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mac OS 12, was ist neu

Dienstag, 14. Juni 2016, 10:35 Uhr

macOS 12 Sierra

© Apple

macOS 12

© Apple
    Apple hat nach 15 Jahren OS X in macOS umbenannt, wir fassen die Neuerungen von macOS 12 kurz zusammen.

    Siri gibt es jetzt auch für den Desktop

    Apple wechselt bei der dreizehnten Version Ihres Desktop-Betriebssystems die Namensgebung: Aus „OS X“ wird „macOS Sierra“. Die neue Logik hinter Apples Namensgebung besagt, dass der Name lediglich aus einem Wort besteht. Doch auch weitere Neuerung bringt das Update mit sich. Das Highlight des Updates ist die Integration des Sprachassistenten Siri. Macs lassen sich wie unter dem mobilen Betriebssystem iOS per Sprache bedienen: Siri recherchiert im Internet, sucht nach lokalen Dateien und kann Dokumente per Drag & Drop verschieben. Ebenso kann die Sprachsteuerung dazu verwendet werden, um Anwendungen wie beispielsweise Maps oder iTunes zu starten und zu steuern. Des Weiteren lassen sich mehrstufige Fragen an die neue Version des Sprachassistenten stellen. So lässt sich auf die Antwort Siris eine weitere Frage mit Bezug zur ersten stellen. Siri ist in die universelle Suche namens Spotlight integriert.

    Erweitertes Continuity

    Apple erleichtert Besitzern der Apple Watch das Einloggen: Trägt man die hauseigene Uhr ist es nicht mehr nötig das Passwort einzugeben und der Mac wird automatisch entsperrt. Nutzt man das Apple Ökosystem ist die Funktion „Universal Clipboard“ sehr praktisch: Die universale Zwischenablage ermöglicht es, Inhalte über mehrere Gerate hinweg zu synchronisieren. Schreibt man also beispielweise einen Text über die Tastatur des Macs und speichert diese im Zwischenspeicher kann man den Inhalt über das iPhone einfügen und abrufen. Über die iCloud können so jegliche Inhalte wie Test, Videos, Bilder und Vektorobjekte übertragen werden. Des Weiteren wird der Anwendungsbereich des iCloud Drive Speichers erweitert und wird zusätzlicher Platz auf dem Mac geschaffen. Das neue Betriebssystem synchronisiert automatisch den gesamten Dokumente-Ordner mitsamt Schreibtisch, sodass die Inhalte automatisch auf anderen Macs erscheinen. Dokumente, welche seit längerer Zeit nicht mehr abgerufen werden, werden automatisch in die Cloud ausgelagert. Abrufen kann man diese Dateien über einen Platzhalter am ursprünglichen Ort. Über diesen Platzhalter werden die Dateien bei Abruf automatisch aus der iCloud nachgeladen. Cachedateien, iPhone-Backups, zwischengespeicherte Miniaturbilder, Log-Dateien und Papierkorbinhalte, welche älter als 30 Tage sind, werden dagegen unwiderruflich und selbsttätig durch macOS entsorgt.

    Bequemes Bezahlen mit Apple Pay

    Einkäufe, welche mit dem hauseigenen Browser Safari getätigt werden, können bald mit Apple Pay bezahlt werden. Auf der Oberfläche der teilnehmenden Shops erscheint während dem Bezahlvorgang eine Apple Pay-Schaltfläche. Klickt man diese Schaltfläche authentifiziert sich der Käufer automatisch mit dem iPhone oder Apple Watch, vorausgesetzt dort ist die Apple Pay-App installiert. Wann dieser Service, mit dem es möglich ist ohne weitere Zahlungsinformationen online einkaufen zu können, in Deutschland verfügbar sein wird wurde noch nicht verkündet: Zunächst ist der Service nur in China und Singapur verfügbar. 

    Bild-in-Bild Videos und das Zusammenfassen von Dokumenten mithilfe von Tabs

    Das neue macOS bietet die Möglichkeit, mehrere Dokumente in einem Fenster zusammenzufassen, für alle Programme an. Dazu müssen Entwickler die Apps nicht anpassen. Das Programm muss lediglich dazu in der Lage sein mehrere Dokumente zu unterstützen. Diese Tab-Funktion war bisher nur für bestimmte Browser oder den Finder verfügbar. Die Bild-in-Bild Funktion, welche bisher aus iOS und verschiedenen TV-Geraten bekannt war, zeigt nun auch in macOS eine Miniatur-Version des ausgewählten Videos an, welches über allen anderen Fenstern schwebt.

    Zahlreiche Änderungen bei den wichtigsten System-Apps

    Die Foto-App des Desktop-Betriebssystems erkennt ebenso wie das mobile Betriebssystem iOS 10 neben Gesichtern nun auch Szenen und Objekte. Alle Bilder eines bestimmten Ereignisses werden automatisch durch die Erinnerungs-Funktion der App zu einer Kollektion zusammengefasst. So wird beispielsweise ohne weiteres Zutun ein Fotoalbum einer Hochzeit erstellt. Die integrierte Bildbearbeitung wurde mit dem sogenannten „Brilliance-Tool“ erweitert, um Fotos kontrastreicher und detaillierter darzustellen. Die Nachrichten-App für den Desktop bekommt ebenfalls ein paar kosmetische Veränderungen: Links werden mit einer kleinen Vorschau angezeigt, Emojis werden vergrößert dargestellt und mit nur einem Klick kann man mit einem Herzen oder einem Daumen-Hoch auf Nachrichten antworten. Obwohl iTunes erst vor kurzem überarbeitet wurde erhält auch dieses Programm eine Anpassung an das Apple Music Update. Des Weiteren wird ein verbesserter Mini-Player mitgeliefert, welcher eine angepasste Oberfläche besitzt und nun auch die Lyrics abspielt.

    Harter Schnitt beim Hardware-Support älterer Geräte

    Das neue macOS Sierra wird es nur noch für MacBook- und iMac-Modelle geben, welche ab Ende 2009 produziert wurden. Endgeräte der Reihe MacBook Air, Pro bzw. mini und Mac Pro werden nur noch unterstützt, wenn sie jünger als 2010 sind. Somit werden viele aktuell noch flüssig laufende Geräte die ursprüngliche OS X-Version behalten müssen. Der finale Release des Apple Desktop-Betriebssystem wird wie für Apple üblich im Herbst erfolgen. Mutige Interessenten können sich im Laufe des Juli die öffentliche Beta-Version von macOS herunterladen.



    Alle Informationen findet Ihr auch hier auf der Apple Seite zu macOS 12


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