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Mehr als das Auge sieht: die geheimen Features von iOS 8

Dienstag, 11. November 2014, 10:53 Uhr

© istock.com/ymgerman



iOS 8 ist nun seit einigen Wochen draußen und inzwischen auf den meisten iPhones und iPads angekommen. Seit Erscheinen haben findige Nutzer einige Funktionen entdeckt, die nicht auf den ersten Blick offensichtlich sind. Wir stellen ein paar der interessantesten Features vor.

  • Datenvolumen kontrollieren: Das Internet wird sowohl bei Heimanschlüssen als auch mobil immer günstiger und wichtiger. Dementsprechend steigt der Volumenverbrauch. Um diesen besser in den Griff zu kriegen, können iOS-8-User bestimmten Apps nur noch den Internetzugriff per WLAN erlauben. Unterwegs sind die ausgewählten Programme dann offline.

  • Manche Menschen haben etwas zu verbergen. Dazu gehören sicher auch einige iOS-Nutzer. Mit iOS 8 kann man Bilder und Videos verstecken. Das war auch schon vorher möglich, doch nur mithilfe spezieller Apps. Apple hat den Bedarf erkannt und die Funktion ins Betriebssystem eingebaut. Immerhin: Die Bezeichnung "Fotos ausblenden" klingt nicht ganz so verschwörerisch wie wenn Apple sie "Fotos verstecken" genannt hätte - was der tatsächliche Sinn der Funktion ist.

  • Und es geht direkt weiter mit der Geheimniskrämerei: Fotos und Videos können sich nun per Timer nach einiger Zeit selbst zerstören.

  • Der Akkuverbrauch ist nach wie vor der größte Kritikpunkt bei allen heutigen Smartphones. iOS 8 offenbart nun, welche Apps welche Menge an Energie verbrauchen. Das ist nützlich, da man per Task-Killer die richtigen Übeltäter stoppen kann.

  • Das Kameraprogramm verfügt nun über eine Zeitraffer-Funktion, was zu Zeiten von iOS 7 ebenfalls nur per Zusatz-App möglich war.

  • Nachrichten über Programme wie WhatsApp oder Telegram können jetzt direkt beantwortet werden, ohne dass die App geöffnet werden muss. Das schont die Rechenleistung, den Akkuverbrauch und ist vor allem sehr komfortabel.

  • Den Finger von links nach rechts ziehen: So lautet die "Einen Schritt zurück"-Funktion in den Menüs von iOS 8. Bei Android war das per Button (hart oder soft) schon länger möglich. Apple hat jetzt nachgezogen.


© istock.com/hocus-focus



Schon diese kleine Auswahl zeigt, dass die neuen Features sowohl nützlich als auch interessant sind. Zudem versprechen sie eine Steigerung des Bedienkomforts. Also genau das, woran Apple sich schon seit Urbeginn messen lassen möchte. Mit dem iPhone 6 wurde ein weiterer Schritt in diese Richtung getan, und iOS 8 passt sich hervorragend an.

Infos: iOS 8 ist mit allen iPhones bis einschliefllich des 4S kompatibel (chronologisch rückwärts betrachtet). Bei den Tablets stehen iPad 2, Air und Mini auf der Liste (sowie deren neuere Versionen wie das Air 2); selbst der iPod Touch der fünften Generation ist iOS 8 ready.
Dieser Artikel wurde eingeordnet unter: iPhone, iPad, ios und iOS8

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