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Archiv der Kategorie ‘Mac mini als Media Center’

Andreas

8 GB Speicher-Update für Mac mini (late 2009)

schrieb am 18. August 2011Andreas

Vor wenigen Tagen habe ich darüber berichtet, dass ich mit meinem Mac mini, den ich als Media Center nutze, unter Mac OS X Lion Audio-Probleme. Zunächst habe ich versucht diese Probleme mit dem Supplement-Update 10.6.8.1 und manueller Handarbeit zu lösen … leider erfolgreich.

Kurz darauf hat Apple sogar das Update 10.7.1 für Lion veröffentlicht, dass diese Probleme beseitigen soll … leider auch bei mir erfolglos. Letztendlich habe ich von euch (speziell Henning) noch den Tipp bekommen die 2GB RAM meines Mac minis aufzurüsten. Je nachdem welcher Apple Spezifikation man vertraut, kann der Mac mini (Early und Late 2009) max. 4GB RAM oder 8GB RAM adressieren. Ich habe mich letztendlich für 8 GB entschieden und 2x4GB Hynix PC3-8500 RAM-Riegel bei DSP-Memory bestellt und heute eingebaut.

Zum “fachgerechten” Aufrüsten des RAMs habe ich mich am Video-Tutorial von OWC orientiert … das passende Werkzeug hatte ich bereits durch mein HDD SSD Adapter-Kit von hardwrk, bis auf den Spachtel … Als Alternative zur Videoanleitung kann ich noch die Anleitungen von iFixit.com empfehlen.

Insgesamt hat der Einbau bei mit 20min gedauert und am schwierigsten war das Ablösen des Deckels. Der Mac mini Late 2009 hat die 8GB RAM erkannt und ich konnte bisher keine Probleme feststellen. Durch die Speicheraufrüstung haben sich die Audio-Probleme bei iTunes, VLC und EyeTV* aufgelöst. Aber wenn mit dem Apple eigenen DVD-Player eine DVD schauen möchte, dann ist der Ton immer noch verzögert und das Bild ruckelt … ich muss das mal weiter beobachten :(

* = Partner-Link

 
Andreas

Audio-Probleme nach Lion-Update beim Mac mini

schrieb am 15. August 2011Andreas

Leider habe ich seit dem Update auf Mac OS X 10.7 alias Lion auf meinem Mac mini mit Audio-Problemen zu kämpfen :( Wenn ich eine DVD schauen möchte, dann kommt der Ton etwas verzögert hinter dem Bild …

Ich habe dazu schon diverse Google-Suchen gestartet und dabei auch eine Foreneintrag in Apple’s Discussion-Foren gefunden, der auf dieses Problem eingeht. Demnach besteht das Problem schon seit Mac OS X 10.6.8 und wurde mit einem Supplemental-Update von Apple behoben. Leider habe ich das Update 10.6.8 erst kurz vor dem Update auf Lion installiert und natürlich nicht mehr getestet …

Im Discussions-Thread findet sich auch eine Anleitung, wie sich die benötigte AppleHDA.kext Datei aus dem Supplemental-Update extrahieren und unter Mac OS X 10.7 installieren lässt. Dazu:

  • lädt man sich das Supplemental Update herunter
  • Lädt sich die Software Pacifist 2.6.4 herunter (zum Extrahieren der AppleHDA.kext aus dem Update-DMG)
  • Und dann benötigt man noch den Kext Helber b7 zur Installation der extrahierten AppleHDA.kext aus dem Supplemental Update.
  • Die Datei AppleHDA.kext befindet sich sowohl im Update als auch auf dem Mac unter System/Library/Extensions

Ich konnte zwar die genannte Datei ersetzen, doch leider hat sich bei mir das Problem nicht gelöst … mekrwürdig ist auch, dass mit EyeTV aufgezeichnete Fernsehsendungen nicht davon betroffen sind. Zudem gibt es beim Schauen von Filmen (DVD, EyeTV-Aufnahmen, iTunes-Filme) Bild-Ruckler :(

Habt ihr vielleicht eine Idee?

 
Andreas

Gewinner und Auswertung des Teufel-Weihnachtsgewinnspiels

schrieb am 24. Dezember 2010Andreas

Lautsprecher TeufelHeute ist es nun endlich soweit. Der Gewinner unseres Weihnachtsgewinnspiels in Kooperation mit dem Lautsprecherhersteller Teufel wurde bereits ermittelt und per Email benachrichtigt. Bevor wir den Gewinner nennen, möchten wir uns zunächst vielmals bei allen Teilnehmern bedanken.

Bei unserer Umfrage hatten wir gefragt, welches Apple-Produkt ihr euch zu Weihnachten wünscht. Die nachfolgende Grafik zeigt die Verteilung der insgesamt knapp 300 Teilnehmer. Auf Platz 1 liegt das iPad dicht gefolgt vom iPhone 4. An 3. Stelle liegt das MacBook (Pro).

Nun folgt die Bekanntgabe des Gewinners (Trommelwirbel): Wir beglückwünschen Manfred!

Wir wünschen euch allen ein Frohes Weihnachtsfest!

 
Andreas

Mac mini als Media Center – Teil 5 Lautsprechersysteme

schrieb am 15. Dezember 2010Andreas

Im heutigen Teil der Artikelserie Mac mini als Media Center möchte ich euch zum Thema Lautsprechersysteme das Heimkinosystem Motiv 5 Digital von Teufel vorstellen.

Eins möchte ich vorweg schicken, ich bin kein Experte für Heimkino- bzw. Lautsprechersysteme und möchte auch nicht im Detail auf die verschiedenen Surround-Techniken wie  Dolby-, dts oder THX eingehen. Dazu kann man sich bspw. mit den Experten von Teufel in Verbindung setzen.

In dem heutigen Artikel möchte ich vielmehr auf die Unterschiede zwischen 5.1-, 6.1- und 7.1 Surround-Systemen, sowie auf die Vor- und Nachteile von Teil- und Vollaktiven Systemen eingehen. Abschließend gibt es dann die Vorstellung des Heimkinosystems Motiv 5 Digital.

1. Media Center ohne Heimkinosystem?

Warum ich mich heute mit Lautsprechersystemen beschäftige liegt eigentlich klar auf der Hand ein Media Center benötigt nicht nur einen Fernseher sondern auch eine richtige Soundanlage, um aus dem Filme schauen und dem Musikhören ein Genuss zu machen.

Da wir mit unserem Media Center auch eine zentrale Mediathek betreiben, sollte das Soundsystem sowohl fürs Musik hören als auch für Filme und Fernsehschauen geeignet sein.

2. Grundlagen Heimkinosysteme

Bei der Wahl eines Lautsprechersystems setzt man heute eine Surround-Anlage voraus. Dazu werden in der Regel 5 Lautsprecher + 1 Subwoofer benötigt. Es gibt natürlich auch noch weitere Varianten, bei denen versucht wird auch mit weniger Lautsprecher den Raumklang „künstlich“ zu erzeugen, jedoch erhält man die besten Ergebnisse mit 5 oder mehr Lautsprechern.
Ob man sich für ein 5.1, 6.1 oder 7.1 System entscheidet hängt zunächst von den eigenen Vorlieben aber auch vom Platzangebot und Montagemöglichkeiten und zuletzt auch vom Preis ab. Die folgende Skizze zeigt exemplarisch mein Wohn- Esszimmer (bis auf Couch und Fernseher habe ich mir die Möbel einmal gespart) mit den verteilten 5.1 Boxen.

Ich habe mich aufgrund der Montage- und Aufstellmöglichkeiten für ein 5.1 System entschieden. Je nachdem, wie die Lautsprecher montiert werden und in welcher Entfernung sie zur Sitzposition aufgestellt werden, kann man zwischen unterschiedlichen Lautsprechertypen wählen. Der Hersteller Teufel bietet dazu bspw. Dipole und Direktstrahler an. Ist der Abstand der Rear-Boxen zur Sitzposition unterhalb von 1,5m empfiehlt der Hersteller Dipole. Ist der Abstand größer als 1,5m werden Direktstrahler empfohlen.

Hat man sich nun auf die Anzahl und Art der Lautsprecher festgelegt, muss man sich noch zwischen Teil- und Vollaktiven Systemen entscheiden. Bei Teilaktiven Systemen werden die Lautsprecher an einen Receiver angeschlossen, der die Lautsprecher mit der entsprechenden Leistung versorgt. Bei Vollkativen System werden die Lautsprecher über die im Subwoofer integrierte Endstufe mit Leistung versorgt.

Der Vorteil von Vollaktiven Systemen ist, dass sie in der Anschaffung günstiger sind, jedoch lässt sich meist nur eine Quelle (z.B. DVD-Player) anschließen. Der Receiver eines Teilaktiven System bietet hingegen mehr Anschlussmöglichkeiten und detaillierte Einstellungen für die Abstimmung der Lautsprecher. Um Vollaktive Systeme ohne zusätzlichen Receiver mit weiteren Anschlussmöglichkeiten zu versorgen, gibt es mittlerweile Decoderboxen, die quasi die Aufgabe des Receivers übernehmen.

3. Das 5.1 Heimkinosystem Motiv 5 Digital von Teufel

Lautsprecher TeufelDas Heimkinosystem Motiv 5 Digital* was ich nun vorstellen möchte, ist ein Vollaktives System mit einer Decoder-Box*. Das System wurde mir freundlicher Weise von Teufel zum Test zur Verfügung gestellt und wird im Anschluss als Weihnachtsspezial verlost.

Der Hersteller Teufel verkauft seine Produkte Online im Direktvertrieb, wodurch man für sehr gute Preise extrem gute Ware bekommt. Nach der Bestellung kommt die Anlage  per Post oder Spedition nach Hause und man hat 8 Wochen Zeit die Produkte zu testen! Ich habe keine 8 Wochen gebraucht um vom System überzeugt zu sein :) Das hier vorgestellte System ist mein erstes Teufel System … und eigentlich möchte ich es gar nicht mehr hergeben.  Ich habe es mir nicht nehmen lassen die Auspackzeremonie mal in einem Timelapse festzuhalten …

Neben den 5 Boxen, dem Subwoofer und der Decoderstation sind im Paket noch Fernbedienungen und alle notwenigen Kabel enthalten. Da die Anlage jedoch noch verlost wird, wollte ich nicht alles auspacken. Anschließend habe ich mich ans  Aufstellen und anschließen der Boxen gemacht, was in nur wenigen Minuten (Kabel waren bereits verlegt) erledigt war. Auch das habe ich in einem Timelaps-Video festgehalten :)

Die Decoderstation verfügt über 4 digitale Eingänge, 2 optische und 2 elektrische (Coaxial), sowie über 4 analoge Anschlüsse. Ich habe meinen Mac mini und meinen Fernseher mit optischen Kabeln an die Station angeschlossen.

Danach erfolgten auch die ersten Tests mit Musik hören, Fernsehschauen und Filme ohne Ende. Soviel Filme habe ich in so kurzer Zeit lange nicht mehr gesehen. Obwohl ich bereits eine 5.1 Anlage (Receiver von Sony Boxensystem von Magnat) nutze, hat mich der Sound der Motiv 5 Digital „umgehauen“.

Ohne etwas einzustellen, hatte ich beim DVD-Schauen einen satten Raumklang, den ich vorher nicht kannte. Für mich ist es sehr schwer das exakte Klangbild in Fachbegriffen zu beschreiben, aber die Leistung des Systems ist für das 50qm großes Wohn- Esszimmer mehr als ausreichend. Der Bass ist so kräftig, dass er durch die gesamte Wohnung dringt und die Nachbarn bestimmt auch etwas davon hatten.

Was etwas mehrwürdig war, ist die teilweise kurze Standby-Schaltung beim Fernsehschauen. Manchmal kam es vor, dass sich der Subwoofer für ca. 1 Sekunde automatisch auf Standby und dann gleich wieder in den Betriebsmodus geschaltet hat. Dadurch war für eine Sekunde der Ton weg. Als ich auf der Rückseite des Subwoofers den Schalter von „Auto“ auf „On“ gestellt habe, trat dieses Phänomen nicht mehr auf. Vielleicht hat hier der Teufel-Support eine Erklärung?

Obwohl es mein erstes „eigenes“ Teufelsystem ist, kam ich bereits vorher damit in Berührung, da mein Nachbar und mein Freund ebenfalls Teufelsysteme besitzen, aber das eigene Zuhause ist noch mal viel besser :)

So lieber Weihnachtsmann, da ich von mir getestete System (leider) verlosen muss, wünsche ich mir jetzt ein eigenes!

Und wie versprochen werde ich das Motiv 5 Digital gemeinsam mit Teufel verlosen. Dazu werden wir ab Morgen ein Gewinnspiel starten, welches am 23.12.2010 um 23:59 Uhr endet. Am 24.12.2010 wird dann der Gewinner per Losverfahren ermittelt und bekannt gegeben.

Wer auch immer das Teil gewinnt, kann sich schon mal über sein bestes Weihnachtsgeschenk in diesem Jahr freuen. Wer sich nicht auf sein Glück verlassen möchte und sich selbst beschenken möchten, kann direkt auf der Teufel-Webseite bestellen.

* = Affiliate-Link

 

Zu Weihnachten gibt es natürlich auch wieder auf Free Mac Software etwas zu gewinnen. Wir können euch zwar keinen Adventskalender bieten (die gibt es ja mittlerweile auch zu genüge), jedoch werden wir einige ausgesuchte Gewinnspiele veranstalten. Die Gewinne werden sich alle an unserer Artikelserie Mac mini als Media Center orientieren.

Bei der heutigen Gewinnspielumfrage könnt ihr ein Apple TV 2 (Affiliate-Link) gewinnen. Alles was ihr tun müsst, ist ein Kommentar zu der Frage: “Was haltet ihr von Usergroup-Treffen?” zu hinterlassen. Bitte vergesst nicht die Email-Adresse mit anzugeben (wird nicht veröffentlicht).

Ich war selbst vor einiger Zeit bei einer Mac-User-Group, musste jedoch feststellen, dass es sich um ein gemütliches Abendessen unter Mac-Usern handelt. Irgendwie hatte ich mir doch etwas anderes darunter vorgestellt. Was haltet ihr von Usergroup-Treffen (Mac, iPad, iPhone, etc.) Was habt ihr für Erfahrungen gemacht, könnte ihr Usergroup-Treffen empfehlen?

Am Montag um 18:00 wird der Gewinner per Zufall aus den Kommentaren ermittelt. Der Rechtsweg ist wie immer ausgeschlossen. Viel Spaß beim Mitmachen und ich bin auch eure Meinungen/Erfahrungen gespannt!

Update am 07.12.2010
Entschuldigt, dass ich es gestern nicht mehr mit der Verlosung geschafft habe. Aber nur ist der Gewinner ermittelt. Über ein Apple TV 2 darf sich Marcel freuen, den ich bereits per Email informiert habe. Herzlichen Glückwunsch! Ich möchte euch alle für die vielen Kommentaren und Erfahrungen bedanken.

 
Andreas

iTunes HD-Filme auf Mac und PC

schrieb am 11. November 2010Andreas

Wie Golem heute berichtet, können nun auch HD-Filme auf dem Mac und dem PC gekauft werden. Dies war zuvor nur auf dem iPhone 4, dem iPad und dem Apple TV möglich. Die HD-Filme sind etwas teurer als die SD-Filme, jedoch kauft man bei der HD-Variante gleich die SD-Variante lt. einem älteren Apple Support-Dokument gleich mit.

Weitere gute Nachrichten für alle diejenigen, die einen Mac (mini) als Media Center nutzen wollen und nicht auf das Apple TV (Affiliate-Link) setzen.

 
Andreas

Mac mini als Media Center – Teil 4 TV-Lösungen (1)

schrieb am 19. Oktober 2010Andreas

Im heutigen Teil der Artikelserie Mac mini als Media Center möchte ich euch die TV-Lösung „The Tube“ (Software) und den dazugehörigen DVB-T Stick „Tubestick“ (Hardware) von equinux vorstellen.

Ich hatte bereits in der Vergangenheit über The Tube bzw. über die TubeStick Map berichtet. Wie aufmerksame Leser feststellen werden, berichte ich öfter über Software von equinux. Das liegt nicht (nur) daran, dass ich oft Produkte verlosen darf, sondern weil ich die Software sehr schätze auch wenn es an der einen oder anderen Stelle noch hakt …

Den Tubestick und die Software The Tube nutze ich jetzt seit ca. 2 Jahren und bin außer mit gelegentlichen Abstürzen sehr zufrieden damit. Was mir besonders gut an The Tube gefällt sind:

  • Die grafische Oberfläche
  • Die TV-Movie-Integration (Programmzeitschrift)
  • Die Einschaltquote (Darstellung wie viel Nutzer gerade noch dieses Programm schauen)
  • Live-TV fürs iPhone
  • TubeToGo fürs iPhone (Aufnahmen unterwegs anschauen … leider nur WLAN)
  • Steuerung mit der Apple Remote möglich
  • iTunes-Synchronisierung (mit automatischen Export für Apple TV und iPhone)
  • iChat-Integration (TV-Sendung via iChat streamen)
  • iMovie-Export

Nun das Ganze mal im Detail.

The Tube im Überblick

Wie bereits gesagt, handelt sich es bei The Tube um eine TV-Software-Lösung von equinux, die ich mit der eigenen Hardware-Lösung Tubestick nutze. Neben dem eigenen UMTS-USB-Stick überstützt The Tube eine Vielzahl weiterer Hersteller wie z.B. Hauppauge, elgato und terratec.

Ich befinde mich im Randgebiet von Berlin und habe nur mäßigen DVB-T-Empfang und nutze daher noch eine zusätzliche Zimmerantenne mit Verstärker. Die kleine im Lieferumfang enthaltene Stabantenne ist hierfür nicht ausreichend.

Nach der Installation und dem ersten Starten erkennt The Tube automatisch die angeschlossene Hardware und beginnt mit dem initialen Sendersuchlauf. Dabei kann man zwischen drei verschiedenen Modi, die unterschiedlich viel Zeit in Anspruch nehmen, auswählen.

Je nach Empfang und Gebiet variiert die Anzahl der gefundenen Sender, die in der linken Seitenleiste dargestellt werden. Neben der Senderliste sind über die linke Seitenleiste auch die Programmzeitschrift „EPG“, das Archiv und die „TubeTalk“-Funktion verfügbar.

In der Senderansicht wird das aktuell laufen Programm angezeigt und wie viel Prozent aller The Tube-Nutzer, das entsprechende Programm sehen. Somit lässt sich eine Nutzer-basierte Einschaltquote darstellen.

Am unteren Ende der linken Seitenliste befindet sich ein „Pause-Button“ für die Timeshift-Funktion und ein „Aufnahme-Button“ für die Sofortaufnahme. Zudem lässt sich den blauen Zeitstrahl die Déja Vu-Funktion (eine bereits laufende Sendung von Beginn an aufzeichnen) steuern. Über die „EPG-Ansicht“ lassen sich auch zeitgesteuerte Aufnahmen vornehmen. Die „Archiv-Ansicht“ zeigt alle bisher gemachten Aufnahmen, die zunächst im The Tube eigenen Format vorliegen, jedoch automatisch mit iTunes synchronisiert werden können, falls gewünscht. Vor der Synchronisierung lassen sich die Aufnahmen auch automatisch in Apple TV- oder iPhone-Format exportieren. Für diejenigen die das aufgenommen Material noch schneiden wollen, bietet The Tube ein Export-Format für iMovie an.

Über die „TubeTalk-Funktion“ kann man mit anderen Zuschauern über die jeweilige Sendung ins Gespräch kommen, aber ich habe diese Funktion bisher überhaupt nicht genutzt. Über die integrierte iChat-Funktion lässt sich die Sendung auch direkt an Freunde streamen (Placeshift). Der Empfänger kann via iChat Theater sogar den Stream aufzeichnen, wenn es erlaubt wird.

Über die Einstellung von The Tube wird deutlich, was die Software alles leistet. Neben unterschiedlichen Themes für die Überfläche kann eingestellt werden, wie

  • Aufnahmen zu erfolgen haben (Beginn und Ende der Aufnahme zeitversetzt) und wo sie gespeichert werden
  • mit welcher Identität man am TubeTalk teilnehmen möchte
  • mit welcher Zeitfenster die Timeshift-Funktion arbeiten soll
  • ob die EPG-Daten über das Fernsehsignal oder über den TV-Movie-Dienst (kostenpflichtig) erfolgen soll
  • sowie Einstellung für die iPhone Apps „TubeToGo“ und „LiveTV“

Fürs iPhone: TubeToGo und Live TV

Wie bereits erwähnt, gibt es zu The Tube zwei iPhone Apps. Live TV* ermöglicht das Schauen des aktuellen Fernsehprogramms via WLAN. Dazu habe ich bereits einen ausführlichen Artikel verfasst. Um Live TV nutzen zu können, muss das entsprechende iPhone zunächst autorisiert werden. Wird Live TV gestartet, streamt The Tube das aktuelle Programm aufs iPhone und das iPhone übernimmt auch die Steuerung des Fernsehprogramms. Es ist nicht mehr möglich die Senderwahl am Mac vorzunehmen.

Die iPhone App TubeToGo* ermöglicht es zuvor aufgezeichnete Film in einem entfernten WLAN anzuschauen. Dazu muss TubeToGo in den Einstellungen aktiviert sein und ein Online-Speicherplatz angegeben werden. Dabei kann es sich um einen eigenen FTP-Server oder um einen MobileMe-Account handeln. Zusätzlich lassen sich über TubeToGo auch Aufnahmen (auch via UMTS) steuern. Dies realisiert equinux über eine Webgalerie, die mit dem installiertem The Tube synchronisiert wird. Über die Option “Mit iTunes Synchronisieren” werden Aufnahmen direkt in die iTunes Mediathek übertragen und zurvor via MPEG-4 kodiert. Somit können die Aufnahmen auch auf dem Apple TV oder dem iPhone überspielt bzw. gestreamt werden.

Fazit

Insgesamt ist The Tube aus meiner Sicht eine gelungene Software, die dennoch Potenzial zur Verbesserung besitzt. Mir gefällt besonders die Integration in die Mac-Welt für iTunes, iChat, iMovie Apple TV und iPhone … etwas lästig sind die „unerwarteten“ Systemabstürze, die mich auch mal eine Aufnahme gekostet haben. Wünschenswert wäre auch eine UMTS-Unterstützung bei der iPhone App TubeToGo für das Anschauen von Filmen.

Zudem würde ich mir wünschen, dass vor der Synchronisierung der Aufnahmen mit der Webgalerie das Datenmaterial „heruntergerechnet“ wird. Das Hinaufladen von Filmen kann sonst eine sehr zeit- und bandbreitenraubende Angelegenheit werden.

 
Andreas

Gewinner und Auswertung der 1. Gewinnspiel-Umfrage

schrieb am 26. Juli 2010Andreas

Nun ist es soweit, die erste der 3 Gewinnspiel-Umfragen endete gestern Nacht. Wie bereits angekündigt, wurde der Gewinner per Zufall ermittelt und bereits per Email informiert. Wir gratulieren an dieser Stelle herzlichst Klaus Griebl! Er darf sich über die ersten beiden Lizenzen von CoverScout und SongGenie freuen.

Jetzt möchte ich euch noch kurz das Ergebnis der Umfrage mitteilen. Wir hatten gefragt: “Hast du bereits ein Media Center im Einsatz?” Auf diese Frage antworteten insgesamt 57 Teilnehmer mit folgenden Ergebnis:

  • 9 Stimmen für “Ja, ich habe ein Media Center, aber keinen Mac mini”
  • 3 Stimmen für “Ja, ich habe ein Mac mini und nutze ihn als Media Center”
  • 7 Stimmen für “Ich habe zwar einen Mac mini, nutze ihn aber (noch) nicht als Media Center”
  • Keine Stimme für “Ich habe ein Apple TV, was ich als Media Center nutze”
  • 33 Stimmen für “Nein, ich habe noch kein Media Center, möchte aber eins haben”
  • 5 Stimmen für “Nein, ich benötige kein Media Center”

Die prozentuale Verteilung der Stimmen ist noch einmal in der nachfolgenden Grafik dargestellt.

Wir bedanken uns noch einmal recht herzlich bei allen Teilnehmer und wünschen euch weiterhin viel Glück beim Mitmachen, denn bereits am Mittwoch werden wir euch über die zweite Umfrage informieren. Also dran bleiben ;)

 
Andreas

3 Wochen lang 3 Software-Bundles gewinnen

schrieb am 21. Juli 2010Andreas

Passend zu unserer aktuellen Artikelserie Mac mini als Media Center verlosen wir mit dem Software-Hersteller equinux 3 mal CoverScout und SongGenie im Bundle.

Das Gewinnspiel besteht aus 3 Umfragen und jede Umfrage ca. 5 Tage. Aus allen Teilnehmern einer Umfrage wird per Zufall ein Gewinner bestimmt, der sich jeweils über eine CoverScout- und eine SongGenie-Lizenz freuen darf. Was CoverScout und SongGenie leisten und wozu sie eingesetzt werden können (auch ohne Media Center), erfahrt ihr in diesem Artikel.

Um mitzumachen, musst du lediglich an der Umfrage teilnehmen.

Die erste Umfrage findet bis zum 25.07.2010 23:59 Uhr statt. Am Montag wird bereits der Gewinner bekannt gegeben. Bitte vergesse nicht deine Email-Adresse bei der Umfrage mit anzugeben.

 

Der letzte Artikel (der leider etwas länger zurückliegt) befasste sich mit der ersten Inbetriebnahme und dem Anschluss des Mac minis an ein Fernseher. Mittlerweile ist sogar ein neuer Mac mini erschienen, der über ein eingebauten HDMI-Ausgang verfügt, was das Anschließen an einen LCD-Fernseher noch einfacher macht ;)

Das richtige Speichermedium

Heute werden wir uns mit der Einrichtung einer zentralen auf iTunes basierenden Mediathek befassen. Die zentrale Mediathek ist eine der wichtigsten Bestandteile des Media Centers, da sie die Daten enthält, die der Mac mini als Media Center abspielen soll. Das können Photos, Musiksammlungen, Filme, Musikvideos etc. sein. Deshalb ist es sehr wichtig diese Daten sicher und dauerhaft verfügbar zu speichern. Aus diesem Grund habe ich mich für eine externe Speicherlösung mit RAID-Modus und Firewire-Schnittstelle entschieden.

Es gibt zwar eine Vielzahl externer Festplatten, jedoch ist die Kombination RAID und Firewire nicht wirklich häufig anzutreffen. Nach einigen Tests habe ich mich dann für die Western Digital My Book Studio Edition II* entschieden. Das war die einzige externe Festplatte im Test ohne Lüfter – und Geräuschentwicklung ist ein wichtiges Thema im Wohnzimmer … Ich habe mich für die 2TB-Variante entschieden, die im RAID 1 Modus 1TB Speicherplatz zur Verfügung stellt. Neben zwei Firewire 800 Anschlüssen gibt es auch eine USB und eine eSATA-Schnittstelle. Ich habe mich gegen ein NAS entschieden, da zukünftig auch Aufnahmen von TV-Lösungen auf die externe Festplatte aufgenommen werden sollen und ein “normales” (W)LAN nicht ausreichend Bandbreite bietet.

Nachdem die externe Speicherlösung in Betrieb genommen ist, geht es nun ums Befüllen. Zunächst legt man unter iTunes > Einstellungen > Erweitert den Speicherort fest. Hat man bereits eine bestehende iTunes Mediathek, die auf eine andere externe Festplatte umgezogen werden soll, geht man am Besten nach dieser Anleitung vor.

Häufig wird es der Fall sein, dass es schon eine Musiksammlung gibt, die jetzt importiert werden soll. Dazu wählt man unter Ablage > Zur Mediathek hinzufügen und beginnt mit dem Import … je  nach Größe der Musiksammlung kann das eine Weile dauern.

Nach dem Import wird es bei vielen wahrscheinlich genauso aussehen wie bei mir im Screenshot … es fehlen Cover und die ID3-Tags sind auch nicht vollständig. Auf Free Mac Software haben wir bereits einige kostenlose Tools für solche Aufgaben vorgestellt:

Neben diesen freien Softwareprodukten gibt es auch kommerzielle Alternativen, die versprechen diese Aufgaben perfekt zu erledigen. Ich habe die beiden Programme CoverScout* und SongGenie* getestet, die ich dankenswerter Weise von equinux gesponsored bekommen habe!

Die Mediathek  vervollständigen, fehlende ID3 Tags und Cover hinzufügen

Nach dem ersten Import in iTunes habe ich mich zunächst mit SongGenie* befasst, um die fehlenden ID3-Tags der importierten Songs zu vervollständigen. Vorteil von SongGenie gegenüber den kostenlosen Simple Tagger, ist die Verwendung eines akustischen Fingerabdrucks zur Ermittlung der ID3-Tags und nicht einfach das Abgleichen von Titel, Interpret oder Album in einer Datenbank. Dabei ließt auch SongGenie zunächst die gesamte Mediathek ein, was wiederum ein wenig Zeit in Anspruch nimmt. Anschließend ergibt sich ungefähr dieses Bild.

Nun kann sich SongGenie auf die Suche nach den fehlenden ID3-Tags machen. Es besteht die Möglichkeit die fehlenden ID3-Tags für einzelnen Songs ermitteln zu lassen und dann “per Hand” zu bestätigen, dass die gefundenen Einträge in die Datenbank übernommen werden sollen. Oder man lässt für eine ganze Auswahl die ID3 Tags ermitteln und gleich automatisch zuweisen. Ich habe zunächst einzelne Songs getestet und anschließend mit Gruppen gearbeiet – insgesamt macht SongGenie seine Aufgabe sehr gut. Ich habe weit über 7000 Songs in meiner Mediathek und bei mehreren 100 waren die ID3 Tags nicht vollständig. SongGenie hatte bei nur 25  Songs Probleme die fehlenden ID3 Tags zu ermitteln. Hierbei handelte es sich um Alben mit elektronischer Musik. Ein Song gilt dabei identifiziert, wenn der Interpret und der Titel erkannt wurde, aber nicht das Album, da es logischerweise auch Singles gibt.

Neben dem guten Ergebnis gefällt mir auch die Oberfläche und die Integration zusammen mit CoverScout sehr gut … zusammen unschlagbar ;) Seit kurzem gibt es die neue Version SongGenie 2* mit der nun auch Songtexte hinzugefügt werden können … alles zu einem Preis von 24,95 €.

Nachdem SongGenie seine Arbeit verrichtet hat, kam CoverScout* zum Einsatz. CoverScout kann natürlich auch direkt aus SongGenie heraus aufgerufen werden und umgekehrt. Beim ersten Start ließt auch CoverScout zunächst die gesamte Mediathek ein.

Anschließend kann man sich für eine bestimmte Auswahl oder die gesamten Mediathek Cover-Vorschläge suchen lassen. Dabei nutzt CoverScout die Datenbanken von Amazon, Google und Walmart. Die besten Ergebnisse werden natürlich erzielt, wenn die ID3 Tags vollständig sind. Aufgefallen ist, dass CoverScout gerade mit Singles Probleme hat und kaum die richtigen Cover findet … dennoch sind die gefundenen Ergebnisse sehr gut und das Arbeiten überaus angenehm. Es gibt zudem die Möglichkeit Cover auch manuell hinzuzufügen und zu bearbeiten.

CoverScout liegt derzeit in der Version 3.3 vor und kostet 29,95 €. Wenn man sich für die beiden Lösungen entscheiden sollte, dann würde ich Sie immer im Paket nehmen. Zum Schluss noch ein ganz subjektiver Eindruck … es macht einfach sehr viel Spaß mit den beiden Programmen zu arbeiten auch wenn sie noch nicht 100% perfekt sind!

Mediatheken synchronisieren

Eines der größten Probleme mit Mediatheken ist das Synchronisieren von verschiedenen (End-)Geräten. Auch wenn es ein zentrales Media Center gibt, so möchte man doch auch andere Geräte mit Musik versehen. Außerdem ist es häufig so, dass ich Musik unterwegs kaufe, weil ich gerade irgendwo das Lieg gehört habe. Diese Titel sollen natürlich auch wieder auf dem Media Center zur Verfügung stehen. Hierzu gibt es seit iTunes 9 die Möglichkeit mit einem iTunes Store Account bis zu 5 Geräte zu synchronisieren – diese Funktion nennt sich Privatfreigabe. Dabei werden gekaufte Artikel über einen gemeinsamen iTunes Account verteilt. Hierzu muss zunächst in iTunes das Menü Store > Diesen Computer aktivieren ausgeführt werden.

Wenn bereits mehrere iTunes Store Accounts im Einsatz sind, sollte derjenige Account gewählt werden, der bis Dato die meisten DRM-geschützten Songs gekauft hat, da sich diese nur Abspielen lassen, wenn der eine entsprechende Account aktiviert ist … ist zwar sehr schade, ist aber so!

Nachdem alle Rechner mit dem gleichen iTunes Store Account aktiviert wurden, lassen sich alle Inhalte per Drag n Drop kopieren und verschieben – auch nicht gekaufte Inhalte! Die fremden Mediatheken werden links unter Freigabe aufgelistet. Wählt man eine Mediathek aus, kann man einstellen, ob alle Titel der fremden Mediathek angezeigt werden sollen, oder nur diejenigen, die nicht auf dem Rechner vorhanden sind … das macht das Abgleichen um einiges einfacher. Zudem lässt sich noch festlegen, welche gekauften Inhalte (Musik, Bücher, Filme etc.) wie synchronisiert werden. Ich habe es so eingestellt, dass alles was ich mit meinem MacBook Pro kaufe auf den Mac mini synchronisiert wird, Filme die ich auf dem Mac mini kaufe, aber nicht auf mein MacBook Pro übertragen werden sollen.

Im nächsten Artikel werden wir uns weiterhin mit der zentralen Mediathek und weiteren Möglichkeiten mit iTunes mit TV-Lösungen für den Mac befassen. Wie immer sind Hinweise und Fragen herzlich Willkommen!

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