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Archiv der Kategorie ‘Mac OS X im Einsatz’

Andreas

Buchvorstellung: Mac und iPad für Fotografen

schrieb am 22. Februar 2014Andreas

Der Fotojournalist Sascha Erni hat vor Kurzem beim dpunkt.verlag das Buch Mac und iPad für Fotografen herausgebracht, das wir euch nun vorstellen möchten. An dieser Stelle vielen Dank an Sascha und den dpunkt.verlag die uns ganz unkompliziert und schnell ein Exemplar zur Verfügung gestellt haben.

Inhalt und Zielgruppe

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Mac und iPad für Fotografen” richtet sich an alle Mac-Nutzer, die sich über ihren Arbeitsablauf mit Bildern Gedanken machen. Dazu zählen nicht nur Fotografen, die ihren Lebensunterhalt mit der Fotografie verdienen sondern auch ambitionierte Hobby-Fotografen und all diejenigen, die ihre Bilderflut, wo auch immer sie herkommen mag.

Das Buch gliedert sich in 11 Kapitel und behandelt dabei die Themen:

  1. Die Wahl der Hilfsmittel
  2. RAW, JEPG oder beides?
  3. Digital Asset Management vs. Ordnerstrukturen
  4. Parametrische Bildbearbeitung
  5. Aus der Kamera auf den Mac
  6. Organisation der Fotosammlung
  7. Arbeitsabläufe erstellen
  8. Fotos unterwegs mit dem iPad
  9. Farbmanagement
  10. Fotos veröffentlichen
  11. Realitiy Check: So arbeitet der Autor

Die Wahl der Hilfsmittel

Besonders überrascht hat mich, dass der Autor als erstes mit der Datensicherung beginnt. Das ist eigentlich nicht verwunderlich, da nichts Schlimmeres als der Datenverlust drohen kann. Aber oft wird dieses Thema erst zum Ende behandelt. Sascha Erni macht das anders und aus meiner Sicht auch richtig.

Gelungen ist auch der Abschnitt zum Thema “Der richtige Mac”, in dem Sascha Erni die verfügbaren Modelle mit Vor- und Nachteilen gegenüberstellt.

RAW oder JEPG?

Obwohl ich mich nicht zu den Fotografen zähle, sondern Fotos oft als Dokumentations- und Erinnerungswerkzeug nutze, habe ich schnell erfasst, welche Auswirkungen die Entscheidung für oder gegen RAW bzw. JEPG hinsichtlich der Softwarewerkzeuge und der eigenen Arbeitsabläufe haben kann. Die Vor- und Nachteile beider Welten werden objektiv dargestellt und lassen den Leser unvoreingenommen wählen.

Bibliothek oder Ordnerstruktur

Das es sich bei der Entscheidung die Bilder in Mediatheken oder mittels Ordnerstrukturen zu organisieren keineswegs um eine rein philosophische Fragestellung handelt, macht der Autor sehr gut in einem eigenen Kapitel deutlich. Dabei geht er auf verschiedene Softwarewerkzeuge wie Adobes Lightroom, Apples Aperture, Googles Picasa etc. ein. Aber auch die Verwaltung via Ordnerstrukturen und den neuen Möglichkeiten des Finders in Mac OS X 10.9 alias Maverick werden vorgestellt.

Parametrische Bildbearbeitung

In diesen Kapitel stellt Sascha Erni die Vorzüge aber auch Grenzen der Bildbearbeitung mittels “Rezepten, Einstellungen und Entwicklungsparametern” vor. Denn bei der parametrischen Bildbearbeitung bleibt das Original unangetastet und es werden bei Bedarf “Abzüge” erstellt. Bei der Auswahl der entsprechenden Softwarewerkzeuge weißt er auch deutlich auf das s.g. Vendor-Lock-in, d.h. die Abhängigkeit zu einem Softwareanbieter die mit der Entscheidung für eine Softwarelösung entsteht, hin. Wichtig hierbei: das Wechseln zwischen verschiedenen Tools ist leider nicht so einfach möglich und mit Aufwand verbunden. Daher gilt: Drum prüfe, wer sich ewig bindet!

Aus der Kamera auf den Mac

Was augenscheinlich recht simpel erscheint – Bilder auf den Mac via SD-Card oder USB-Kabel zu übertragen, kann mit der entsprechenden Strategie optimiert werden. Sascha Erni stellt verschiedene Werkzeuge wie myTracks (Verwaltung von GPS-Daten) vor und bettet sie verschiedene Import-Workflows ein, die dem Leser grafisch dargestellt werden.

Organisation der Fotosammlung und Arbeitsabläufe erstellen

Nachdem in den ersten Kapiteln viele wichtige Grundlagen behandelt wurden, stellt der Autor nun an konkreten Beispielen aus der eigenen Praxis vor, wie sich Fotosammlungen effektiv verwalten lassen. Dabei werden abhängig von den gewählten Softwarewerkzeugen auch verschiedene Workflows erarbeitet mit denen die Bildbearbeitung am Mac systematisiert werden kann. Bei diesen Workflows werden die verschiedenen zuvor beschriebenen Konzepte wie Backup-Strategien, automatisierte Verschlagwortung, Archivierung, Aufbau der Bilddatenbank etc. integriert. Die schematischen Darstellungen der Workflows bieten einen hervorragenden Überblick über die einzelnen Schritte der Workflows und fördern das “Ausprobieren und Nachmachen”.

Das iPad als Arbeitswerkzeug

Die Einsatzmöglichkeiten des iPads werden in einem eigenen Kapitel behandelt. Das iPad lässt sich lt. Sascha Erni gut für die Bildbearbeitung und RAW-Entwicklung unterwegs und als digitales Portfolio einsetzen. Wie auch in den anderen Kapiteln werden verschiedene Programme bzw. iPad Apps wie z.B. PhotoRaw oder SmugMug vorgestellt. Wie sich zudem Apples Programme wie iPhoto, iTunes und iCloud optimal in den Workflow integrieren lassen, stellt der Autor ebenfalls vor.

Fotos veröffentlichen

Ein Kapitel das auf keinen Fall fehlen darf, ist die Veröffentlichung von Fotos. Neben dem Veröffentlichen auf verschiedenen Plattformen, wie Flickr, Facebook & Co., das sich beispielsweise über Zusatzmodule oder Plugins in den verschiedenen Programmen wie Adobe Lightroom bewerkstelligen lässt, stellt Sascha Erni auch Self-Publishing-Dienstleister wie Blurb, die sich ebenfalls direkt aus Programmen wir Adobe Lightroom nutzen lassen, vor.

Vor- und Nachteile des Buches

Ich habe lange überlegt, was ich als nachteilig bezeichnen könnte, aber für mich als Nicht-Fotograf sind alle Themen von der Auswahl des richtigen Macs, die Entscheidung für oder gegen RAW bzw. JEPG, die Tücken des Farbmanagements, die “richtige” Backup-Strategie, Organisation der Bildersammlungen etc. umfänglich vorgestellt worden. Das mag vielleicht ein versierter Fotograf und Mac-Nutzer in dem ein oder anderen Kapitel anders sehen, aber aus eigenen Erfahrungen als Autor weiß ich nur zu gut, dass man nie für alle Leser die gewünschte Detailtiefe erreichen kann.

Mir hat außerdem sehr gefallen, dass Sascha Erni nicht einfach Kapitelweise Hard- und Software vorgestellt hat, sondern dem Leser (Software-)Lösungen basierend auf Arbeitsabläufe und Grundsatzentscheidungen in der Fotografie vorstellt. Dadurch werden die erwähnten Programme mehrmals im Buch mit unterschiedlichen Funktionen gegenübergestellt. Das führt dazu, dass sich der Leser abhängig von der Arbeitsaufgabe das für sich passende Programm auswählt und mit anderen kombinieren kann, ohne sich auf nur eine Software zu “versteifen”.

Fazit

Das Buch “Mac und iPad für Fotografen” hält, was der Titel verspricht. Der inhaltliche Aufbau ist sehr gut durchdacht und wird durch eine Vielzahl von Abbildungen und schematischen Darstellungen unterstützt. Der Leser bemerkt schnell, dass sich der Autor Sascha Erni bereits länger sowohl mit der Fotografie als auch mit der Arbeit am Mac und iPad auskennt. Diese Tatsache wird auch noch einmal im letzten Kapitel “Realitiy Check” deutlich, wo der Autor seine eigenen Workflows vorstellt.

Das gedruckte Buch ist für 24,90 EUR und die E-Book-Variante für 19,99 EUR erhältlich. Dafür erhält der Leser fundiertes Wissen ohne viel Prosa komprimiert auf 222 Seiten. Für alle Fotografen, egal ob Einsteiger oder Profi, die ihre Arbeitsabläufe systematisieren und/oder optimieren möchten, ist das Buch eine klare Kaufempfehlung. Wer jedoch eine Einführung in Photoshop erwartet, wird enttäuscht.

 
Andreas

Alle Daten sicher in der Cloud

schrieb am 9. Januar 2014Andreas

Das englische Wort für “Wolke” steht als Schlagwort und Sammelbegriff für alle online angebotenen Varianten der Datenspeicherung. Bei dieser kontinuierlich wachsenden “Datenwolke”, der immer mehr Internetnutzer ihre Daten zuführen, handelt es sich um ein Neztwerk von Servern und Rechenzentren verschiedener Hosting-Anbieter, wie livedrive, SugarSync, TRENDMicro, STRATO, Drive on Web, Dropbox, Wuala, T-Online oder justcloud, die eine bestimmte Menge an Speicherplatz und Rechenleistung ihrer Serverfarmen entweder kostenlos oder zu einer monatlichen Pauschale zur Verfügung stellen. Einen Überblick über die zehn beliebtesten Cloud-Services-Anbieter bietet das unabhängige Bewertungsportal cloudsider.com.

Die Vorteile der Datenwolke

Daten in der Cloud sind nicht mehr auf dem Heimcomputer, sondern auf externen Servern gespeichert. Dadurch bietet Cloud-Computing den großen Vorteil, dass wesentliche Teile der IT-Landschaft, wie Hardware, Rechenzentrum, Datenspeicher und Software nicht mehr auf der Nutzerseite bereitgestellt werden müssen, sondern von professionellen Providern zur Verfügung gestellt werden und online genutzt werden können. Das spart nicht nur Privatkunden Geld, sondern auch kleinen und mittelständischen Unternehmen, die nur in den seltensten Fällen über die finanziellen Möglichkeit verfügen, eine vergleichbare Serverstruktur selbstständig aufzubauen. Der größte Vorteil der Cloud ist jedoch ihre Flexibilität. So können die in der Cloud gespeicherten Daten jederzeit ortsunabhängig genutzt und ohne weiteren Aufwand mittels internetfähiger Geräte online abgerufen werden. Einzige Voraussetzung für die Nutzung der persönlichen Daten ist ein Internetzugang.

Wie sicher ist Cloud-Computing?

Datensicherheit im Internet ist nicht erst seit den Enthüllungen des ehemaligen NSA-Mitarbeiters Edward Snowden ein heiß diskutiertes Thema. Wer seine persönlichen Dokumente, Fotos oder Videos sowie Geschäfts- oder Kundendaten in die Cloud auslagert, möchte sichergehen, das die Daten gut verwahrt sind und von Fremden nicht eingesehen werden können. Ein gewisses Maß an Sicherheit bietet jeder große Hosting-Anbieter. Ganz ausgeschlossen werden kann die Gefahr eines Hackerangriffs jedoch nicht. Was sich im Internet befindet, bleibt prinzipiell angreifbar. Die Serverfarmen professioneller Hosting-Anbieter bieten in der Regel jedoch weitaus höhere Sicherheitsstandards als herkömmliche Heim-PCs oder selbstbetriebene Server kleiner oder mittelständischer Unternehmen. Hochsensible Daten sollten trotzdem nur in Ausnahmefällen im Cloud-Speicher gelagert werden.

Ein Hosting-Anbieter, der sich gerade aufgrund seiner Bemühungen rund um das Thema Sicherheit hervortut, ist das deutsche Unternehmen STRATO. Beide unternehmenseigenen Rechenzentren der STRATO AG befinden sich auf deutschem Boden und unterliegen somit dem strengen deutschen Datenschutzgesetz, das Interessierte hier im pdf-Format einsehen können. Zudem profitieren die Kunden hier von der SO 27001 Zertifizierung, einer Norm, die einen detaillierten Forderungskatalog mit Sicherheitsmaßnahmen umfasst und einer jährlichen TÜV-Prüfung standhalten muss. Zudem wird dem Datenverlust aufgrund eigenen Verschuldens mittels einer Weiterherstellungsfunktion entgegengewirkt.

 
Andreas

Mit dem Android-Smartphone am Mac?

schrieb am 22. Mai 2013Andreas

Image02Das iPhone und Mac OS – das ergibt eine sinnvolle Verbindung. Mitunter wird es allerdings ein wenig kompliziert, wenn man ein Android-Gerät verwendet. In diesem Zusammenhang hier einige Tipps:

Medientransfer zwischen Mac und Android

© Thinkstock Images/Comstock

© Thinkstock Images/Comstock

Damit auch diejenigen, die sich für ein Android-Gerät, wie man es beispielsweise im Internet auf Seiten wie http://www.24mobile.de/ findet, entschieden haben, die eigenen Daten am Mac verwalten und mit dem Smartphone abgleichen können, ist eigentlich kein großer Aufwand vonnöten. Musik, Videos, Fotos und mehr lassen sich auf ganz unterschiedliche Weise zwischen den Geräten austauschen. Dass Android keinen direkten Abgleich ebenjener Daten mit einem Mac vorsieht, braucht uns dabei nicht stören. Das manuelle Herüberziehen der Daten im Massenspeichermodus ist natürlich weder kompliziert noch besonders umständlich, doch von “sync” kann in diesem Fall nicht die Rede sein. Zudem gibt es noch immer Google-Geräte, die vom Mac nicht erkannt werden. Eigens für diesen Zweck gibt es Datentransfer-Software und etwaige alternative Anwendungen, die man an verschiedenen Stellen im Web findet. Daneben gibt es aber noch einige andere Möglichkeiten: Man könnte zum Beispiel auch einen FTP-Server auf dem Android-Smartphone aufsetzen, um anschließend vom Mac aus mit einer Client-Software auf den Speicherinhalt des Multimedia-Handys zuzugreifen. Vermutlich wird es in Zukunft auch noch einfachere Methoden geben und selbst die Brücke zwischen Mac und PC wird dann sicherlich leichter zu schlagen sein!

Das iPhone mit dem Android-Tablet verbinden?

Wer sein iPhone mit seinem Android-Tablet verbinden möchte, sieht sich mitunter mit weitaus kniffligeren Problemen konfrontiert. Doch auch hier gibt es verschiedene Lösungsansätze: Die Synchronisation von Kontakten und Daten ist unter Umständen über “Google Contacts” möglich.

 
Andreas

OS X 10.7 / OS X 10.8 SSL handshake failed

schrieb am 8. Mai 2013Andreas

Bei der Arbeit mit Versionsverwaltungssystemen wie SVN kann es ab Mac OS X 10.7 zu Fehlermeldung bei Repositories kommen, die via https SSL verschlüsselt werden. Die Fehlermeldung lautet dabei z.B.: SSL handshake failed: SSL error code -1/1/336032856

Eine mögliche Ursache könnte sein, dass der Server einen anderen Hostname an den SVN-Client übermittelt als im SSL-Zertifikat angegeben ist. Ist dies nicht der Fall kann eine zusätzliche Einstellung in der Mac OS X Schlüsselbundverwaltung helfen, indem wir für das Zertifikat des (SVN-)Servers die Einstellung für SSL auf immer vertrauen setzen. Dazu gehen wir wie folgt vor:

  1. Mac OS X Schlüsselbundverwaltung öffnen
  2. Nach dem entsprechenden Server-Zertifikat suchen (am besten den Server Admin fragen)
  3. Das Zertifikat per Doppelklick aufrufen
  4. Die Einstellungen Vertrauen aufklappen, indem auf das graue Dreieck geklickt wird (siehe Screenshot)
  5. Für Secure Sockets Layer (SSL) die Einstellung immer vertrauen auswählen (siehe Screenshot)
  6. Zertifikat über den roten Button schließen. Dabei kann es zur Abfrage des Admin-Passwortes kommen, um die Einstellung zu speichern

Jetzt sollte die Verbindung zum SVN-Server per https wieder funktionieren.

Mac OS X SSL Zertifikatseinstellungen in der Schlüsselbundverwaltung

Mac OS X SSL Zertifikatseinstellungen in der Schlüsselbundverwaltung

 
Andreas

Surfen ohne Internetanschluss

schrieb am 26. März 2013Andreas

Image02Das Internet gehört längst zum Alltag und erfährt von den meisten Deutschen regelmäßige Benutzung. Laut einem Gerichtsurteil vom Januar 2013 genießt es mittlerweile sogar den Status der Lebensgrundlage und sollte daher allen Haushalten zur Verfügung stehen. Leider gibt es aber immer noch Orte und Landstriche, in denen keine Breitbandverbindung vorhanden ist.

© Jeffrey Hamilton/Digital Vision/Thinkstock

© Jeffrey Hamilton/Digital Vision/Thinkstock

Schnelles Internet: Abseits der Städte die Ausnahme

Wer schnell im Internet unterwegs sein will, der braucht einen entsprechenden Zugang. Meistens wird dieser über eine DSL-Leitung zur Verfügung gestellt. Gerade in bevölkerungsschwachen Landstrichen hapert es allerdings mit dem Ausbau dieser Leitungen, erscheint dieser doch für zuständige Kommunikationsdienstleister als nur wenig lohnenswert. Wer also weder auf einen DSL-Zugang noch eine Verbindung über das Antennenkabel zurückgreifen kann, der schaut meistens in die Röhre. Im Übrigen genau wie Menschen, die auf dem Wasser, im Zug oder auf der Autobahn unterwegs sind und keine Möglichkeit haben, eine Verbindung zum Internet herzustellen.

Von Überall aus ins Internet: Surfsticks machen es möglich

Eine hervorragende Alternative zum DSL-Anschluss sowie ein überaus praktisches Utensil für unterwegs stellen Surfsticks dar, über die man sich bei netbookr genauer informieren kann. Sie kommen ohne stationäre Anschlüsse, lästige Kabellage oder sonstige Voraussetzungen aus und werden einfach per USB-Anschluss mit dem Rechner verbunden. Anschließend stellen sie Kontakt zum Mobilfunknetz her, über das man problemlos aufs Internet zugreifen kann. Das heißt: Überall, wo man Handyempfang hat, kann man auch in Sekundenschnelle (abhängig vom Datennetz) online gehen.

Erst surfen, dann zahlen

Bei der Nutzung eines Surfsticks zahlt man entweder im Voraus einen festen Monatsbetrag oder wählt Flatrates, deren anfallende Kosten im Anschluss vom Konto abgebucht werden. Wenigsurfer können einzelne Tagesflatrates wählen, Vielsurfer den ganzen Monat lang in den Genuss von Highspeed-Internet kommen. Die Bindung an ein bestimmtes Datenvolumen begrenzt allerdings die monatliche Nutzung. Hat man das festgesetzte Limit an Gigabyte erreicht, wird die Geschwindigkeit gedrosselt und ist nur noch langsamen Schrittes im Internet unterwegs.

Gerade für Menschen, die ständig auf Reisen sind und öfter im Hotel übernachten als im eigenen Bett, erweist sich ein Surfstick als sinnvoll und ermöglicht unabhängige Internetnutzung von Überall und an allen Geräten, die einen USB-Anschluss besitzen.

 

Passend zu unserem aktuellen Screencast “Wissenschaftliches Schreiben mit Open Office” möchte ich heute das Buch “Wissenschaftliches Arbeiten am Mac” vom Mandl & Schwarz Verlag vorstellen.

Inhalte und Zielgruppe

Das Buch richtet sich in erster Linie an Studenten, die während Ihres Studiums eine Vielzahl an wissenschaftlichen Arbeiten erstellen müssen und daher auf eine systematische Arbeitsweise angewiesen sind. Aber auch Mac-User, die regelmäßig umfangreiche Texte (z.B. Berichte, Artikel etc.) verfassen, können von dem Buch profitieren.

Auch wenn das Buch allgemeine Informationen zur Arbeitsorganisation und Zeitplanung gibt, ist es kein Grundlagenbuch über das wissenschaftliche Arbeiten an sich. Vielmehr wird gezeigt, wie das wissenschaftliche Arbeiten am Mac durch entsprechende Software-Lösungen unterstützt und systematisiert werden kann.

Ein Großteil des Buches befasst sich mit der Erstellung eines Manuskriptes (der schriftlichen Arbeit) unter Verwendung von Microsoft Word für Mac, Microsoft Excel für Mac, Pages* und Numbers*. Wer hier kostenfreie Alternativen wie OpenOffice, LibreOffice oder NeoOffice bevorzugt, wird einige Einstellungen für Textstile, Literaturverzeichnisse etc. selbst nachschlagen müssen. Gleichwohl zeigt die Autorin wie sich iCal, Mac Mail und Apple’s Textedit nutzen lassen, um das Projekt zeitlich zu planen.

Daneben werden weitere Programme wie Bento*, MindManager und Journler, sowie Literaturverwaltungsprogramme (z.B. Bookends und zotero) vorgestellt. Hier zeigt sich, dass wirklich alle wichtigen Aspekte beim wissenschaftlichen Erstellen von Manuskripten berücksichtigt wurden. Zusätzlich versucht die Autorin die zunehmende Verbreitung von mobilen Geräten wie iPad & Co. beim Vorstellen von Software zu berücksichtigen, indem neben der Mac App gleich die passende iPad bzw. iPhone App erwähnt wird. Im Gegensatz zur Autorin hätte ich für das Erstellen von Mindmaps (Ideenfindung) MindNode vorgestellt. Neben einer kostenlosen Variante gibt es eine Pro-Version und eine iPad/iPhone-Version*. Bei den Literaturverwaltungsprogrammen kann ich auch nur Mendeley empfehlen, dass ebenfalls kostenlos sowie für iPad/iPhone erhältlich ist und von mir intensiv genutzt wird.

Aufbau und Optik des Buches

Das Buch wird als gedrucktes Werk broschiert ausgeliefert, ist aber auch als eBook erhältlich. Wie auch bei anderen Büchern des Mandl & Schwarz Verlages werden viele farbige Grafiken verwendet, um das Geschriebene noch besser zu veranschaulichen. Auch wichtige und interessante Hinweise werden über zusätzliche Symbole kenntlich gemacht.

Sowohl Inhaltsverzeichnis als auch Index ermöglichen die Inhalte des Buches schnell zu erfassen ohne jedes einzelne Wort zu lesen. Gleichzeitig kann es auch als Nachschlagewerk für den Umgang mit den vorgestellten Programmen dienen.

Vor- und Nachteile des Buches

Hervorzuheben ist, dass die Autorin wirklich alle wichtigen Bereiche (Ideenfindung, Literatursammlung, Materialverwaltung etc.) angesprochen und entsprechende Programme vorgestellt hat. Auch die Berücksichtigung von iPad und iPhone finde ich sehr gut. Für mich interessante Themen wie die Publikation in Verlagen, Eigen-Verlag und Print-on-Demand sind für meinen Geschmack etwas zu kurz gekommen.

Als sehr positiv empfand ich den Berücksichtigung von Mac OS X Boardmitteln wie iCal, Mac Mail, Textedit und Vorschau. Gerade das Programm Vorschau bietet sehr viele Funktionen, die nur wenige Mac-User kennen.

Obwohl das Buch strukturell sehr gut aufgebaut und der Text leicht zu erfassen ist, hätten einige Screenshots eingespart werden können. Teilweise wirkte es doch recht bilderbuchhaft. LaTeX und BibTex werden zwar an einer Stelle im Buch erwähnt, jedoch nicht weiter behandelt.

Fazit

Mit dem Titel “Wissenschaftliches Arbeiten am Mac” hält das Buch das was es verspricht. Der Leser wird mit dem Thema vertraut gemacht und ihm wird aufgezeigt, wie sich mit dem Mac und der Verwendung entsprechender Software-Lösungen viele notwendige Arbeitsschritte vereinfachen, automatisieren und unterstützen lassen.

Bei einem Preis von 24,80 EUR für die gedruckte und 20,00 EUR für die digitale Version lohnt sich die Anschaffung für diejenigen, die sich mit dem Mac und dafür vorhandene Software nicht gut auskennen oder diejenigen Mac-User, die in das Thema Wissenschaftliches Arbeiten einsteigen möchten.

Mac-User die bereits länger mit dem Mac arbeiten und als Autor tätig sind, werden wahrscheinlich nichts Neues erfahren.

Verlosung

Gemeinsam mit dem Mandl & Schwarz Verlag verlosen wir ein gedrucktes Exemplar. Um das Buch zu gewinnen, müsst ihr in den Kommentaren nur schreiben, warum gerade ihr das Buch benötigt. Unter allen Teilnehmern, die bis zum 09.05.2012 23:59 Uhr einen Kommentar hinterlassen, verlose ich das Buch. Wie immer entscheidet der Zufall und Rechtswege sind ausgeschlossen. Denkt bitte daran, bei den Kommentaren eine valide Email-Adresse zu hinterlassen.

Viel Glück und Spaß beim Mitmachen!

* = Affiliate-Link

 

Dies ist ein Gastartikel von Andreas Zeitler von Mac OS X Screencasts. Andreas erstellt auf der Webseite macosxscreencasts.com mit weiteren Autoren Screencasts über Mac OS X Software.

Mit kostenlosen Mitteln Screencasts zu erstellen war bis vor kurzer Zeit noch nahezu unmöglich. Die notwendigen Optimierungen einer Software bezüglich der Bildschirmaufnahme wurden entweder meistens nicht gemacht, oder die Freeware war an eine spezielle Webseite gebunden, welche sie auch gleich “kostenlos” zur Verfügung stellt. An sich nichts schlechtes, doch boten die vorhandenen Tools nicht viel Freiraum. Man muss bei Freeware zwar immer noch (performancemässig) aufpassen. Jedoch ist das Feld inzwischen viel diverser geworden.

Seit Snow Leopard hat sich das grundsätzlich geändert. Es schiessen geradezu Tools aus dem Boden welche die Bildschirmaufnahme ermöglichen. Das beste: Apple liefert sogar alles schon mit. Mit dem Release des Schnee Leoparden und QuickTime X kann das Betriebssystem nun von Haus aus schon den Bildschirm aufnehmen.
Weitere kostenfreie Tools sind:

Mit QuickTime X hat man eine sehr gute Startposition bei der kostenlosen Aufnahme. Aufgenommen wird muckenlos der gesamte Bildschirm. Einziger Wehrmutstropfen aus den Augen eines Profi-Screencasters: Oben in der Menüzeile nistet sich ein Icon ein, welches man eigentlich herauseditieren müsste. Für den Laien ist das aber wahrscheinlich egal.

Einzige Empfehlung die ich an der Stelle noch geben kann, ohne ins Detail zu gehen. Es gilt, wie so oft, auf die Zielgruppe zu achten. Erstellt man einen Screencast für das Web empfiehlt es sich eine Auflösung zu nehmen die auch Web-freundlich ist. Dabei braucht man aber keine Futzel-Aufnahmen zu machen, sondern kann ab 1024×768 aufwärts anfangen. Für gewöhnlich geht beim Herunterskalieren auf 400×300 nicht soviel verloren. Dazu stellt man einfach in den Systemeinstellungen unter Monitore die Auflösung des Bildschirms auf das gewünschte Format. Hat dann auch den Vorteil, dass das was man selbst aufnimmt, später der YouTube-Besucher ebenfalls sieht. Und nicht irgendwelche Maus Zeiger die aus dem Bildausschnitt fallen, damit nicht mehr sichtbar sind und dem Zuschauer erstmal erklärlich gemacht werden muss, was man gerade gemacht hat.

Hier noch einige Kurze Best-Practice Tipps mit denen man sich viel Ärger sparen kann:

  • Plan: Wer sich vorher überlegt was er sagen beziehungsweise zeigen möchte hat einen klaren Vorteil. Geht man sein Skript schonmal so gedanklich vor dem geistigen Auge durch, macht man später bei der Aufnahme weniger Fehler – ehrlich.
  • In Segmenten aufnehmen: Anfänger machen oft den Fehler, den gesamten Screencast in einem Happen aufnehmen zu wollen. Das führt dann dazu, dass man einen eigentlich nur 10-Minütigen 5-mal aufnimmt. Den Frust kann man sich sparen, indem man sich vorher im Skript Segmente notiert. Zwischen den einzelnen Segmenten/Aufnahmen kann man dann mit einem Video-Übergang überblenden.

Das war eine kurze und knackige Einführung in das Thema Screencasting. Bitte hinterlasst doch Kommentare mit Fragen, die in weiteren Beiträgen beantwortet werden können. Im nächsten Artikel könnten wir beispielsweise darüber reden, wie man das aufgenommene Material bearbeitet beziehungsweise noch ein bisschen aufpeppt.

 
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