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Archiv der Kategorie ‘Mac mini’

Andreas

8 GB Speicher-Update für Mac mini (late 2009)

schrieb am 18. August 2011Andreas

Vor wenigen Tagen habe ich darüber berichtet, dass ich mit meinem Mac mini, den ich als Media Center nutze, unter Mac OS X Lion Audio-Probleme. Zunächst habe ich versucht diese Probleme mit dem Supplement-Update 10.6.8.1 und manueller Handarbeit zu lösen … leider erfolgreich.

Kurz darauf hat Apple sogar das Update 10.7.1 für Lion veröffentlicht, dass diese Probleme beseitigen soll … leider auch bei mir erfolglos. Letztendlich habe ich von euch (speziell Henning) noch den Tipp bekommen die 2GB RAM meines Mac minis aufzurüsten. Je nachdem welcher Apple Spezifikation man vertraut, kann der Mac mini (Early und Late 2009) max. 4GB RAM oder 8GB RAM adressieren. Ich habe mich letztendlich für 8 GB entschieden und 2x4GB Hynix PC3-8500 RAM-Riegel bei DSP-Memory bestellt und heute eingebaut.

Zum “fachgerechten” Aufrüsten des RAMs habe ich mich am Video-Tutorial von OWC orientiert … das passende Werkzeug hatte ich bereits durch mein HDD SSD Adapter-Kit von hardwrk, bis auf den Spachtel … Als Alternative zur Videoanleitung kann ich noch die Anleitungen von iFixit.com empfehlen.

Insgesamt hat der Einbau bei mit 20min gedauert und am schwierigsten war das Ablösen des Deckels. Der Mac mini Late 2009 hat die 8GB RAM erkannt und ich konnte bisher keine Probleme feststellen. Durch die Speicheraufrüstung haben sich die Audio-Probleme bei iTunes, VLC und EyeTV* aufgelöst. Aber wenn mit dem Apple eigenen DVD-Player eine DVD schauen möchte, dann ist der Ton immer noch verzögert und das Bild ruckelt … ich muss das mal weiter beobachten :(

* = Partner-Link

 
Andreas

Audio-Probleme nach Lion-Update beim Mac mini

schrieb am 15. August 2011Andreas

Leider habe ich seit dem Update auf Mac OS X 10.7 alias Lion auf meinem Mac mini mit Audio-Problemen zu kämpfen :( Wenn ich eine DVD schauen möchte, dann kommt der Ton etwas verzögert hinter dem Bild …

Ich habe dazu schon diverse Google-Suchen gestartet und dabei auch eine Foreneintrag in Apple’s Discussion-Foren gefunden, der auf dieses Problem eingeht. Demnach besteht das Problem schon seit Mac OS X 10.6.8 und wurde mit einem Supplemental-Update von Apple behoben. Leider habe ich das Update 10.6.8 erst kurz vor dem Update auf Lion installiert und natürlich nicht mehr getestet …

Im Discussions-Thread findet sich auch eine Anleitung, wie sich die benötigte AppleHDA.kext Datei aus dem Supplemental-Update extrahieren und unter Mac OS X 10.7 installieren lässt. Dazu:

  • lädt man sich das Supplemental Update herunter
  • Lädt sich die Software Pacifist 2.6.4 herunter (zum Extrahieren der AppleHDA.kext aus dem Update-DMG)
  • Und dann benötigt man noch den Kext Helber b7 zur Installation der extrahierten AppleHDA.kext aus dem Supplemental Update.
  • Die Datei AppleHDA.kext befindet sich sowohl im Update als auch auf dem Mac unter System/Library/Extensions

Ich konnte zwar die genannte Datei ersetzen, doch leider hat sich bei mir das Problem nicht gelöst … mekrwürdig ist auch, dass mit EyeTV aufgezeichnete Fernsehsendungen nicht davon betroffen sind. Zudem gibt es beim Schauen von Filmen (DVD, EyeTV-Aufnahmen, iTunes-Filme) Bild-Ruckler :(

Habt ihr vielleicht eine Idee?

 
Andreas

Mac mini als Media Center – Teil 5 Lautsprechersysteme

schrieb am 15. Dezember 2010Andreas

Im heutigen Teil der Artikelserie Mac mini als Media Center möchte ich euch zum Thema Lautsprechersysteme das Heimkinosystem Motiv 5 Digital von Teufel vorstellen.

Eins möchte ich vorweg schicken, ich bin kein Experte für Heimkino- bzw. Lautsprechersysteme und möchte auch nicht im Detail auf die verschiedenen Surround-Techniken wie  Dolby-, dts oder THX eingehen. Dazu kann man sich bspw. mit den Experten von Teufel in Verbindung setzen.

In dem heutigen Artikel möchte ich vielmehr auf die Unterschiede zwischen 5.1-, 6.1- und 7.1 Surround-Systemen, sowie auf die Vor- und Nachteile von Teil- und Vollaktiven Systemen eingehen. Abschließend gibt es dann die Vorstellung des Heimkinosystems Motiv 5 Digital.

1. Media Center ohne Heimkinosystem?

Warum ich mich heute mit Lautsprechersystemen beschäftige liegt eigentlich klar auf der Hand ein Media Center benötigt nicht nur einen Fernseher sondern auch eine richtige Soundanlage, um aus dem Filme schauen und dem Musikhören ein Genuss zu machen.

Da wir mit unserem Media Center auch eine zentrale Mediathek betreiben, sollte das Soundsystem sowohl fürs Musik hören als auch für Filme und Fernsehschauen geeignet sein.

2. Grundlagen Heimkinosysteme

Bei der Wahl eines Lautsprechersystems setzt man heute eine Surround-Anlage voraus. Dazu werden in der Regel 5 Lautsprecher + 1 Subwoofer benötigt. Es gibt natürlich auch noch weitere Varianten, bei denen versucht wird auch mit weniger Lautsprecher den Raumklang „künstlich“ zu erzeugen, jedoch erhält man die besten Ergebnisse mit 5 oder mehr Lautsprechern.
Ob man sich für ein 5.1, 6.1 oder 7.1 System entscheidet hängt zunächst von den eigenen Vorlieben aber auch vom Platzangebot und Montagemöglichkeiten und zuletzt auch vom Preis ab. Die folgende Skizze zeigt exemplarisch mein Wohn- Esszimmer (bis auf Couch und Fernseher habe ich mir die Möbel einmal gespart) mit den verteilten 5.1 Boxen.

Ich habe mich aufgrund der Montage- und Aufstellmöglichkeiten für ein 5.1 System entschieden. Je nachdem, wie die Lautsprecher montiert werden und in welcher Entfernung sie zur Sitzposition aufgestellt werden, kann man zwischen unterschiedlichen Lautsprechertypen wählen. Der Hersteller Teufel bietet dazu bspw. Dipole und Direktstrahler an. Ist der Abstand der Rear-Boxen zur Sitzposition unterhalb von 1,5m empfiehlt der Hersteller Dipole. Ist der Abstand größer als 1,5m werden Direktstrahler empfohlen.

Hat man sich nun auf die Anzahl und Art der Lautsprecher festgelegt, muss man sich noch zwischen Teil- und Vollaktiven Systemen entscheiden. Bei Teilaktiven Systemen werden die Lautsprecher an einen Receiver angeschlossen, der die Lautsprecher mit der entsprechenden Leistung versorgt. Bei Vollkativen System werden die Lautsprecher über die im Subwoofer integrierte Endstufe mit Leistung versorgt.

Der Vorteil von Vollaktiven Systemen ist, dass sie in der Anschaffung günstiger sind, jedoch lässt sich meist nur eine Quelle (z.B. DVD-Player) anschließen. Der Receiver eines Teilaktiven System bietet hingegen mehr Anschlussmöglichkeiten und detaillierte Einstellungen für die Abstimmung der Lautsprecher. Um Vollaktive Systeme ohne zusätzlichen Receiver mit weiteren Anschlussmöglichkeiten zu versorgen, gibt es mittlerweile Decoderboxen, die quasi die Aufgabe des Receivers übernehmen.

3. Das 5.1 Heimkinosystem Motiv 5 Digital von Teufel

Lautsprecher TeufelDas Heimkinosystem Motiv 5 Digital* was ich nun vorstellen möchte, ist ein Vollaktives System mit einer Decoder-Box*. Das System wurde mir freundlicher Weise von Teufel zum Test zur Verfügung gestellt und wird im Anschluss als Weihnachtsspezial verlost.

Der Hersteller Teufel verkauft seine Produkte Online im Direktvertrieb, wodurch man für sehr gute Preise extrem gute Ware bekommt. Nach der Bestellung kommt die Anlage  per Post oder Spedition nach Hause und man hat 8 Wochen Zeit die Produkte zu testen! Ich habe keine 8 Wochen gebraucht um vom System überzeugt zu sein :) Das hier vorgestellte System ist mein erstes Teufel System … und eigentlich möchte ich es gar nicht mehr hergeben.  Ich habe es mir nicht nehmen lassen die Auspackzeremonie mal in einem Timelapse festzuhalten …

Neben den 5 Boxen, dem Subwoofer und der Decoderstation sind im Paket noch Fernbedienungen und alle notwenigen Kabel enthalten. Da die Anlage jedoch noch verlost wird, wollte ich nicht alles auspacken. Anschließend habe ich mich ans  Aufstellen und anschließen der Boxen gemacht, was in nur wenigen Minuten (Kabel waren bereits verlegt) erledigt war. Auch das habe ich in einem Timelaps-Video festgehalten :)

Die Decoderstation verfügt über 4 digitale Eingänge, 2 optische und 2 elektrische (Coaxial), sowie über 4 analoge Anschlüsse. Ich habe meinen Mac mini und meinen Fernseher mit optischen Kabeln an die Station angeschlossen.

Danach erfolgten auch die ersten Tests mit Musik hören, Fernsehschauen und Filme ohne Ende. Soviel Filme habe ich in so kurzer Zeit lange nicht mehr gesehen. Obwohl ich bereits eine 5.1 Anlage (Receiver von Sony Boxensystem von Magnat) nutze, hat mich der Sound der Motiv 5 Digital „umgehauen“.

Ohne etwas einzustellen, hatte ich beim DVD-Schauen einen satten Raumklang, den ich vorher nicht kannte. Für mich ist es sehr schwer das exakte Klangbild in Fachbegriffen zu beschreiben, aber die Leistung des Systems ist für das 50qm großes Wohn- Esszimmer mehr als ausreichend. Der Bass ist so kräftig, dass er durch die gesamte Wohnung dringt und die Nachbarn bestimmt auch etwas davon hatten.

Was etwas mehrwürdig war, ist die teilweise kurze Standby-Schaltung beim Fernsehschauen. Manchmal kam es vor, dass sich der Subwoofer für ca. 1 Sekunde automatisch auf Standby und dann gleich wieder in den Betriebsmodus geschaltet hat. Dadurch war für eine Sekunde der Ton weg. Als ich auf der Rückseite des Subwoofers den Schalter von „Auto“ auf „On“ gestellt habe, trat dieses Phänomen nicht mehr auf. Vielleicht hat hier der Teufel-Support eine Erklärung?

Obwohl es mein erstes „eigenes“ Teufelsystem ist, kam ich bereits vorher damit in Berührung, da mein Nachbar und mein Freund ebenfalls Teufelsysteme besitzen, aber das eigene Zuhause ist noch mal viel besser :)

So lieber Weihnachtsmann, da ich von mir getestete System (leider) verlosen muss, wünsche ich mir jetzt ein eigenes!

Und wie versprochen werde ich das Motiv 5 Digital gemeinsam mit Teufel verlosen. Dazu werden wir ab Morgen ein Gewinnspiel starten, welches am 23.12.2010 um 23:59 Uhr endet. Am 24.12.2010 wird dann der Gewinner per Losverfahren ermittelt und bekannt gegeben.

Wer auch immer das Teil gewinnt, kann sich schon mal über sein bestes Weihnachtsgeschenk in diesem Jahr freuen. Wer sich nicht auf sein Glück verlassen möchte und sich selbst beschenken möchten, kann direkt auf der Teufel-Webseite bestellen.

* = Affiliate-Link

 

Zu Weihnachten gibt es natürlich auch wieder auf Free Mac Software etwas zu gewinnen. Wir können euch zwar keinen Adventskalender bieten (die gibt es ja mittlerweile auch zu genüge), jedoch werden wir einige ausgesuchte Gewinnspiele veranstalten. Die Gewinne werden sich alle an unserer Artikelserie Mac mini als Media Center orientieren.

Bei der heutigen Gewinnspielumfrage könnt ihr ein Apple TV 2 (Affiliate-Link) gewinnen. Alles was ihr tun müsst, ist ein Kommentar zu der Frage: “Was haltet ihr von Usergroup-Treffen?” zu hinterlassen. Bitte vergesst nicht die Email-Adresse mit anzugeben (wird nicht veröffentlicht).

Ich war selbst vor einiger Zeit bei einer Mac-User-Group, musste jedoch feststellen, dass es sich um ein gemütliches Abendessen unter Mac-Usern handelt. Irgendwie hatte ich mir doch etwas anderes darunter vorgestellt. Was haltet ihr von Usergroup-Treffen (Mac, iPad, iPhone, etc.) Was habt ihr für Erfahrungen gemacht, könnte ihr Usergroup-Treffen empfehlen?

Am Montag um 18:00 wird der Gewinner per Zufall aus den Kommentaren ermittelt. Der Rechtsweg ist wie immer ausgeschlossen. Viel Spaß beim Mitmachen und ich bin auch eure Meinungen/Erfahrungen gespannt!

Update am 07.12.2010
Entschuldigt, dass ich es gestern nicht mehr mit der Verlosung geschafft habe. Aber nur ist der Gewinner ermittelt. Über ein Apple TV 2 darf sich Marcel freuen, den ich bereits per Email informiert habe. Herzlichen Glückwunsch! Ich möchte euch alle für die vielen Kommentaren und Erfahrungen bedanken.

 
Andreas

Mac mini als Media Center – Teil 4 TV-Lösungen (1)

schrieb am 19. Oktober 2010Andreas

Im heutigen Teil der Artikelserie Mac mini als Media Center möchte ich euch die TV-Lösung „The Tube“ (Software) und den dazugehörigen DVB-T Stick „Tubestick“ (Hardware) von equinux vorstellen.

Ich hatte bereits in der Vergangenheit über The Tube bzw. über die TubeStick Map berichtet. Wie aufmerksame Leser feststellen werden, berichte ich öfter über Software von equinux. Das liegt nicht (nur) daran, dass ich oft Produkte verlosen darf, sondern weil ich die Software sehr schätze auch wenn es an der einen oder anderen Stelle noch hakt …

Den Tubestick und die Software The Tube nutze ich jetzt seit ca. 2 Jahren und bin außer mit gelegentlichen Abstürzen sehr zufrieden damit. Was mir besonders gut an The Tube gefällt sind:

  • Die grafische Oberfläche
  • Die TV-Movie-Integration (Programmzeitschrift)
  • Die Einschaltquote (Darstellung wie viel Nutzer gerade noch dieses Programm schauen)
  • Live-TV fürs iPhone
  • TubeToGo fürs iPhone (Aufnahmen unterwegs anschauen … leider nur WLAN)
  • Steuerung mit der Apple Remote möglich
  • iTunes-Synchronisierung (mit automatischen Export für Apple TV und iPhone)
  • iChat-Integration (TV-Sendung via iChat streamen)
  • iMovie-Export

Nun das Ganze mal im Detail.

The Tube im Überblick

Wie bereits gesagt, handelt sich es bei The Tube um eine TV-Software-Lösung von equinux, die ich mit der eigenen Hardware-Lösung Tubestick nutze. Neben dem eigenen UMTS-USB-Stick überstützt The Tube eine Vielzahl weiterer Hersteller wie z.B. Hauppauge, elgato und terratec.

Ich befinde mich im Randgebiet von Berlin und habe nur mäßigen DVB-T-Empfang und nutze daher noch eine zusätzliche Zimmerantenne mit Verstärker. Die kleine im Lieferumfang enthaltene Stabantenne ist hierfür nicht ausreichend.

Nach der Installation und dem ersten Starten erkennt The Tube automatisch die angeschlossene Hardware und beginnt mit dem initialen Sendersuchlauf. Dabei kann man zwischen drei verschiedenen Modi, die unterschiedlich viel Zeit in Anspruch nehmen, auswählen.

Je nach Empfang und Gebiet variiert die Anzahl der gefundenen Sender, die in der linken Seitenleiste dargestellt werden. Neben der Senderliste sind über die linke Seitenleiste auch die Programmzeitschrift „EPG“, das Archiv und die „TubeTalk“-Funktion verfügbar.

In der Senderansicht wird das aktuell laufen Programm angezeigt und wie viel Prozent aller The Tube-Nutzer, das entsprechende Programm sehen. Somit lässt sich eine Nutzer-basierte Einschaltquote darstellen.

Am unteren Ende der linken Seitenliste befindet sich ein „Pause-Button“ für die Timeshift-Funktion und ein „Aufnahme-Button“ für die Sofortaufnahme. Zudem lässt sich den blauen Zeitstrahl die Déja Vu-Funktion (eine bereits laufende Sendung von Beginn an aufzeichnen) steuern. Über die „EPG-Ansicht“ lassen sich auch zeitgesteuerte Aufnahmen vornehmen. Die „Archiv-Ansicht“ zeigt alle bisher gemachten Aufnahmen, die zunächst im The Tube eigenen Format vorliegen, jedoch automatisch mit iTunes synchronisiert werden können, falls gewünscht. Vor der Synchronisierung lassen sich die Aufnahmen auch automatisch in Apple TV- oder iPhone-Format exportieren. Für diejenigen die das aufgenommen Material noch schneiden wollen, bietet The Tube ein Export-Format für iMovie an.

Über die „TubeTalk-Funktion“ kann man mit anderen Zuschauern über die jeweilige Sendung ins Gespräch kommen, aber ich habe diese Funktion bisher überhaupt nicht genutzt. Über die integrierte iChat-Funktion lässt sich die Sendung auch direkt an Freunde streamen (Placeshift). Der Empfänger kann via iChat Theater sogar den Stream aufzeichnen, wenn es erlaubt wird.

Über die Einstellung von The Tube wird deutlich, was die Software alles leistet. Neben unterschiedlichen Themes für die Überfläche kann eingestellt werden, wie

  • Aufnahmen zu erfolgen haben (Beginn und Ende der Aufnahme zeitversetzt) und wo sie gespeichert werden
  • mit welcher Identität man am TubeTalk teilnehmen möchte
  • mit welcher Zeitfenster die Timeshift-Funktion arbeiten soll
  • ob die EPG-Daten über das Fernsehsignal oder über den TV-Movie-Dienst (kostenpflichtig) erfolgen soll
  • sowie Einstellung für die iPhone Apps „TubeToGo“ und „LiveTV“

Fürs iPhone: TubeToGo und Live TV

Wie bereits erwähnt, gibt es zu The Tube zwei iPhone Apps. Live TV* ermöglicht das Schauen des aktuellen Fernsehprogramms via WLAN. Dazu habe ich bereits einen ausführlichen Artikel verfasst. Um Live TV nutzen zu können, muss das entsprechende iPhone zunächst autorisiert werden. Wird Live TV gestartet, streamt The Tube das aktuelle Programm aufs iPhone und das iPhone übernimmt auch die Steuerung des Fernsehprogramms. Es ist nicht mehr möglich die Senderwahl am Mac vorzunehmen.

Die iPhone App TubeToGo* ermöglicht es zuvor aufgezeichnete Film in einem entfernten WLAN anzuschauen. Dazu muss TubeToGo in den Einstellungen aktiviert sein und ein Online-Speicherplatz angegeben werden. Dabei kann es sich um einen eigenen FTP-Server oder um einen MobileMe-Account handeln. Zusätzlich lassen sich über TubeToGo auch Aufnahmen (auch via UMTS) steuern. Dies realisiert equinux über eine Webgalerie, die mit dem installiertem The Tube synchronisiert wird. Über die Option “Mit iTunes Synchronisieren” werden Aufnahmen direkt in die iTunes Mediathek übertragen und zurvor via MPEG-4 kodiert. Somit können die Aufnahmen auch auf dem Apple TV oder dem iPhone überspielt bzw. gestreamt werden.

Fazit

Insgesamt ist The Tube aus meiner Sicht eine gelungene Software, die dennoch Potenzial zur Verbesserung besitzt. Mir gefällt besonders die Integration in die Mac-Welt für iTunes, iChat, iMovie Apple TV und iPhone … etwas lästig sind die „unerwarteten“ Systemabstürze, die mich auch mal eine Aufnahme gekostet haben. Wünschenswert wäre auch eine UMTS-Unterstützung bei der iPhone App TubeToGo für das Anschauen von Filmen.

Zudem würde ich mir wünschen, dass vor der Synchronisierung der Aufnahmen mit der Webgalerie das Datenmaterial „heruntergerechnet“ wird. Das Hinaufladen von Filmen kann sonst eine sehr zeit- und bandbreitenraubende Angelegenheit werden.

 
Andreas

3 Wochen lang 3 Software-Bundles gewinnen

schrieb am 21. Juli 2010Andreas

Passend zu unserer aktuellen Artikelserie Mac mini als Media Center verlosen wir mit dem Software-Hersteller equinux 3 mal CoverScout und SongGenie im Bundle.

Das Gewinnspiel besteht aus 3 Umfragen und jede Umfrage ca. 5 Tage. Aus allen Teilnehmern einer Umfrage wird per Zufall ein Gewinner bestimmt, der sich jeweils über eine CoverScout- und eine SongGenie-Lizenz freuen darf. Was CoverScout und SongGenie leisten und wozu sie eingesetzt werden können (auch ohne Media Center), erfahrt ihr in diesem Artikel.

Um mitzumachen, musst du lediglich an der Umfrage teilnehmen.

Die erste Umfrage findet bis zum 25.07.2010 23:59 Uhr statt. Am Montag wird bereits der Gewinner bekannt gegeben. Bitte vergesse nicht deine Email-Adresse bei der Umfrage mit anzugeben.

 

Der letzte Artikel (der leider etwas länger zurückliegt) befasste sich mit der ersten Inbetriebnahme und dem Anschluss des Mac minis an ein Fernseher. Mittlerweile ist sogar ein neuer Mac mini erschienen, der über ein eingebauten HDMI-Ausgang verfügt, was das Anschließen an einen LCD-Fernseher noch einfacher macht ;)

Das richtige Speichermedium

Heute werden wir uns mit der Einrichtung einer zentralen auf iTunes basierenden Mediathek befassen. Die zentrale Mediathek ist eine der wichtigsten Bestandteile des Media Centers, da sie die Daten enthält, die der Mac mini als Media Center abspielen soll. Das können Photos, Musiksammlungen, Filme, Musikvideos etc. sein. Deshalb ist es sehr wichtig diese Daten sicher und dauerhaft verfügbar zu speichern. Aus diesem Grund habe ich mich für eine externe Speicherlösung mit RAID-Modus und Firewire-Schnittstelle entschieden.

Es gibt zwar eine Vielzahl externer Festplatten, jedoch ist die Kombination RAID und Firewire nicht wirklich häufig anzutreffen. Nach einigen Tests habe ich mich dann für die Western Digital My Book Studio Edition II* entschieden. Das war die einzige externe Festplatte im Test ohne Lüfter – und Geräuschentwicklung ist ein wichtiges Thema im Wohnzimmer … Ich habe mich für die 2TB-Variante entschieden, die im RAID 1 Modus 1TB Speicherplatz zur Verfügung stellt. Neben zwei Firewire 800 Anschlüssen gibt es auch eine USB und eine eSATA-Schnittstelle. Ich habe mich gegen ein NAS entschieden, da zukünftig auch Aufnahmen von TV-Lösungen auf die externe Festplatte aufgenommen werden sollen und ein “normales” (W)LAN nicht ausreichend Bandbreite bietet.

Nachdem die externe Speicherlösung in Betrieb genommen ist, geht es nun ums Befüllen. Zunächst legt man unter iTunes > Einstellungen > Erweitert den Speicherort fest. Hat man bereits eine bestehende iTunes Mediathek, die auf eine andere externe Festplatte umgezogen werden soll, geht man am Besten nach dieser Anleitung vor.

Häufig wird es der Fall sein, dass es schon eine Musiksammlung gibt, die jetzt importiert werden soll. Dazu wählt man unter Ablage > Zur Mediathek hinzufügen und beginnt mit dem Import … je  nach Größe der Musiksammlung kann das eine Weile dauern.

Nach dem Import wird es bei vielen wahrscheinlich genauso aussehen wie bei mir im Screenshot … es fehlen Cover und die ID3-Tags sind auch nicht vollständig. Auf Free Mac Software haben wir bereits einige kostenlose Tools für solche Aufgaben vorgestellt:

Neben diesen freien Softwareprodukten gibt es auch kommerzielle Alternativen, die versprechen diese Aufgaben perfekt zu erledigen. Ich habe die beiden Programme CoverScout* und SongGenie* getestet, die ich dankenswerter Weise von equinux gesponsored bekommen habe!

Die Mediathek  vervollständigen, fehlende ID3 Tags und Cover hinzufügen

Nach dem ersten Import in iTunes habe ich mich zunächst mit SongGenie* befasst, um die fehlenden ID3-Tags der importierten Songs zu vervollständigen. Vorteil von SongGenie gegenüber den kostenlosen Simple Tagger, ist die Verwendung eines akustischen Fingerabdrucks zur Ermittlung der ID3-Tags und nicht einfach das Abgleichen von Titel, Interpret oder Album in einer Datenbank. Dabei ließt auch SongGenie zunächst die gesamte Mediathek ein, was wiederum ein wenig Zeit in Anspruch nimmt. Anschließend ergibt sich ungefähr dieses Bild.

Nun kann sich SongGenie auf die Suche nach den fehlenden ID3-Tags machen. Es besteht die Möglichkeit die fehlenden ID3-Tags für einzelnen Songs ermitteln zu lassen und dann “per Hand” zu bestätigen, dass die gefundenen Einträge in die Datenbank übernommen werden sollen. Oder man lässt für eine ganze Auswahl die ID3 Tags ermitteln und gleich automatisch zuweisen. Ich habe zunächst einzelne Songs getestet und anschließend mit Gruppen gearbeiet – insgesamt macht SongGenie seine Aufgabe sehr gut. Ich habe weit über 7000 Songs in meiner Mediathek und bei mehreren 100 waren die ID3 Tags nicht vollständig. SongGenie hatte bei nur 25  Songs Probleme die fehlenden ID3 Tags zu ermitteln. Hierbei handelte es sich um Alben mit elektronischer Musik. Ein Song gilt dabei identifiziert, wenn der Interpret und der Titel erkannt wurde, aber nicht das Album, da es logischerweise auch Singles gibt.

Neben dem guten Ergebnis gefällt mir auch die Oberfläche und die Integration zusammen mit CoverScout sehr gut … zusammen unschlagbar ;) Seit kurzem gibt es die neue Version SongGenie 2* mit der nun auch Songtexte hinzugefügt werden können … alles zu einem Preis von 24,95 €.

Nachdem SongGenie seine Arbeit verrichtet hat, kam CoverScout* zum Einsatz. CoverScout kann natürlich auch direkt aus SongGenie heraus aufgerufen werden und umgekehrt. Beim ersten Start ließt auch CoverScout zunächst die gesamte Mediathek ein.

Anschließend kann man sich für eine bestimmte Auswahl oder die gesamten Mediathek Cover-Vorschläge suchen lassen. Dabei nutzt CoverScout die Datenbanken von Amazon, Google und Walmart. Die besten Ergebnisse werden natürlich erzielt, wenn die ID3 Tags vollständig sind. Aufgefallen ist, dass CoverScout gerade mit Singles Probleme hat und kaum die richtigen Cover findet … dennoch sind die gefundenen Ergebnisse sehr gut und das Arbeiten überaus angenehm. Es gibt zudem die Möglichkeit Cover auch manuell hinzuzufügen und zu bearbeiten.

CoverScout liegt derzeit in der Version 3.3 vor und kostet 29,95 €. Wenn man sich für die beiden Lösungen entscheiden sollte, dann würde ich Sie immer im Paket nehmen. Zum Schluss noch ein ganz subjektiver Eindruck … es macht einfach sehr viel Spaß mit den beiden Programmen zu arbeiten auch wenn sie noch nicht 100% perfekt sind!

Mediatheken synchronisieren

Eines der größten Probleme mit Mediatheken ist das Synchronisieren von verschiedenen (End-)Geräten. Auch wenn es ein zentrales Media Center gibt, so möchte man doch auch andere Geräte mit Musik versehen. Außerdem ist es häufig so, dass ich Musik unterwegs kaufe, weil ich gerade irgendwo das Lieg gehört habe. Diese Titel sollen natürlich auch wieder auf dem Media Center zur Verfügung stehen. Hierzu gibt es seit iTunes 9 die Möglichkeit mit einem iTunes Store Account bis zu 5 Geräte zu synchronisieren – diese Funktion nennt sich Privatfreigabe. Dabei werden gekaufte Artikel über einen gemeinsamen iTunes Account verteilt. Hierzu muss zunächst in iTunes das Menü Store > Diesen Computer aktivieren ausgeführt werden.

Wenn bereits mehrere iTunes Store Accounts im Einsatz sind, sollte derjenige Account gewählt werden, der bis Dato die meisten DRM-geschützten Songs gekauft hat, da sich diese nur Abspielen lassen, wenn der eine entsprechende Account aktiviert ist … ist zwar sehr schade, ist aber so!

Nachdem alle Rechner mit dem gleichen iTunes Store Account aktiviert wurden, lassen sich alle Inhalte per Drag n Drop kopieren und verschieben – auch nicht gekaufte Inhalte! Die fremden Mediatheken werden links unter Freigabe aufgelistet. Wählt man eine Mediathek aus, kann man einstellen, ob alle Titel der fremden Mediathek angezeigt werden sollen, oder nur diejenigen, die nicht auf dem Rechner vorhanden sind … das macht das Abgleichen um einiges einfacher. Zudem lässt sich noch festlegen, welche gekauften Inhalte (Musik, Bücher, Filme etc.) wie synchronisiert werden. Ich habe es so eingestellt, dass alles was ich mit meinem MacBook Pro kaufe auf den Mac mini synchronisiert wird, Filme die ich auf dem Mac mini kaufe, aber nicht auf mein MacBook Pro übertragen werden sollen.

Im nächsten Artikel werden wir uns weiterhin mit der zentralen Mediathek und weiteren Möglichkeiten mit iTunes mit TV-Lösungen für den Mac befassen. Wie immer sind Hinweise und Fragen herzlich Willkommen!

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Andreas

Unibody überall auch für Mac mini

schrieb am 16. Juni 2010Andreas

Gestern hat Apple “zwischendurch” den Mac mini in einer neuen Version der Öffentlichkeit vorgestellt. Der Mac mini besitzt nun auch ein Unibody-Gehäuse und fügt sich somit optisch perfekt in die Produktpalette des Apple Macs ein. Neben den neuen Abmessungen (er ist nun flacher und dafür etwas breiter) bietet der Mac mini im Unibody-Gehäuse viele Änderungen, die ihn jetzt noch interessanter für den Einsatz als Media Center machen:

  • Das zuvor außenliegende Netzteil ist jetzt im Gehäuse untergebracht
  • Neben dem Mini DisplayPort gibt es nun ein HDMI-Ausgang
  • Der Mac mini besitzt ein SD-Kartenleser
  • Durch eine Klappe am Boden des Gehäuses ist die Speicheraufrüstung um ein vielfaches einfacher
  • Neue Nvidias Geforce 320M Grafikkarte

Der Mac mini wird weiterhin in zwei Varianten, darunter als Server-Variante mit 2 Festplatten erhältlich sein. Neben der besseren Austattung und der höhreren Performance hat sich auch der Preis erhöht. Vor der Aktualisierung war der Mac Mini bereits ab 599,00 € erhältlich nun muss man für die kleinste Variante bereits 809,00 €* hinlegen. Die kleineste Server-Version kostet 1149,00 € im Apple Online Store*.

Jetzt wo der Mac mini mit einem HDMI-Ausgang versehen ist, stellt sich mir immer mehr die Frage, ob man wirklich noch ein Apple TV* benötigt. Mir würde da nur ein Anwendungsfall in den Sinn kommen und zwar das Apple TV in Kombination mit einem Mac mini.

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Nachdem wir uns im ersten Teil der Artikel-Serie Mac mini als Media Center mit den Anforderungen an ein Media Center befasst haben, geht es heute um die erste Inbetriebnahme und das Anschließen an einen Fernseher – kurzum, es ist oft nicht so einfach wie man denkt :(

Die erste Inbetriebnahme

Wir haben nun den Mac mini aus seiner schönen kleinen Verpackung genommen und an einen bereits vorhandenen Monitor gesteckt und angeschalten. Apple liefert seine Macs bereits vorinstalliert aus und es müssen nur noch wenige Schritte (z.B. Registrierung) vorgenommen werden. Da ich jedoch kein Freund von Standard-Installationen bin und den Mac von “unnötigem Ballast” befreien möchte, erfolgt zunächst eine Neuinstallation. Dieser Schritt ist rein optional!

Bei der Neuinstallation verzichte ich auf alle unnötigen Sprachversionen, Druckertreiber und Demo-Softwarepakete. Abschließend erfolgt nach eine Softwareaktualisierung, so dass auch die letzten Service- und Sicherheitsupdates eingespielt werden.

Bevor der Mac mini an seinen Bestimmungsort ins Wohnzimmer kommt, aktivieren wir noch die Fernwartung, so dass weitere Installationen via Fernzugriff (oder auch direkt am Fernseher mit Bluetooth-Tastatur und -Maus) durchgeführt werden können. Um die Fernwartung zu aktivieren, öffnet man Einstellungen -> Freigaben und aktiviert Entfernte Anmeldung und Entfernte Verwaltung. Aus Sicherheitsgründen sollte der Zugriff nur für bestimmte Nutzer erlaubt werden.

Der Anschluss an den Fernseher

Nach der Installation kann nun der Mac mini an den Fernseher angeschlossen werden. Das von mir gekaufte 2009er Modell besitzt sowohl einen Mini DVI- als auch ein Mini DisplayPort-Anschluss. Über Apples Mini DVI auf Video-Adapter* wollte ich den Mac mini an meinen analogen Rückprojektor-Fernseher anschließen. Doch leider hat das nicht funktioniert. Nach einigen Recherchen im Internet wurde klar, dass mit dem 2009er Modell das analoge Video-Signal aus dem Mac mini verbant wurde :(

In einem Apple Diskussionforum habe ich dann die Kombination aus zwei Apple Adaptern entdeckt, die ich ebenfalls testen wollte. Dabei handelte es sich einmal um den Apple Mini DVI auf DVI Adapter* und einmal um den Apple DVI auf Video Adapter*. Leider stellte sich heraus, dass es sich hierbei um zwei verschiedene DVI-Standards, dem DVI-I und dem DVI-D, handelte, die unterschiedlich viele PINs besitzen und somit nicht kompatibel zueinander sind.

Nach weiteren Recherchen habe ich den Manhattan PC TV Konverter* entdeckt, um das digitale Signal des Mac mini in ein analoges für meinen Fernseher umzuwandeln. Das einzige, was der Konverter zu Stande brachte, waren schwarz-weiße und farbige Streifen … leider kein brauchbares Bild :( Jetzt half nur noch eins … ein neuer Fernseher ;) Wer sich neben dem Mac mini keinen neuen Fernseher anschaffen möchte, sollte sich vielleicht nach dem Vorgänger-Modell bei Ebay oder anderen Verkaufsplattformen auf die Suche machen. Das Vorgänger-Modell gibt nämlich noch ein analoges Signal aus. Wer jedoch Filme in HD genießen möchte, kommt um einen HD-fähigen Fernseher bzw. Projektor nicht herum!

Plasma, LCD oder LED-TV?

Nachdem alle Versuche fehlschlugen den Mac mini an meinen analogen Fernseher anzuschließen, fiel die Entscheidung auf einen neuen Fernseher und dabei hat man wirklich die Qual der Wahl. Es soll auf jeden Fall ein Full HD-Fernseher mit einer maximalen Auflösung von 1920×1080 Pixeln sein. Dabei stellt sich die Frage, ob es ein etwas günstigerer LCD oder eines der neuen und beliebten LED-Modelle sein soll. Um eine für sich passende Lösung zu finden, sollte man die wichtigsten Unterschiede kennen.

Beide Modelle besitzen ein LCD-Panel, werden jedoch mit verschiedenen Techniken beleuchtet. Der LCD-Fernseher wird großflächig mit Leuchtstoffröhren beleuchtet, was zu einem hohen Stromverbrauch, geringeren Kontrastverhältnis und hoher Umweltbelastung durch Quecksilber führt. Ein LED-Fernseher wird mit LEDs beleuchtet und verbraucht dadurch weniger Strom, hat eine bessere Umweltbilanz und Bedarf weniger Platz.

Bei LED-Fernseher unterscheidet man zwischen EGDE- und FULL- bzw. Direct-LED mit weißen oder RGB-LEDs. Bei EGDE-LED-TVs werden die LEDs nur am Rand des Fernsehers verbaut und das Licht über Spiegelfolien auf die gesamte Fläche verteilt. FULL-LEDs werden gleichmäßig auf die gesamte Fläche verteilt. Die EDGE-LED-Fernseher haben die Vorteil, dass sie eine sehr geringe Bautiefe von ca. 3cm haben, jedoch bei sehr dunklen Bildern “weiße Flecken” am Rand bilden. Full-LED-Fernseher sind zwar dicker, erzielen aber bessere Bildergebnisse.

Zusätzlich gibt es noch die so genannte Local Dimming-Technik, die eine noch bessere Ausleuchtung ermöglicht, indem nicht nur einzlene LEDs sondern Gruppen von LEDs angesteuert werden. Eine gute Übersicht zu diesem Thema biete die Webseite TVFacts.

Letztendlich habe ich mich für einen EGDE-LED-TV von Samsung, den UE 40 B 6000* mit Full HD und integriertem DVB-T und Kabel-Tuner für knapp 1000,00 EUR entschieden. Zusammen mit dem Mini DisplayPort auf HDMI Adapter* konnte ich nach gut 4 Wochen testen und ausprobieren endlich meinen Mac mini an meinen neuen LED-Fernseher anschließen :)

Der nächste Artikel wird sich mit der Verwaltung der Mediathek in Kombination mit externen Speichermedien, sowie weiteren Software-Komponenten befassen. Wie immer sind weitere Hinweise und Anregungen gerne Willkommen.

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Andreas

Mac mini als Media Center – Teil 1 Anforderungen

schrieb am 31. März 2010Andreas

Mit dem heutigen Beitrag starten wir eine umfangreiche Artikelserie zum Thema Mac mini als Media Center. Ich möchte euch zeigen, wie ich aus meinem Mac mini ein Media Center gemacht habe und wie ich dabei vorgegangen bin.

Zunächst stellt sich die Frage warum sich der Mac mini als Media Center eignen sollte und warum man nicht auf das Apple TV zurückgreift, da es doch genau für diesen Anwendungsfall entwickelt wurde. Diese Frage ist berechtigt, aber für mich kurz zu beantworten:

  1. Das Apple TV hat kein DVD Laufwerk
  2. Für das Apple TV benötigt man noch einen weiteren Rechner mit iTunes
  3. Der Mac mini ist kompakt, relativ leise und sieht gut aus ;)
  4. Der Mac mini ist im Gegensatz zum Apple TV eine “offene Plattform” und kann weitere Aufgaben übernehmen
  5. Der Mac mini lässt sich mit Peripherie leichter erweitern
  6. Der Mac mini hat mehr Leistung als das Apple TV (wichtig bei TV-Aufnahmen oder weiterer Nutzung als Server)

Diese Liste lässt sich noch weiter ausführen, aber ich denke es ist bereits deutlich, dass der Mac mini viele Vorteile mit sich bringt. An dieser Stelle möchte ich jedoch noch kurz erwähnen, dass mit dem Apple TV ein Client-Server basiertes Media Center-Modell verfolgt wird, d.h. es gibt irgendwo einen leistungsstarken Media Server auf den dann unter Umständen mehrere Apple TVs zugreifen können (entsprechende Netzwerkinfrastruktur vorausgesetzt). Mit dem Mac mini als Media Center verfolgen wir eher das All-in-One-Modell, wobei man später auch Apple TVs als Ergänzung einsetzen kann. Als Nächstes möchte ich noch kurz darauf eingehen, was ein Media Center eigentlich ist und wer ein solches benötigt.

Was ist ein Media Center und wer braucht so etwas?

Laut Definition bezeichnet man ein Media Center eigentlich als Home Theater Personal Computer (kurz: HTPC). Dieser PC bzw. in unserem Fall Mac soll die klassischen HiFi-Geräte ersetzen und deren Aufgaben übernehmen, da er durch seinen modularen Aufbau sehr flexibel ist. Der Begriff Media Center hat sich vor allem durch Microsofts Media Center Edition (HTPC-Softwarelösung) durchgesetzt.

Ein Media Center ist somit ein “normaler” Computer, der einen DVD-Player, einen Video-Rekorder, einen CD-Player etc. ersetzen und zudem auf weitere Inhalte wie IPTV zugreifen kann. Als besondere Anforderung sollte er eine kompakte Bauform besitzen und einen sehr niedrigen bis gar keinen Geräuschpegel besitzen.

Daraus ergibt sich eigentlich auch schon die Antwort auf die Frage für wen ein Media Center interessant ist – für alle diejenigen, die ihre Filme, Musik, Fotos etc. digital und zentral speichern und an einem großen Display, Fernseher oder über einen Projektor wiedergeben wollen.

Welche Anforderungen sollte ein Media Center erfüllen?

Genau diese Frage sollte man sich zu Beginn stellen, bevor man auf der Suche nach der für sich passenden Lösung geht. Bisher ist das Verständnis für ein Media Center ein Computer mit Software- (Media Center Software, Mediathek-Verwaltung, etc.) und Hardware-Komponenten (TV-Karte, Fernbedienung, etc.), die ihn dann zum Media Center machen. Die nachfolgende Mindmap soll zeigen, was für mich alles zu einem Media Center gehört.

Neben dem Computer, in unserem Fall ein Mac mini, gehört für mich auch ein Soundsystem, ein Fernseher, weitere Peripherie und natürlich Software zu einem Media Center. Diese Komponenten werden somit alle in dieser Artikelserie behandelt.

Die Ausgangssituation

Die nachfolgende Abbildung soll die Ausgangssituation für diese Artikelserie veranschaulichen und ist gleichzeitig Grundlage für die spätere System- und Komponentenwahl.

Wie man der Abbildung entnehmen kann, gibt es bereits ein Netzwerk mit den folgenden Komponenten:

Neu hinzugekommen ist der Mac mini (Late 2009) für 549,00 €* den ich mir mit folgender Konfiguration gekauft habe:

  • 2,26 GHz Intel Core 2 Duo
  • 160 GB HDD
  • 2 GB RAM
  • 8x Superdrive-Laufwerk mit Double-Layer-Unterstützung
  • NVIDIA GeForce 9400M mit MiniDVI- und MiniDisplayPort-Ausgang
  • Zusätzlich eine Magic Mouse für 69,00 €
  • Zusätzlich ein Apple Wireless Keyboard* ebenfalls für 69,00 €
  • Eine Apple Remote in weiß habe ich bereits, wer noch keine hat muss die Alu-Variante zusätzlich bestellen

Das soll es erst einmal zu den Anforderungen und der Ausgangssituation gewesen sein. Im nächsten Teil wird es um die erste Inbetriebnahme des Mac minis gehen und wie man den Mac mini an ein Fernsehgerät bekommt.

Weitere Anregungen, Fragen und Wünsche sind jederzeit in den Kommentaren willkommen!

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