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Back to the Mac Nachlese - Apple schließt die Pforten

Mittwoch, 03. November 2010, 00:43 Uhr
Das von Apple veranstaltete Special Event "Back to the Mac" und die damit verbundenen Hard- und Softwarevorstellungen liegen zwar schon einige Tag zurück, dennoch möchte ich auch ich noch meine Sicht der Dinge "loswerden". Aus meiner Sicht gibt es eigentlich nur zwei wirklich interessante Dinge, die an diesem Abend vorgestellt wurden. Zum einen war das das MacBook Air in 11" und zum anderen der Mac App Store.

Das MacBook Air 11"



Beim MacBook Air (Affiliate-Link) hat mir vor allem die neue "Größe" gefallen. Das kleine 11" Netbook ist für Vielreisende bestimmt eine interessante Alternative ... bspw. zum iPad. Das Teil könnte auch für mich der Nachfolger meines MacBook Pros 13" werden ... aber nicht mehr dieses Jahr ;)

Etwas weniger auffällig, aber dafür doch erwähnenswert ist die zunehmende Ausgrenzung von Technologien durch Apple. So wird weiterhin gezielt Adobe Flash vom Mac gebannt ... das MAcBook Air wird nämlich standardmäßig ohne Flash-Plugin-Installation ausgeliefert. Die fehlende Flash-Unterstützung ist ja bereits vom iPhone und iPad bekannt, scheint sich nun aber auch auf die "vollwertigen" Computer auszuweiten (bisher lässt sich das Flash-Plugin nachinstallieren).

Der Mac App Store



Viel interessanter als iLife 11 und die Sneak-Preview auf Mac OS X Lion war für mich die Ankündigung des Mac App Stores. Diese wird bereits noch in diesem Jahr für Snow Leopard verfügbar sein. Damit bringt Apple den nicht unwesendlichen Erfolgsfaktoren des iPhone und iPad auch auf den Mac.

Der App Store suggiert natürlich eine Vielzahl an Vorteilen für die Nutzer als auch für die Entwickler. So gibt es bspw. eine einheitliche Vertriebsplattform für Mac-Software mit Abrechnungs- und Bezahlsystemen, die Apple bereitstellt. Nutezr können an einer zentralen Stelle nach Software auf die Suche gehen und die Programme auf dem Mac immer aktuell halten ...

Was die andere Seite der Medaille ist, wurde in einem interessanten Artikel auf mashable zusammengestellt. So sehen sich viele Entwickler zukünftig in Abhängigkeit von Apple's Mac App Store:

  • Man muss für den Mac App Store entwickeln, weil man sonst nicht mehr wahrgenommen wird

  • Umsätze gehen zu X% direkt an Apple

  • Die Richtlinien zur Zulassung von Software sind alles andere als eindeutig und liberal

  • Apple kann Technologien ausgrenzen (Flash, Java, etc.)

  • Keine Beta- und Testversionen mehr

  • etc.


Viele Entwickler sehen auch die Gefahr den direkten Kontakt zu ihren Käufern zu verlieren. Viele argumentieren zwar, dass Mac OS X weiterhin ein offenes Betriebssystem ist, jedoch hat Apple nachweislich in der jüngsten Vergangenheit einige Bestrebungen unternommen plattformübergreifende Technologien wie Adobe Flash (vielleicht zu Gunsten von HTML 5) und Java (Apple stellt zukünftige keine Java Runtime für Mac OS X zur Verfügung).

Ich bin jedenfalls sehr gespannt auf die zukünftige Entwicklung von Mac OS X in all seinen Formen und würde mir wünschen, dass der Mac App Store "nur" eine Variante zum Erwerb von Software ist. Außerdem würde ich mir wünschen, dass Apple nicht gänzlich zum Diktator seiner Plattform wird und als UNIX-basierendes System Entwicklungsmöglichkeiten in verschiedenen Ausprägungen zulässt.

Falls jemand (noch einmal) Interesse bekommen hat, sich die Keynote anschzuschauen, kann er es hier tun.

Wie seht ihr die Einführung des Mac App Stores, oder habt ihr euch noch keine Gedanken dazu gemacht?
Dieser Artikel wurde eingeordnet unter: Allgemein, Mac OS X, MacBook, Lion, mac app store, mac os x lion und special event

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