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Apple Watch Series 2

Donnerstag, 08. September 2016, 14:27 Uhr
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© Apple
Am 7. September war es so weit. Die neue Apple Watch Series 2 wurde vorgestellt. Mit einigen neuen Features, robuster und unabhängiger. Hier sind alle Neuerungen.

Wasserdicht



Was man von manchen neuen Smartphones kennt, ist der Standard IP67 oder IP68. Der IP67 besagt, dass ein Gerät bis ein Meter und für 30 Minuten wasserdicht ist. Der IP68 das es für über einen Meter und dauerhaft wasserdicht ist. Allerdings darf hier der Hersteller die Tiefe bestimmen. Die Apple Watch Series 2 setzt jetzt einen drauf. Sie ist bis 50m wasserdicht, ein Standard den man sonst nur von normales Armbanduhren kennt. Gerüchten zufolge ist es aber Voraussetzung, dass man ein passendes Armband hat. So dichten zum Beispiel Edelstahl und Lederarmbänder die Smartwatch nicht ab. Auf der Website von Apple steht allerdings auch bei diesen Uhren dabei, dass sie wasserdicht sind. Das größte Problem bei der Dichtigkeit war für Apple allerdings der Lautsprecher. Lautsprecher funktionieren nur, wenn der Lautsprecher von Luft umgeben ist. Läuft die Kammer also unter Wasser voll, so kann man an Land den Lautsprecher nichtmehr benutzen. Hierfür gibt es eine Lösung. Apple hat die Lautsprecher anders verbaut, und eine neue Funktion ermöglicht: Ist Wasser in der Kammer, so kann der Lautsprecher selbst durch Vibrationen das Wasser aus der Kammer raus befördern.

GPS-Empfänger
Neu ist auch ein integrierter GPS-Empfänger. Dieser bietet mehrere neue Möglichkeiten auf einmal. Zunächst macht er die Apple Watch Series 2 zu einer guten Sportuhr. Sie kann nun den Standort ermitteln und so, wie bis dato verschiedene Apps auf dem Handy, die Laufgeschwindigkeit, Distanz und mehr anzeigen. Kombiniert mit der Wasserdichtigkeit, ermöglicht die Uhr den Schwimmern nun, dass die Bahnlänge eingegeben werden kann und so auch bei dem Schwimmen die Distanzen und Geschwindigkeiten gemessen werden können. Zusätzlich kann die Uhr durch die neue Software automatisch den Schwimmstil erkennen und somit die verbrannten Kalorien besser berechnen. Und das alles ohne das iPhone bei sich zu tragen. Zudem bietet sich dank des GPS-Empfängers auch erstmals die Möglichkeit, ohne Handy zu navigieren, solange das Kartenmaterial auf der Watch vorhanden ist. Garantiert werden soll die schnelle Ortsbestimmung durch lokal gespeicherte Satellitendaten.

Chip
Ein neuer Chip wurde selbstverständlich auch verbaut. Hier heißt der neue Chip nun S2. Es handelt sich um einen Dual-Core-Prozessor, welcher auch die doppelte Grafikleistung erbringen soll.

Display
Um die Lesbarkeit im freien und in heller Umgebung zu verbessern, wo sich eine Fitnessuhr oft befinden wird, hat Apple die Helligkeit der Apple Watch Series 2 erhöht. Im Gegensatz zu den 450 Nits von der ersten Apple Watch, gibt der Konzern die Helligkeit nun mit 1000 Nits an. Das Display soll also mehr als doppelt so hell sein. Außerdem wird zum Edelstahl und Keramikgehäuse nun statt des üblichen Iron-X-Glases, ein härteres Saphirglas ausgeliefert.

WatchOS 3
Auch ein neues Betriebssystem muss für eine neue Uhr her. Hier wird watchOS 3 seinen Dienst leisten. Versprochen wird, dass Apps ohne große Verzögerung sich direkt öffnen lassen. Neu ist auch das Control Center, welches man von iPhones kennt. Durch einen Wisch von unten nach oben, hat man künftig die Möglichkeit beispielsweise den Flugmodus zu aktivieren. Ebenso soll durch einen Fingerwisch es möglich sein, die Watchfaces, also das Design der Uhranzeige, zu wechseln. Zudem soll es ein Watchface geben, welches die sportlichen Aktivitäten des jeweiligen Tages anzeigt. Scribble wird die neue Schreibfunktion der Applewatch Series 2 sein, welche gezeichnete Buchstaben erkennt, um das Beantworten von Nachrichten zu beschleunigen. Wirklich sinnvoll ist die neue SOS-Funktion. Man kann einstellen, dass durch langes drücken des seitlichen Knopfes die Uhr automatisch sich mit der Notrufzentrale jedes Landes verbindet. Über das iPhone wird der Standort dann an die Zentrale weitergegeben, um möglichst schnell Rettung herbeizuführen. Daten wie zum Beispiel Blutgruppe und Bereitschaft zur Organspenden sind direkt über Apple Health vorhanden.

Modelle 
Kaufen kann man die Uhr in zwei unterschiedlichen Größen, einmal in 38 und einmal in 42 Millimeter. Dies gibt die Größe des Gehäuses an. Es gibt auch unterschiedliche Armbänder zu kaufen. Verschiedene Materialien wie Leder, Metall und Kunststoff sowie verschiedene Farben wie Schwarz, Sandrose oder Mitternachtsblau, machen die Uhr zu einem Hingucker. Auch die alten Armbänder passen an die Apple Watch Series 2. Voraussetzung für alle neuen Uhren ist iOS 10 auf dem Handy. Und somit ergibt sich auch, dass man ein iPhone haben muss. Mit Android und anderen Betriebssystemen funktioniert die Apple Watch nicht. Wirklich neu sind aber die vier verschiedenen Modelle mit verschiedenen Preisen und verschiedenen Zwecken.

Apple Watch Series 2: Die normale Apple Watch gibt es ab 419€ zu erwerben. Es gibt viele Farben für Gehäuse und Armband zur Auswahl. Allerdings für den Preis nur ein Aluminiumgehäuse. Möchte man ein Edelstahlgehäuse kaufen, beginnen die Preise ab 649€. Dabei ist aber natürlich dann auch das Saphirglas.

Apple Watch Series 2 Nike+: Diese Uhr richtet sich eher an die Läufer. Das Gehäuse ist hier nur aus Aluminium erhältlich, und hat somit das Iron-X-Glas verbaut. Die Armbänder gibt es in nicht so viel verschiedenen Farben, aber dafür sind sie im Nike-Stil. Das normale Sportarmband wurde gelöchert und an diesen Stellen gefärbt. Ebenso gibt es exklusive Siri-Befehle. Auf einmaligen Watchfaces zeigt die Uhr einem seine Daten aus dem Nike+ Run Club an. Die Uhr erinnert Einen zudem an das Laufen und gibt Einem zusätzliche Motivation durch Angaben zu dem Wetter. Ähnlich wie bei der normalen Apple Watch, liegt der Preis bei dem kleinen Gehäuse bei 419€ und bei dem großen bei 449€. Unterschiede zwischen verschiedenen Armbändern gibt es nicht.

Apple Watch Series 2 Hermes: Durch handgefertigte Lederarmbänder von Hermes und speziell von Apple designten Zifferblättern, bietet diese Reihe eine stilvolle und edle Alternative zu den sportlichen Watches. Angelehnt sind die Uhren an die Clipper, Cape Cod und Espace Uhren von Hermes. Soll heißen: es gibt vier verschiedene Armbandtypen. Der exklusivste Typ ist mit einer doppelten Schnalle versehen, aber auch zum stolzen Preis von 1.749€ erhältlich. Der weniger exklusivere Typ ist mit einer Faltschließe ausgestattet und soll 1.599€ kosten. Dann gibt es noch die Armbänder mit doppelter Tour, für 1.499€ und die Armbänder aus Leder mit einer einzelnen Tour, beginnend ab 1.349€. Das Gehäuse ist bei den Uhren im Hermes-Stil, vom Modell abhängig, in verschiedenen Größen zu kaufen aber aus Edelstahl und mit Saphirglas hergestellt.

Apple Watch Series 2 Edition: Hier gibt es nur ein Gehäuse mit einem Armband. Allerdings ist das Gehäuse aus Keramik gefertigt. Zudem ist ein Saphirglas verbaut, sodass die Uhr die robusteste Variante darstellt. Die Keramik ist laut Apple viermal widerstandsfähiger als Edelstahl. Das Armband ist ein normales Sportarmband in der Farbe Weiß. Preislich kostet die Uhr mit dem kleineren Gehäuse 1.449€ und mit dem größeren Gehäuse 1.499€.

Fazit
Zusammenfassend kann man sagen, dass die neue Apple Watch Series 2 viele Neuerungen mit sich bringt. Attraktiv ist die Uhr besonders für Jene, die die Apple Watch wegen der Funktionen kaufen. Nichts desto trotz, ist die Uhr ohne Handy nur für den Sport geeignet, da ansonsten meist eine Verbindung zum Internet benötigt wird. Prestige besitzt die neue Uhr aber auf jeden Fall, da durch die exklusiven Hermes Modelle, die Uhr so viel kosten kann, wie eine Uhr von Marken wie Rolex oder Omega. Aber auch die günstigeren Varianten verkörpern die typischen Apple-Merkmale. Apple steht eben für edel, funktional und teuer. 


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