähigkeit des iPads? Bevor (oder auch gerne zu Beginn) das Projekt bestellt wird, kann zwischen weißem und schwarzem Papier, einer glänzenden oder matten und zwischen einem glatten oder leicht rauem Papier ausgewählt werden.

Die Bestellung erfolgt über das Warenkorb-Symbol (oben rechts). Zunächst wird das druckfähige PDF automatisch erstellt, was je nach Projektumfang etwas Zeit in Anspruch nimmt. Anschließend erfolgt die Übersicht mit AGB’s. Es lassen sich abweichende Rechnungs- und Lieferadresse angeben. Auch Gutschein-Codes lassen sich vor der Auswahl der Bezahlmethode einlösen. Bevor die Eingabe der Kreditkarteninformationen erfolgt, wird erst das Projekt hochgeladen. Vorteil ist, dass erst nach erfolgreicher Übertragung die Bezahlung erfolgt. Wird bei der Übertragung des Projektes die Internetverbindung unterbrochen, wird der Upload an der Stelle fortgeführt, an der der Abbruch der Verbindung erfolgte.

Das Ergebnis

Spannend ist immer der Moment, wenn das Foto-Projekt druckfrisch nach Hause kommt. Erst jetzt zeigt sich, inwieweit die Vorschauansichten, die Farben, Schärfen etc. des Original-Bildes mit dem Druck übereinstimmen. Im Fall von Bookfactory überzeugt das Ergebnis. Weder Farben (hier habe ich bewusst eine “bunte” Bildauswahl getroffen) noch Schärfepunkte sind verfälscht. Auch das Papier fühlt sich hochwertig an.

Fazit

Zusammenfassend ist Bookfactory in jedem Falle eine Empfehlung wert. Neben der Bestell- und Bezahlungsabwicklung kann besonders das Produkt (in meinem Fall ein Kalender) überzeugen. Das Arbeiten mit der iPad App fiel sehr leicht und hat im ersten Test Spaß gemacht. Die Frage bleibt nur, ob es für den professionellen (permanenten) Einsatz die richtige Lösung ist. Wer seine Fotos bereits jetzt auf dem iPad bearbeitet, sollte sich die kostenlose Bookfactory iPad App auf jeden Fall anschauen. Als Vorschlag würde ich neben Facebook- noch eine Instagram-Integration mit entsprechendem Vorlagenformat (etwas kleiner als die bisher angebotenen) vorschlagen.

Viral video by ebuzzing

 

Gestern stellte Apple auf einem Special Event die neue Version seiner iPad Software iBooks 2 vor. Mit der neuen Version und dem Tool iBooks Author* möchte Apple die Welt der (Lehr-)Bücher (zunächst auf dem iPad) revolutionieren.

Der Vorteil von eBooks liegt klar auf der Hand, denn sie sind:

  • Portabel
  • Interaktiv
  • Durchsuchbar
  • und mit dem iPad und iBooks 2 auch “up to date”

Spannend an dem gestrigen Event ist nicht nur die neue Version von iBooks 2* und dem damit verbundenen iTunes Update 10.5.3, sondern die Vorstellung von iBooks Author, welches die Erstellung der neuen Generation von eBooks “kinderleicht” ermöglicht. Per Drag’n’Drop lassen sich verschiedene Inhalte, wie z.B. Video’s, Keynote-Präsentationen, Office-Dokumente und sogar HTML5 Anwendungen in iBooks integrieren. Zu iBook Author gibt es bereits von den Kollegen bei Mac and i erste Test-Ergebnisse, die zu dem Schluss kommen, dass die Software für “Einzelkämpfer” eine attraktive Lösung sei, jedoch nicht in großen Verlagen bestehen werde.

Auf dem gestrigen Special Event (Video hier verfügbar) wurde eindrucksvoll bewiesen, wie sich iBooks anfühlen können, wenn man fantastische Inhalte interaktiv präsentiert. Erste Partner sind amerikanische Schulbuchverlage, die Schulbücher im iBooks textbook Store für $14,99 anbieten. Zeitgleich hat Apple in seiner Bildungsoffensive, bei der lt. Spiegel die Verbreitung des iPad im Bildungsbereich avisiert wird, die iTunes U App* veröffentlicht. Über die neue App werden zukünftig alle Vorlesungsinhalte, Aufgaben, Notizen  und Nachrichten von Dozenten verfügbar sein.

Insgesamt sind für mich alle der vorgestellten Neuerungen sehr interessant und spannend – besonders iBooks Author – wobei nicht zu vernachlässigen ist, dass der Author die fantastischen, interaktiven Inhalte erst erstellen muss, bevor sie zu einem iBook werden.

Habt ihr schon erste Schritte mit Apple’s iBooks Author unternommen?

* = Affiliate-Link

 
Andreas

Neuer Screencast: iCloud – Dokumente & Daten

schrieb am 1. Januar 2012Andreas

Gemeinsam mit MacOSXScreencasts haben wir nun den zweiten Teil des iCloud Screencasts “Dokumente & Daten” erstellt. Nachdem wir uns im ersten Teil mit den Grundlagen von iCloud befasst haben, beschäftigen wir uns jetzt mit den verbliebenen Diensten welche iCloud zur Verfügung stellt.

Viele Fragen sich zum Beispiel Wie funktioniert iTunes Match eigentlich? Was bekommt man für 25€ im Jahr? Kann man wirklich einfach so seine gesamte Musik Bibliothek auf hochwertige Songs aufwerten? Dazu kommen diesmal noch die Dienste Back to My Mac, ein weiterer Blick auf Documents & Data, sowie Dokument Sync (z.B. mit Djay und Smultron) und Find my iPhone.

Wir wünschen euch wieder viel Spaß beim anschauen!

 

 
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