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Tobias

Gimp nativ ohne X11 für Mac OS X

schrieb am 26. März 2007Tobias

Wie Golem soeben berichtet, ist es möglich, Gimp auch ohne X11 zu betreiben. Möglich wird dies durch eine native GTK-Implementierung für Mac OS X. GTK ist eine Software-Bibliothek, die zur Darstellung der Oberfläche genutzt wird.

Im Entwickler-Wiki von Gimp wird in einem Tutorial erklärt, wie man Gimp ohne X11 kompilieren kann. Man muss einige Schritte durchführen, bis man in den Genuss einer nativen Installation kommt.

Bisher haben wir versucht, keine Programme die X11 benutzen vorzustellen, da die Installation und Nutzung gewöhnungsbedürftig ist. Wir bleiben am Ball. Sollte Gimp demnächst nativ verfügbar sein, wird es bei uns vorgestellt.


 

 

9 Reaktionen zu “Gimp nativ ohne X11 für Mac OS X”

  1. andreas
    Am 26. März 2007 um 13:51 Uhr

    Das wäre wirklich mal super. Ich würde gerne Gimp benutzen, da es einen größeren Funktionsumfang als Seashore oder ImageWell bietet.

  2. Ralph
    Am 26. März 2007 um 17:10 Uhr

    Was mir nicht in die Birne will:

    Warum muss GIMP nativ laufen? Was ist das Problem, mit einem X-Server zu arbeiten?
    Das machen die “echten” Unix-Leute ständig, ohne zu jammern! Wenn ich gute, professionelle
    Werkzeuge kaufe (oder geschenkt kriege, oder mitentwickle) – kümmert es ich mich da, ob die Griffe alle die gleiche Farbe haben? Nein, ich kümmere mich darum, mit ihnen ein gutes Werkstück abzuliefern. Wer bereit ist, sich auf GIMP (und andere OpenSource-Apps) einzulassen, kann damit tolle Sachen machen. Wer das Lehrgeld nicht in Form von Einarbeitungszeit zahlen will, der soll eben Geld in Form von Euros verschwenden – aber hört dann auf, ‘rumzujammern, dass ihr nicht den GIMP kriegt, den ihr wollt.

    Und an alle Urlaubsbildretuschierer: Bildbearbeitung IST NICHT intuitiv! Mit keinem Programm!

  3. andreas
    Am 27. März 2007 um 01:19 Uhr

    @Ralph:

    Also ich ab hier noch keinen rumjammern hören/sehen, sondern vielmehr freut man sich auf eine native Einbindung der Gimp-Software. Die native Version nimmt ja nicht das Vollständige Layout von Mac OS X an sondern nutzt nur die mac-poriterte GTK+ Bibliothek.

    Außerdem möchte ich noch behaupten, dass ein einheitliches Design und Layout von Softwareprodukten die produktivität erhöht. Denn bestimmte Funktionen sollten da zu finden sein, wo sie auch bei den meisten anderem Programmen zu finden sind.

    Ich gebe dir natürlich recht, dass Bildbearbeitung weder leicht noch intuitiv ist. Es muss eine Menge an Zeit für das Erlernen der entsprechenden Techniken investiert werden , egal ob es sich um kostenpflichtige oder kostenfreie Software handelt.

  4. Tobias Redmann
    Am 27. März 2007 um 01:25 Uhr

    Ich glaube, dass sich viele Leute für einen Mac entscheiden, weil Mac OS X einfach und intuitiv zu bedienen ist. Mit X11 kann man natürlich einige gute Linux-Programme auf dem Mac nutzen.

    Leider muss man sich häufig auch mit fehlenden Funktionen zufrieden geben die native Programme unterstützen. Ich denke da zum Beispiel an das Schlüsselbund usw.

    Niemand meckert oder jammert hier!

    Ich sitze jeden Tag auf Arbeit an einer Linux-Box. Privat bin ich von Windows auf den Mac umgestiegen. Ich bereue die Entscheidung keine Sekunde lang. Naja… das geht alles zu weit.

  5. Ralph
    Am 27. März 2007 um 13:55 Uhr

    @ Andreas,Tobias

    Ok, ich hab’ hier mit vernünftigen Menschen zu tun.

    Das mit dem ‘rumjammern bezog sich auf Leute, die eine Wunschvorstellung von einem OpenSource-Produkt haben und äußern ohne bereit zu sein, sich selbst einzubringen.

    Ich kann so ein Verhalten überhaupt nicht leiden, da ich beschlossen habe AUSSCHLIESSLICH mit OS-Software zu arbeiten – das klappt nicht reibungsfrei, aber es klappt in meinem Bereich ganz gut.

    Aber hier hat ja keiner gejammert ;-)

  6. Dranix
    Am 19. April 2007 um 10:19 Uhr

    Tja X11 ist halt unter OSX so überflüssig wie ein Kropf und genauso fühlt es sich in der Benutzung an. Dazu kommt in diesem Fall die halt wirklich bescheidene UI von GIMP und schon hast du alles zusammen, was dazu führt das Mac-User sich beschweren. Das hat übrigends nichts mit OS zu tun sondern mit den höheren Ansprüchen an einheitliches und sauberes UI-Design. Mac-Software wird genauso fertiggemacht, wenn sie sich nicht an die Vorgaben hält…

  7. WordsBG
    Am 31. Mai 2007 um 00:12 Uhr

    Selbst mit nativem GTK ist es kaum besser. Da die Menüs auf dem Screen immernoch nicht in der MenüBar von OS X sind. Außerdem ist Gimp auch mit X11 durchaus nutzbar. Mich stört höchstens das die Zwischenablage nicht funktioniert. Ansonsten ist es schon ganz ok, immerhin nutzt es die richtigen Fonts von OS X und ähnliches. Toll wäre es wenn der Speichern und Öffnen Dialog mehr OS X mäßig wären (also nur Sachen anzeigt, die auch im Finder zu finden sind und Programme nicht als Ordner behandelt (auch wenn es welche sind).

  8. Anleitung für Gimp ohne X11 unter Mac OS X - Free Mac Software
    Am 28. August 2007 um 16:50 Uhr

    [...] Bereits im März berichteten wir darüber, dass es gelungen ist Gimp ohne X11 unter Mac OS X zu betreiben. Bei Christoph gibt es eine kleine Anleitung wie man Gimp ohne X11 unter Mac OS X installieren kann. Die Anleitung ist relativ kurz, erfordert aber doch einige Kenntnisse von Unix. Christoph bietet außerdem ein Programmstarter für das fertig installierte Gimp an. [...]

  9. wegschmeiss
    Am 1. November 2011 um 18:27 Uhr

    was stört ist doch, dass die Zwischenablage nicht funktioniert, das Programm langsam startet und manchmal nicht einmal Klicks richtig registriert werden. Wäre Gimp mit dem gleichen Aussehen von Windows oder Linux auf den Mac gekommen, wäre ich super zufrieden – obwohl die Verlagerung der Menüleiste an ihren auf den mac üblichen Platz natürlich auch ganz nett wäre

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